Best Archives on the Web Awards 2010

Archives Next benennt die Gewinner der Best Archives on the Web Awards in den Kategorien Best re-purposing of descriptive data (Gewinner: The Smithsonian Institution, Collections Search Center und City of Burnaby Archives, Charting Change: An Interactive Atlas of Burnaby’s Heritage), Best use of crowdsourcing for description (Gewinner: Nederlands Instituut voor Beeld en Geluid, Waisda?; Honorable Mention: PhotosNormandie on Flickr), und Most innovative archives on the Web (Gewinner: The Briscoe Center for American History at the University of Texas at Austin, Rich Media: Conservation History Association of Texas, Texas Legacy Project Records; Honorable Mention: HerStory 360, The HerStory Scrapbook).

Die Gewinner sollen auf Archives Next in den nächsten Tagen näher vorgestellt werden.

OpenBib-Blog

Oliver Flimm eröffnete vor wenigen Tagen das OpenBib-Blog:

In der Vergangenheit wurde das OpenBib Rechercheportal zwar seit seinen Anfängen 1997 kontinuierlich weiterentwickelt, nach aussen zeigte sich dies aber “nur” in etwa zwei offiziellen Releases pro Jahr im Rahmen des Kölner UniversitätsGesamtkatalogs (KUG). Um die Entwicklung “dazwischen” nach aussen besser zu kommunizieren und zusammen mit den dabei tangierten Bereichen des “Next Generation Catalogue” aka OPAC 2.0 zu diskutieren, wurde dieses Blog eingerichtet.

Gleich im nächsten Posting geht es auch schon zur Sache. Es werden Wege aus dem Datensilo diskutiert. Die Frage nach komfortabler Tagverwaltung ist nicht neu, die mögliche Antwort einer übergeordneten Instanz auch nicht. In diesem Fall soll es Bibsonomy sein, dass als “Tagsammelstation” dienen soll:

Konkret wird in der neuen Version

  1. ein Browser fuer BibSonomy-Quellen und
  2. eine Spiegelung der lokalen Tagging-Aktionen

nach BibSonomy integriert.

Nun ist die Frage, wie groß der Anteil persönlicher oder beschreibender Tags ist, die je nach Kontext eine sehr unterschiedliche Bedeutung haben können. Wenn ein Mediziner das Schlagwort “krebs” vergibt, hat er damit sicherlich anderes im Sinn als ein Astrologe oder ein Zoologe. Dies gilt auch für beschreibende Tags wie z.B. “lang”.

Es müssen noch viele Erfahrungen gemacht werden, da user generated content sicherlich nicht auf theoretischer Basis ausgelotet werden kann. OpenBib ist ein Projekt, in dem auch mal etwas probiert wird und Rückschläge anscheinend zumindest in Kauf genommen werden. Schon von daher ist es (auch durch die neue, dazugehörige Diskussionsplattform) ein sehr tolles Angebot.

LibraryThing for Libraries

Tim Spalding kündigt eine neue Dienstleistung an:

LibraryThing for Libraries is composed of a series of widgets, designed to enhancing library catalogs with LibraryThing data and functionality. The achievement is that the widgets require NO back-end integration.

Einschränkung für deutschsprachige Nutzer…

Non-English-speaking libraries are possible for the future. My worry now is that details of the “works” system will cause French books to recommend English books, provided the library has them. And that won’t do.

… aus dem akademischen Umfeld:

LibraryThing’s data is strongest in public library catalogs, so they make the best examples.

[via Netbib]