Japaner lesen in vollen Zügen

In der NZZ vom 19.1.2011 ist der Artikel “In vollen Zügen” über den Japanischen Buchmarkt erschienen. Japaner lesen viel! Dies hängt u.a. auch mit den langen Pendelstrecken zusammen. Spannend finde ich, dass sich das gedruckte Buch neben dem Handy weiterhin sehr gut behauptet. Und jährlich werden über 100 Literaturpeise verliehen.

Handy-Romane in Japan

In Japan erleben Handy-Romane einen Boom: Sie befinden sich sogar in den Bestseller-Listen. Der typische japanische Handy-Roman ist eine Mischung aus Mystery und Romantik, ist eher einfach gestrickt, enthält sehr kurze Sätze und kaum Dialoge und Beschreibungen. “Joshi”, einer der Handy-Roman-Stars aus Tokio beispielsweise, versendet seine Romane in kleinen Kapiteln. Um ein Kapitel auf dem Handy zu lesen, braucht man ca. drei Minuten.

In Europa ist der Handy-Roman noch weitgehend unbekannt. Einer der ersten Handy-Romane im deutschsprachigen Raum hat nun kürzlich der Schriftsteller Oliver Bendel veröffentlicht. Den Krimi kann man sich aber auch als PDF herunterladen.

[via punkt.ch]

Architektur des Monats 2008: Unibibliothek in Kyoto

Das Institute for East Asian Architecture and Urbanism kürt, ja, monatlich die Architecture of the Month. Im März 2008 war das die Bibliothek der Seika Universität in Kyoto. Warum, erschließt sich mir allerdings nicht.

It definitely does not belong to the well-known common breed of post-modern and post-bubble architecture of Japan any longer.

Und das ist ja die Hauptsache.

[via Anne Christensens Bookmarkfeed]

Libworld – Japan

From Malawi we are jumping to Japan, the next stop of our Libworld tour. This issue is a cooperation of two bibliobloggers. Sho Sato, an undergraduate LIS student of the School of Library and Information Science at the University of Tsukuba, wrote the main article. He is known in the Japanese biblioblogosphere as min2-fly. His blog is wonderfully named “Do Snails Dream of Electronic Library?”. The second contributor is known as katz3. He wrote the introductory part of this article. More details about their blogs can be found in the article.
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Die Null-Emissions-Fahrbibliothek

Über eine Fahrbibliothek der etwas anderen Art berichtet die Basler Zeitung:

Mit einer selbst gebauten “Fahrrad-Bibliothek” strampelt ein junger Japaner kreuz und quer durch seine Heimat, um auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Seit mehr als zwei Jahren ist Kazuhiro Doi (28) auf Achse und zieht einen Anhänger mit einem hölzernen Wasserrad hinter sich her, auf dessen Schaufelblättern Bücher zur Umweltproblematik und anderen Themen stehen, wie die Zeitung “Yomiuri Shimbun” am Dienstag berichtete. Doi erwirbt die Bücher und verteilt sie an öffentliche Bibiotheken oder interessierte Passanten. “Bis ich dreissig bin, will ich die Bibliotheken im ganzen Land geschafft haben”, zitierte ihn das Blatt.

Daumen hoch!