"Deutschlands gestörtes Verhältnis zum Netz"

Martin Weigert schrieb auf Netzwertig über „Deutschlands gestörtes Verhältnis zum Netz“ (später auch von Carta publiziert):

Egal, ob es um erneuerbare Energien und Umweltschutz, Errungenschaften in Hochtechnologie und Ingenieurskunst, Forschung und Wissenschaft, Arbeitnehmerrechte oder internationale Politik und Wirtschaftsgestaltung geht – überall strebt Deutschland führende Rollen an oder nimmt diese bereits seit langem ein. Und stets herrscht weitestgehend Konsens über diese Selbstverständlichkeit des Strebens nach Exzellenz. Dem Klischee nach sind Deutsche Perfektionisten, die sich ungern mit dem Mittelmaß zufrieden geben. Nicht selten agieren sie tatsächlich dementsprechend. Doch sobald es um die künftige Rolle des Landes in der globalen digitalen Welt geht, verschwindet das sonst so hohe Ambitionsniveau – abgesehen von der Intention einer flächendeckenden Breitbandvernetzung.

Und wie ernst es der Bundesregierung mit dem flächendeckenden Breitband ist, hatten wir hier ja schon einmal…

Live in the library 26: Amanda Palmer – Ukulele Anthem

Last week we listened to The Dresden Dolls at Auckland Library. This week it’s the Dresden Dolls‘ singer, Amanda Palmer, performing in the British Library. She is accompanied by her page-turning husband Neil Gaiman.

If you find nice clips of live gigs in libraries please tell me in the comments! All songs will be tagged with „live in the library„.

[via Edlef, via Corin the Librarian]

Twitter-Account umbenennen?

Die „Bibliothek der Fachhochschule Hannover“ heißt seit einiger Zeit „Bibliothek der Hochschule Hannover“. Daher müssen nun einige Accounts umbenannt oder umgezogen werden. Zum Beispiel unser Twitter-Account. Das Vorgehen:

  1. Blogposting schreiben, in dem der Hintergrund der Umbenennung beschrieben wird.
  2. Den alten Twitter-Account umbenennen.
  3. Schnell einen neuen Account mit dem alten Benutzernamen anlegen.
  4. Auf dem neuen und dem alten Account bekannt geben, dass eine Umbenennung stattgefunden hat und auf die Hintergründe im Blog verlinken.
  5. Den alten Account so einrichten, dass man über Erwähnungen etc. per E-Mail informiert wird, um eventuelle Anfragen abfangen zu können.

So wurde aus @fhh_bib nun @hsh_bib.

[Inspiriert von Jon Bishop und Amit Agrawal]

Lagepläne in VuFind

Kathleen Bauer, Michael Friscia und Scott Matheson in in Code4Lib: From the Catalog to the Book on the Shelf: Building a Mapping Application for Vufind

At Yale University Library (YUL), recorded reference transactions revealed that after finding a book in the catalog patrons had difficulty knowing how to use the call number to find the book on the shelf. The Library created a mobile service to help locate the call number in the library stacks. From any call number of a book in Sterling Memorial Library at YUL, a map will be displayed which highlights that call number’s general area on a floor in the stacks. YUL introduced the mapping application in Yufind, a catalog in place at Yale since 2008 which is based on Vufind.

Die Fragen nach Standorten sind nach Implementierung stark zurück gegangen:

In the fall semester 2010, 7.3% of all questions at the Information Desk at Sterling Memorial Library were questions relating to finding a specific call number. After the mapping project was fully implemented in fall 2011 the number of call number related questions was reduced to 5.8% of all questions at the same desk, a 20.6% reduction in patron inquiries on this topic. More publicity for the mapping functionality and the iPad kiosk should further help reduce the number of requests. Based solely on the reduction in requests for help finding call numbers in Sterling Memorial Library the improved mapping can be judged successful and worth replicating elsewhere in the Yale Library system.

"Das Internet war eine Episode der Freiheit"

Im Perlentaucher äußern sich Thierry Chervel und Anja Seeliger zum Leistungsschutzrecht, diesem Kniefall der Bundesregierung vor der Verlegerlobby (Gesetzesentwurf als PDF).

Ich setze auf die belgische Lösung und anschließendes Gewinsel der Verleger. Wer übrigens wissen möchte, welche Verlage/Presseerzeugnisse sich für diesen Unsinn einsetzen, kann dies bei der Opalkatze nachlesen. Beispiele auf ihrer Liste: (XY-)Bild, Brigitte, FAZ, Freundin, Financial Times Deutschland, Frankfurter Rundschau, Hannoversche Allgemeine, Geo, Grafschafter Nachrichten, Rheinische Presse, Süddeutsche, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Welt…

Live in the library 25: Dresden Dolls – Two Headed Boy

Some music again, eventually. The Dresden Dolls played live in the Auckland library. It was a ninja gig on January, 27th. They perform „Two Headed Boy„.

If you find nice clips of live gigs in libraries please tell me in the comments! All songs will be tagged with „live in the library„.

[via Edlef, via Corin the Librarian]

JANE – Journal/Author Name Estimator

Wer ein Paper geschrieben hat und nicht weiß, wo es eingereicht werden könnte, ist sicherlich für Hilfestellungen dankbar. Man kann natürlich das DOAJ nach einem passenden Open-Access-Journal durchsuchen. Man kann sich aber auch ein Journal vorschlagen lassen, zumindest wenn man im medizinischen Bereich publizieren möchte. JANE („Journal/Author Name Estimator“) soll dabei unterstützen.

Have you recently written a paper, but you’re not sure to which journal you should submit it? Or maybe you want to find relevant articles to cite in your paper? Or are you an editor, and do you need to find reviewers for a particular paper? Jane can help!

Just enter the title and/or abstract of the paper in the box, and click on ‚Find journals‘, ‚Find authors‘ or ‚Find Articles‘. Jane will then compare your document to millions of documents in Medline to find the best matching journals, authors or articles.

[via The Tree of Life]

OPACs schon 1993 mitunter recht benutzerfreundlich

Da OPACs als Suchhilfe nicht ausschließlich den Online-Profis, sondern auch den Bibliotheksbenutzern, bei denen keine Systemkenntnisse vorausgesetzt werden können, zur Verfügung stehen sollen, sind sie im allgemeinen sehr benutzerfreundlich gestaltet. Es ist mitunter leichter, darin Bücher u.a. zu finden, als in einem nach den Preußischen Instruktionen strukturierten konventionellen Zettelkatalog. Auch verfügen sie meist über eine Menüführung.

Mitunter(!) noch leichter als in PI-Katalogen, so schrieben Pörzgen und Schreiber vor fast 20 Jahren. [1]Pörzgen, Rainer: Die Informationsvermittlungsstelle : Planung, Einrichtung, Betrieb / Pörzgen, Rainer ; Schreiber, Martin. – München : Saur, 1993. – 124 S. – (Bibliothekspraxis ; Bd. 33). … Continue reading

[Danke an Imke für den Hinweis!]

References

References
↑1 Pörzgen, Rainer: Die Informationsvermittlungsstelle : Planung, Einrichtung, Betrieb / Pörzgen, Rainer ; Schreiber, Martin. – München : Saur, 1993. – 124 S. – (Bibliothekspraxis ; Bd. 33). – ISBN 3598211643. S. 51