Firefox und Third Party Elements

Ein etwas älteres, aber sehr interessantes Interview mit den Firefox-Chefentwickler Mark Mayo über Third Party Elements (TPE) – Webseitenbestandteile, die von Servern Dritter nachgeladen werden – und ihre Bedeutung für und vor allem gegen die Privatsphäre. TPE gibt es übrigens auch in ziemlich vielen Bibliothekswebseiten. Mehr dazu hoffentlich zu einem späteren Zeitpunkt.

Heavy User Add-ons Pack

Teil der Operation Frühjahrsputz 2014, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

Im Heavy User Add-ons Pack v1.8 ist eine Vielzahl wirklich nützlicher Add-Ons für den Firefox zu finden. Zum Beispiel Lazarus Form Recovery, mit dessen Hilfe sich verlorengegangene Formularinhalte nach einem Browserabsturz (meistens) wiederherstellen lassen. Oder Linkification, das Nur-Text-URLs wie http://example.org anklickbar macht.

Die Suchmaschine des MC Hammer

MC Hammer hat nicht nur die vermutlich wichtigste Firefox-Extension überhaupt ermöglicht. Er hat nun auch eine Suchmaschine präsentiert, die über das gewohnte hinausgehen soll: It’s about relationships beyond just the keywords.

Diese Suchmaschine heißt WireDoo und ist leider noch nicht verfügbar. Mehr Infos gibt’s bei Mashable.

Ghostery: Browsend Daten schützen

Wolfgang Sander-Beuermann hat mich auf Ghostery, den “ultimativen Datenkrakenkiller” aufmerksam gemacht. Dadurch erfährt man, welche Webseiten Informationen an Dritte weitergeben. So sieht man auf Infobib, dass beim Einbinden von Slideshares gleich auch Comscore Beacon mit eingebettet wird. Unschön.

Wem das missfällt, der kann dies nicht nur herausfinden, sondern mit Ghostery alle missliebigen Dienste gleich blocken. Was es da so alles zu blocken gibt, erfährt man ganz gut bei Besuchen z.B. bei BoingBoing, die die halbe Welt über die Besucher Ihrer Webseite informieren:

Einen ähnlich beachtlichen Haufen an Schnüffeldiensten habe ich auf keiner deutschsprachigen Webseite gefunden. 2-5 Dienste sind aber auf sehr vielen Webseiten aktiv.

Alte Add-ons in Firefox 4

Firefox 4 ist frisch erschienen. Der erste Eindruck ist gut. Bei Mozilla hat man geschaut, was die Konkurrenz richtig macht und einiges übernommen. Zu den Features wird hier und anderswo genug geschrieben. Negativ fällt erst einmal nur auf, dass – wie bei vielen Versionssprüngen von Firefox zuvor – einige Erweiterungen nicht funktionieren. Bislang konnte man mit den Nightly Tester Tools so gut wie alle überreden, doch zu funktionieren. Dies hat bei mir im ersten Anlauf mit Firefox 4 nun nicht mehr geklappt. Der gewohnte Button “Force Install” ist nicht zu finden.

Dafür konnte mir der Add-On Compatibilty Reporter zumindest bei einigen Erweiterungen weiterhelfen. Einfach installieren und dann im Add-On-Menü die Kompatibilität testen. Das funktioniert zum Beispiel beim Delicious-Plugin. Zwar werden die Buttons nicht angezeigt, über Tastenkombinationen geht jedoch alles.

Gibt es noch andere oder bessere Wege, alte Erweiterungen in Gang zu setzen?

Google Instant Preview dauerhaft abschalten

Die Google-Oberfläche hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Eine der größten Schritte weg von der einst puritanischen Darstellung der Suchergebnisse ist Instant Preview. Wen das ständige Aufploppen von Screenshots, sobald man einen Link nicht 100%ig trifft, genauso nervt wie mich, dem kann ich nun ein wohltuendes kleines Skript empfehlen.

Zutaten

  1. Greasemonkey, eine Browser-Erweiterung, mit deren Hilfe man kleine Java-Scripts auf Webseiten loslassen kann. Funktioniert
  2. Neben 1000en von anderen nützlichen Scripts findet sich auf Userscripts.org auch eines, das Googles Instant Preview einfach ausblendet: Disable Preview.

Hat man es installiert, kehr wieder himmlische Ruhe auf der Suchergebnis-Seite ein.

BibTeX-Export und Bibsonomy-Links in ViBI

Der InfoWissBlog der Saarbrücker Informationswissenschaftler macht auf zwonullige Erweiterungen ihres OPACs aufmerksam: BibTeX-Export und Bibsonomy-Links in ViBI

ViBI generiert nun auch einzelne Datensätze im BibTeX-Format und bietet eine neue Möglichkeit, um Metadaten von Monografien einfach in das Social-Bookmarking-System Bibsonomy zu übernehmen. Dazu gibt es nun auch Links zur weiteren Recherche zu Google Books, WorldCat, Google Scholar, Wikipedia und Technorati. Außerdem wurde die Ausgabe mit zusätzlichen Metadaten angereichert, um die automatische Übernahme in das Literaturverwaltungsprogramm Zotero (Firefox-Plugin) zu erleichtern.

Beispielhaft verlinkt sei hier dieser Titel. Außerdem neu ist ein RSS-Feed für Neuerwerbungen.