Laut LIS in Potsdam ist die Entscheidung zwar noch nicht offiziell, aber das Sondersammelgebiet 24.1 wird wohl in die Bayrische Staatsbibliothek ziehen.
Wyomings wirksame Werbekampagne
Die Wyoming Libraries haben eine Agentur damit beauftragt, eine Werbekampagne zu gestalten. Das Ergebnis finde zumindest ich großartig, aber besonders das Mudflap Girl stößt nicht auf einhellige Begeisterung. Was Mudflap Girls sind, erklärt die englische Wikipedia folgendermaßen:
The mudflap girl is an iconic silhouette of a buxom female sitting, leaning back on her hands, with her hair being blown in the wind. This icon can be found on mudflaps as well on clothing.
Wer es – wie ich – nicht weiß:
buxom = drall (laut Leo)
mudflap = Schmutzfänger (z.B. diese Gummilappen hinter LKW-Reifen)
Und so sieht das dann aus:

Echo:
Library Journal, Tame The Web, Annoyed Librarian und viele, viele mehr.
Den Wyomings war wohl sehr deutlich bewusst, welches Motiv am meisten Aufmerksamkeit erregt. Anders lässt sich die anteilsmäßige Verteilung der Motive hier wohl nicht erklären. ;o)
Es gibt natürlich inzwischen auch schon mindestens zwei Mudflap Boys: ein bißchen mehr und ein bißchen weniger jugendfrei.
Biblioblog: Bibliotheken in Hannover
Lambert hat es schon gefunden, und dann soll das Kleine auch ans Tageslicht: Hannovers BibliothekarInnen, bzw. deren web-interessierte Teilmenge, probiert es mit einem Blog als Kommunikationsmedium: Bibliotheken in Hannover.
Ein Workshop zum Thema „Social Software“ ist schon in Planung. Mal sehen, was sich noch so alles ergibt.
Wikipedia-Inhalte sollen stärker geprüft werden
Laut Börsenblatt plant Wikimedia neue Kontrollfunktionen für die Online-Enzyklopädie Wikipedia:
Benutzer, die eine bestimmte Zeit bei Wikipedia angemeldet sind und eine bestimmte Anzahl an Bearbeitungen vorweisen können, sollen künftig Artikel als „gesichtete Version“ kennzeichnen können.
Zukünftig sollen in der Standardansicht nur Inhalte dargestellt werden, die von Wikipedianern als frei von mutwillig unsinnigen oder tendenziösen Änderungen gekennzeichnet wurden, teilt Wikimedia mit.
LibWorld – Greece
The next article in our LibWorld series deals with the Greek biblioblogosphere. Greece looks back on an old library tradition, with some of the oldest libraries as e.g. the library of Alexandria.
Concerning to the nearly 400 year taking foreign rule by the Turks the old library tradition was lost and could be tied in with the beginning of the 19th century. Until 1830 books in Greek could only be printed outside the country, because of a restriction on printed spreading of the Greece language.
The first library foundation of the modern Greece was in 1829 on the Island Ägina. In 1834 this library became the National Library of Greece and moved to Athens.
The low stage of development of the librarianship in Greece is depending on the undervalued part, which libraries had played in the educational system for many years. In the last few years a reorientation took place to support independent working.
Nowadays the Greek academic librarianship has more or less catched up with European standard, but in the public libraries there are only a few advances noticeable. The still existing structural defects are a problematic starting position and they impede the work of libraries and the library association.
„LibWorld – Greece“ weiterlesen
Tag der Bibliotheken Berlin und Brandenburg
Am 29. September 2007 veranstalten die bibliothekarischen Verbände in Berlin und Brandenburg an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder einen gemeinsamen Tag der Bibliotheken.
Eine Programmübersicht findet sich über folgenden Link:
http://www.euv-frankfurt-o.de/de/struktur/zse/pressestelle/aktuelles/FlyerBibo.pdf
Virtuelles Kupferstichkabinett online
Am Freitag machten das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig und die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel das „Virtuelle Kupferstichkabinett“ online zugänglich.
Bereits jetzt ist der Online-Zugriff auf mehr als 4.000 Blätter aus dem 15. bis 18. Jahrhundert möglich. In vier Jahren sollen 30.000 Grafiken, versehen mit wissenschaftlichen Anmerkungen, per Internet zugänglich sein.
[via Heise.de]
Big Brother is watching you
LISnews verweist auf einen Artikel auf wired.com, wonach der US-amerikanische Heimatschutz den Lesestoff international Reisender kontrolliert.
Times verabschiedet sich von kostenpflichtigen Inhalten
Bereits gestern berichtete Spiegel Online, dass man ab sofort das Online-Angebot der New York Times wieder fast komplett kostenlos nutzen kann.
Kostenpflichtig bleiben nur die originalgetreue Digital-Ausgabe der gedruckten Zeitung in einem besonderen Software-Format (14,95 Dollar monatlich), die Online-Version des Kreuzworträtsels und Archiv-Inhalte aus der der Zeit zwischen 1922 und 1986.
Das nun letzte große kostenpflichtige Web-Publishing-Angebot, das „Wall Street Journal“ soll dem Beispiel der New York Times bald folgen. Zumindest wenn es nach Rupert Murdoch geht, der eine baldige Übernahme der Mediengruppe Dow Jones, die das WSJ herausgibt, plant, so Spiegel Online.
Die „WSJ“-Webseite ist seit 1996 in großen Teilen kostenpflichtig – und sie hat rund 980.000 zahlende Abonnenten, denen das Angebot 79 Dollar, respektive 49 Dollar für Abonnenten der Druckausgabe im Jahr wert ist.
Beide Magazine erhoffen sich durch Online-Werbung auf den kostenlosen Seiten mehr Umsatz als durch die zahlenden Abonnenten.
Neuer DBV-Newsletter erschienen
Ab heute ist die 113. Ausgabe des DBV-Newsletters online.
Darin findet sich unter anderem der Hinweis auf das von der AG Informationskompetenz NRW entwickelte Online-Tutorial Informationskompetenz. Das Tutorial wurde zur Nachnutzung, insbesondere für die Bibliotheken, die keine finanziellen oder personellen Kapazitäten für die Erstellung eines eigenen E-Learning-Tools haben, konzipiert. Es lässt sich ohne technische Hürden in das eigene Webangebot einbinden und an die lokalen Gegebenheiten anpassen und ergänzen. Mehr Infos dazu gibt es hier.