Vom 3. bis 11. März findet im Vest Recklinghausen die LiteraturRe 2007 mit etwa 80 Literaturveranstaltungen statt.
Das Programm kann auf der Homepage der Stadtbücherei Recklinghausen eingesehen werden.
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
Vom 3. bis 11. März findet im Vest Recklinghausen die LiteraturRe 2007 mit etwa 80 Literaturveranstaltungen statt.
Das Programm kann auf der Homepage der Stadtbücherei Recklinghausen eingesehen werden.
Die Herzog-August-Bibliothek erschließt mittelalterliche Handschriften der Halberstädter Gymnasialbibliothek. Hierfür wurden zunächst 44 Bände mit einem Sicherheitstransport von Halberstadt nach Wolfenbüttel gebracht.
Im Wolfenbütteler Handschriftenzentrum werden die Bände nun bearbeitet.
Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird nach Auskunft der Stadtverwaltung von der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft getragen.
[via Braunschweiger Zeitung]
So nennt sich eine Vortragsreihe der Franckeschen Stiftungen zu Halle. Im Rahmen der Reihe sollen Aufsehen erregende Wiederentdeckungen der Bibliothek und des Archivs von nun an regelmäßig der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Den Anfang machen am heutigen Tag eine seltene Handschrift aus dem Jahr 1712 über die traditionellen indischen Heilmethoden und ein Luther-Autograph auf einem gedruckten Traktat aus der Reformationszeit. (18.00 Uhr Haus 26, Englischer Saal)
Die Bibliothek der Frankeschen Stiftungen enthält einen bedeutenden Altbestand aus allen Wissensgebieten, wobei der Schwerpunkt im Bereich der Kirchen- und Kulturgeschichte der frühen Neuzeit liegt. Durch die vom Studienzentrum August Hermann Francke durchgeführten Erschließungen der Dokumente wurden zum einen natürlich die Nutzungsmöglichkeiten verbessert, aber sie „bringen auch immer wieder neue Quellenfunde zu Tage“.
Der Innovationspreis 2007, der im Rahmen des Bibliothekartags in Leipzig übergeben wird, geht in diesem Jahr an:
Christina Oehlke (FH Darmstadt) für ihre Arbeit mit dem Thema „Digitale Buchformen in Bibliotheken“, an Christina Bertram (HAW Hamburg) für die Arbeit zum Thema „Online-Collaboration mit Wikis in Bibliotheken – Konzept zur Nutzung eines Wikis im Projekt „Lernort Bibliothek“ des Goethe-Institutes Athen“ und Julia Hinz und Jochen Stier (FH Köln) für die Arbeit mit dem Thema „Open Access in der deutschen Bibliotheks-, Informations- und Dokumentationsszene“.
Der von der Fachzeitschrift B.I.T.online gestiftete Innovationspreis wird von der Kommission Aus- und Fortbildung des Berufsverbands Information Bibliothek (BIB) jährlich vergeben. Prämiert werden hervorragende Abschlussarbeiten aus bibliothekarischen / informationswissenschaftlichen Studiengängen.
Nicht mehr ganz neu, aber vielleicht doch für den einen oder anderen noch ganz interessant, ist die Dewey-Dezimalklassifikations Ausstellung der FU Berlin. Auf der Homepage können auch einige Fotos der Ausstellungseröffnung angesehen werden.
Die Ausstellung zur deutschsprachigen DDC Ausgabe ist eine Wanderausstellung, die zunächst in Wien gestartet wurde und nun erstmals in Deutschland zu sehen ist. Sie kann noch bis zum 09.03. von Montag bis Freitag zwischen 9.00 und 20.00 Uhr im Foyer der Universitätsbibliothek besucht werden.
Anne Christensen sammelt in Ihrem Netbib-Artikel 10 Ideen für den Bibliotheks-Podcast einige schöne Vorschläge, wie man einen bibliothekseigenen Podcast gestalten kann. In der sehr lebhaften Diskussion, die auf den Artikel folgt(e), bildete sich die Idee heraus, ein modulares, von oder für mehrere Bibliotheken gestaltetes Angebot könne sinnvoll sein. Klaus Graf wies darauf hin, dass in Wikisource schon einige Audiodateien zur freien Verfügung stünden. Beispielsweise gelesene Gedichte, wie das von Fontanes Herr Ribbeck auf Ribbeck im Haveland.
„Modulare und gemeinsame bibliothekarische Podcasts“ weiterlesen
Das Bottroper Stadtarchiv führt am Holocaust Gedenktag in Zusammenarbeit mit der Lebendigen Bibliothek eine Veranstaltung für Schüler und andere Interessierte durch. Das Motto der Szenischen Lesung ist „Ausgrenzen-Entrechten-Vernichten“, sie findet am 26.01. ab 11 Uhr im Kulturzentrum August Everding statt. Eine vorherige Anmeldung (unter 703754) ist auf Grund des begrenzten Platzes erforderlich.
[via Pressedienst Bottrop]
Im Zuge eines Projekts zum Thema „Rechtsfragen des Jugendschutzes in Bibliotheken“ haben Studierende der Fachhochschule Köln unter Leitung von Prof. Klaus Peters eine FAQ-Sammlung zusammengestellt. Diese ist hier einsehbar.
Was bringt das Jahr 2007? Dave Pattern wirft schon einmal einen Blick in seine Glaskugel.
Am 25. Januar wird in Ludwigsburg der Antiquaria-Preis für Buchkultur an Murray G. Hall, Christina Köstner und Margot Werner verliehen.
Die Preisträger haben im Jahr 2003 aufgrund einer bisher einmaligen Generalautopsie der Bestände in der Österreichischen Nationabibliothek in Wien einen Bericht über die Einlieferung und den Verbleib von Raubgut aus der NS-Zeit erstellt. „Demnach wurden zwischen 1938 und Kriegsende 500 000 Bände unter zweifelhaften Umständen in die Bestände aufgenommen.“
Die Stuttgarter Zeitung berichtet (online leider nur kostenpflichtig) in diesem Zusammenhang über die Rolle von Museen und Bibliotheken als Nutznießer der Enteignungen.