Klein, aber oho: Innovative Dienstleistungen für kleinere Bibliotheken

In großen akademischen und öffentlichen Bibliotheken entstehen häufig große und manchmal auf großartige Projekte, die den Bibliotheksnutzern das Leben leichter machen oder neue Dienstleistungen näher bringen sollen. Doch auch kleinere Bibliotheken können, häufig mit nur geringem Aufwand, neue und nachhaltig nutzbare Dienstleistungen für ihre Nutzer erbringen. In loser Folge sollen hier bei Infobib ein paar Ideen vorgestellt werden. Einige davon sind schon in Edlef Stabenaus Netbib-Kategorie Pimp My Pica oder anderswo in der Biblioblogosphäre zu finden.

Zwerg by Grimi

Sämtliche Artikel zu diesem Thema werden mit einem speziellen Tag versehen: Klein aber oho!

"Mattering in the blogosphere"

Antworten auf eine Umfrage der ALA unter US-amerikanischen Bibliobloggern von Alice in Infoland und Doug Johnson.

Die Fragen:

1. What differentiates blogging for library media specialists from writing for the generalist biblioblogs?

2. What are your professional objectives for blogging?

3. How much time do you devote to blogging?

4. How does having a professional blog impact your work with students?

5. What are the pitfalls for a school librarian to be writing a blog?

6. How does blogging affect your interaction with nonlibrarian colleagues?

7. What has been the response of your faculty and/or administration to your blog?

8. What is the greatest benefit to blogging about school libraries?

9. How do you see the evolution of blogging (i.e., the growth of online video) as intersecting with the job of school media professionals?

SUB Göttingen gibt SSG "Informations-, Buch- und Bibliothekswesen" auf

Die erste fachliche Nachricht im Blog des b2i [1]nun auch Teil der Biblioblogsuche Biblioblogsuche ist recht ernüchternder Art und für das Bibliotheks- und Informationswesen weitaus bedeutender, als es b2i mutmaßlich jemals werden wird. Die SUB Göttingen gibt ihr Sondersammelgebiet 24.1 auf und verlässt das Projekt b2i (spricht sich ohne ersichtlichen Grund offiziell „bi-tuh-ei“ aus. Weil Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften auch englisch ausgesprochen werden? Oder weil es einfach sagenhaft modern klingt?). Nicht viel genaueres kann man den Postings hier und hier entnehmen.

Was das für die bibliotheks- und informationswissenschaftliche Ausbildung bedeutet, die in Deutschland hauptsächlich an Fachhochschulen mit kleinen Bibliotheken stattfindet, ist kaum zu ermessen. Dazu H.C. Hobohm im b2i-Blog:

Nach dem Ende von DOBI, dem Dokumentationsdienst Bibliothekswesen, das ja die Initialzündung für das Portal bedeutete, und der drastischen Neuorientierung der Fachinformation beim BMBF im letzten Jahr könnte man darin fast einen Trend in der Reihung von Ereignissen und Entwicklungen im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Informationsversorgung der betroffenen Wissenschaftsdisziplinen in Deutschland sehen (der ganz im Gegensatz zur internationalen Entwicklung steht).

Das ist nicht nur fast ein Trend.

Nur seiner Anmerkung, dass eine Entscheidung wie die der SUB Göttingen in „Zeiten knapper Kassen verständlich“ sei, kann ich absolut nicht zustimmen. Wenn eine solch bedeutende Entscheidung von einer einzigen Universitätsbibliothek getroffen werden kann, und dadurch höchstwahrscheinlich nie wieder reparable Bestandslücken entstehen, nur weil gerade Ebbe in der Kasse ist, dann ist das nicht verständlich, sondern extrem kurzsichtig und unverantwortlich. Das schreit geradezu nach einer gesetzlichen Neuregelung der SSG mit einer Finanzierung durch Bundesmittel, die auch langfristig angelegt ist.

References

References
↑1 nun auch Teil der Biblioblogsuche Biblioblogsuche