Morgen beginnt die Frankfurter Buchmesse, Ehrengast ist in diesem Jahr die „Katalanische Kultur“. Weiterführende Informationen gibt es auf der Homepage der Frankfurter Buchmesse und unter anderem auch im Buchmesse-Blog 2007.
Autor: sl
Weil ich keines lese!
Literatur braucht man doch nicht zu lesen. Welt.online rezensiert das neue Buch des Literaturprofessors Pierre Bayard „Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat„.
Deutscher Buchpreis für Julia Franck
Julia Franck ist die diesjährige Gewinnerin des Deutschen Buchpreises, der zum dritten Mal vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben wurde. Julia Franck erhält den Preis für ihren Roman „Die Mittagsfrau„.
[via Spiegel.online & Zeit.online]
Walter Kempowski ist tot
Walter Kemposwki, einer der meistgelesenen deutschen Gegenwartsautoren ist in der Nacht zu heute im Alter von 78 Jahren gestorben. Zu seinen bekanntesten Werken gehörten die „Deutsche Chronik“ und „Das Echolot“.
[via faz.online]
FAZ in neuem Design
Seit heute hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung ein neues Design. Nach Umfragen bewerten es die Leser als :
einladender und frischer, ohne Abstriche an Seriosität.
Zwei Änderungen fallen besonders ins Auge: das tägliche Foto auf der Titelseite und die Schriftart über den Kommentaren.
mehr dazu hier
"Wie oft haben Sie das Buch noch nicht gelesen?"
Seit 1997 besteht die „Bibliothek der ungelesenen Bücher“ in Wien und ist in einem Raum der „basis wien“ zu finden.
Der Initiator des Kunstprojektes ist Julius Deutschbauer, der Menschen aus Politik und Kultur interviewt, welches Buch sie schon immer lesen wollten, es aber bisher noch nicht getan haben. Deutschbauer kauft diese Bücher, versieht sie mit einem Stempel, mit der Aufschrift:“Dieses Buch wurde von . . . noch nicht gelesen“ und stellt diese in seiner Bibliothek auf.
Dazu erstellt Deutschbauer eine „Bibliothekographie“ der Interviews auf Minidiscs. Jedes Interview wird dem Buch beigestellt und liefert eine Geschichte, die um Fragen nach dem ungelesenen Buch kreist.
[via WienerZeitung]
Bibliothek von Babel
Nachdem die exquisite, insgesamt 30-bändige „Bibliothek von Babel„, herausgegeben von Jorge Luis Borges, über zwei Jahrzehnte lang nicht verfügbar war, legt die Frankfurter Büchergilde Gutenberg sie in aufwändiger Ausstattung und farbmächtiger Gestaltung von Bernhard Jäger wieder auf. Nun ist die dritte Staffel mit weiteren sechs Bänden aus dieser Sammlung überwiegend unbekannter phantastischer Literatur erschienen.
[via TLZ)
Portal Zeno.org – meine Bibliothek gestartet
Das Angebot an deutschsprachigen und noch dazu kostenlosen Online-Bibliotheken war bislang eher überschaubar. […] Das Portal Zeno.org – meine Bibliothek bietet einige der bislang auf CD und DVD verkauften Exemplare der Digitalen Bibliothek kostenlos an.
[via heise.online]
LibWorld – Greece
The next article in our LibWorld series deals with the Greek biblioblogosphere. Greece looks back on an old library tradition, with some of the oldest libraries as e.g. the library of Alexandria.
Concerning to the nearly 400 year taking foreign rule by the Turks the old library tradition was lost and could be tied in with the beginning of the 19th century. Until 1830 books in Greek could only be printed outside the country, because of a restriction on printed spreading of the Greece language.
The first library foundation of the modern Greece was in 1829 on the Island Ägina. In 1834 this library became the National Library of Greece and moved to Athens.
The low stage of development of the librarianship in Greece is depending on the undervalued part, which libraries had played in the educational system for many years. In the last few years a reorientation took place to support independent working.
Nowadays the Greek academic librarianship has more or less catched up with European standard, but in the public libraries there are only a few advances noticeable. The still existing structural defects are a problematic starting position and they impede the work of libraries and the library association.
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Geschichte der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek
Gestern abend stellte Annette Seemann ihr Buch „Die Geschichte der Herzogin Anna Amalia Bibliothek“ bei einer Lesung in einer Weimarer Buchhandlung vor. Das Buch, das pünktlich zur Wiedereröffnung der Anna-Amalia-Bibliothek (die am 24. Oktober stattfindet) erschienen ist, beschreibt die Geschichte der Bibliothek von der Geburtststunde über den Nationalsozialismus (Säuberung der Bestände), bis hin zur Feuerkatastrophe. Ausführlich geht sie dabei auf die DDR-Zeit ein.
Dass Seemann mit dem Präsidenten der Klassik-Stiftung verehelicht ist, macht ihre publizistischen Projekte nicht zum Familienunternehmen. Es mag ihr jedoch den leichten Zugang zu allen Quellen geöffnet und den Blick auf eine geneigte Sichtweise von Sachverhalten gelenkt haben.
[via tlz.de]