Potsdam erwirbt Bibliothek Friedrich des Großen

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) hat die größte private Sammlung mit Büchern von und über Friedrich den Großen (1712-1786) erworben. Die Bibliothek wurde am Mittwoch erstmals in der Villa Liegnitz im Schlosspark von Sanssouci in Potsdam präsentiert. SPSG-Generaldirektor Hartmut Dorgerloh sagte, es handele sich um eine «einmalige Bibliothek“, die einen besonderen Akzent in der Forschung der Stiftung setze.

[via berlinonline.de]

Bergungsrutsche für Bücher

In der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover wurde gestern eine Bergungsrutsche für Bücher vorgestellt. Diese soll, zum Beispiel im Falle eines Brandes, dazu dienen wertvolle Bücher aus der Gefahrenzone zu schaffen.

Insbesondere die in der Bibliothek aufbewahrten 15 000 Leibniz-Briefe, die seit 2007 zum Unesco-Weltkulturerbe gehören, könnten so im Notfall vor der Zerstörung bewahrt werden, sagte Bibliotheksleiter Georg Ruppelt. Wie wichtig eine solche Vorsorgemaßnahme sei, zeige der Brand der Anna Amalia Bibliothek in Weimar 2004.

Mehr Informationen auch mit Bild gibt es hier.

[via welt.de]

Bibliothek wieder in Eigenregie

Nach fünfjährigem Intermezzo hat das Haus Thurn und Taxis wieder die Verantwortung für die 220 000 Bände umfassende fürstliche Hofbibliothek übernommen. Seit 2004 hatte die Regensburger Universität das historische Archiv im Schloss St. Emmeram betreut. Nach Auslaufen des Vertrages habe sich das Fürstenhaus entschieden, die Bibliothek wieder in Eigenregie zu führen, teilte die Fürst Thurn und Taxis Gesamtverwaltung mit. Es soll aber weiter eine enge Zusammenarbeit mit der Uni geben. Das Fürstenhaus wollte mit der Kooperation vorübergehend Personalkosten einsparen. Den Grundstock für den Bücherschatz mit allein mehreren tausend alten Handschriften hatte im 18. Jahrhundert Fürst Carl Anselm gelegt.

[via sueddeutsche.de]

Besetzte Bibliothek

Seit Donnerstag morgen besetzen etwa 100 Marburger Studenten, auch nach Ende des Bildungsstreiks, das Institut für Politikwissenschaft.

Nach eigenen Angaben wollten die Besetzer ihren Kommilitonen heute den Zugang zur Bibliothek des Institutes ermöglichen. Die Bibliothekarinnen hätten die Räume öffnen wollen, aber die Universitätsverwaltung habe dies aus Brandschutzgründen untersagt, sagte der Gruppensprecher. Deshalb werde von den Besetzern eine «alternative Bibliothek» mit Büchern aus Privatbeständen im Gebäude aufgebaut.

[via nh24.de]