Live in the library 1: Thomas Leeb – Riddle

Last week I posted a video of Kristin Hersh playing live in the Burnley Library and I received several positive responses. That made me think of a weekly „live in the library posting“ here at Infobib. If you find nice clips of live gigs in libraries please tell me in the comments! All songs will be tagged with „live in the library„.

Let’s kick off this little series with „Riddle“ by Thomas Leeb, a really remarkable guitar player. If you listen to his song without seeing him performing, you could think that there’s a complete band.

(Thanks again to Frank!)

Kristin Hersh live in der Burnley Library

Musik über Bibliotheken hatten wir hier schon einige Male, Musik in Bibliotheken eher selten. Oder sogar nie? Ich habe auf die Schnelle zumindest nichts gefunden. Und falls das jetzt eine Gewohnheit werden sollte, wäre Kristin Hersh ein guter Anfang.

Live in der Burnley Library.

Besten Dank an Frank für den Hinweis!

Our towels rock!

Mal etwas Außerbibliothekarisches. Ich würde sogar sagen, es ist völlig von dieser Welt. Zumindest nicht von meiner.

Schönstes Zitat: „Our towels rock!“
Ist das Ironie?

Die Software gibt’s übrigens tatsächlich. Nur stürzt mein Rechner leider ab, wenn ich die entsprechende Homepage aufrufen will. Daher gibt’s an dieser Stelle nur einen Link zu einem Artikel über Songsmith bei Golem.

[via Ahoi Polloi]

E-Books für und gegen Leser

Wenn E-Book-Leser nicht bezahlen wollen, hat die Buchbranche ein Problem. Das gleiche Problem, das vorher auch schon die Musikindustrie und die Filmindustrie hatten und haben. In einem Interview in der Süddeutschen äußert sich Till Kreutzer zum Kampf gegen Schwarzlesern. Kreutzer verweist auf die kontraproduktive Politik der Musik- und Filmkonzerne, (potentielle) Kunden als Verbrecher darzustellen und auf restriktive Maßnahmen zurückzugreifen.

Wie gut das Angebot bei den E-Books werden kann, wird sich erst noch zeigen. Aber gewiss gilt auch hier, dass attraktive Angebote die Nutzer dazu bewegen könnten, sich weniger umsonst zu bedienen. Je mehr Zeit jedoch vergeht, ohne dass solche Angebote existieren, desto mehr gewöhnen sich die Leute an nicht-legale Quellen und sind dann immer schwerer davon abzubringen.

So ist es. Wer E-Books mit DRM nur unter Schwierigkeiten ansehen kann, wird bei Bedarf auf illegale Kopien zurückgreifen. Mal sehen, wie lange die Verlage brauchen, um offensichtliche Parallelen zur Musikbranche zu erkennen und dort gegangene Irrwege zu vermeiden.

Mozart: Neue Fragmente entdeckt

Wieder ein neuer Mozart-Fund, diesmal in Nantes. Dazu die Presseerklärung der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg:

Bei dem Skizzenblatt aus der Sammlung Labouchère der Bibliothèque municipale Nantes handelt es sich um ein einseitig beschriebenes, am oberen Rand beschnittenes Blatt. Es enthält eine 15taktige Melodieskizze für den Beginn eines Credo in D-Dur; dem Credo geht eine vollständig ausgeführte Verlaufskizze von 32 Takten für einen Vokalsatz in d-Moll voran, bei dem es sich offenbar um das Kyrie der von Mozart geplanten Messe handelt. Auf Grund des Handschriftenbefundes dürfte die Entstehung in die Zeit um 1787 fallen. Das neu entdeckte Skizzenblatt, das einen Echtheitsvermerk des bekannten Autographensammlers Aloys Fuchs aus dem Jahr 1839 aufweist, ist ein wichtiges Dokument für Mozarts Auseinandersetzung mit der Kirchenmusik in seiner Wiener Zeit im Vorfeld seiner Bewerbung als Substitut des Kapellmeisters am Stephansdom im Frühjahr 1791. Warum Mozart das Werk nicht ausgearbeitet hat, ist unbekannt. Nur selten werden gänzlich unbekannte Notenhandschriften Mozarts aufgefunden. Im Einvernehmen mit der Bibliothek wird das Blatt im Jahr 2009 im Rahmen des Bandes X/31/4 Nachträge (herauszugeben von Ulrich Konrad) in Faksimile und Übertragung ediert werden

Wer der französischen Sprache mächtig ist, kann sich auch direkt bei der Bibliothek informieren.

[via Yahoo News]

Large Traffic wegen Large Hadron Collider

Was das Thema des Tages ist, lässt sich aus den Logfiles so klar wie selten ablesen. Die Bastelanleitung zum Large Hadron Collider sprengt gerade infobibsche Trafficrekorde. Passt ja auch gut zum gerade angekündigten Big-Data-Special…

Wenn’s mal ein bißchen langsamer gehen sollte, bitte ich daher um etwas Geduld.

Noch was zum Thema für Freizeit-Apokalyptiker: Solange man http://hasthelargehadroncolliderdestroyedtheworldyet.com/ aufrufen kann, beantwortet sich die Frage vermutlich von selbst. Wenn die Antwort nicht gefällt, kann man sich hier auch selbst darum bemühen, den eigenen apokalyptischen Vorstellungen auf die Sprünge zu helfen. Danke an Stefan für den Hinweis!

Der Vollständigkeit halber sei noch auf den LHC-Rap eingebaut:

Paul Mawhinneys Musikarchiv steht zum Verkauf


The Archive from Sean Dunne on Vimeo.

Paul Mawhinney löst seine Sammlung musikalischer Tonträger (eine der größten der Welt) auf, da er nicht mehr für den Unterhalt aufkommen kann.

Every genre of American music is represented: rock; jazz; country; R&B; blues; new age; Broadway and Hollywood; bluegrass; folk; children’s; comedy; Christmas, and more. No other collection in the world – publicly or privately held – even comes close.

Im ersten Anlauf hat er keinen Käufer gefunden, obwohl er einen sehr moderaten Preis für diese einzigartige Sammlung verlangt. Am liebsten würde er die Sammlung so verkaufen, dass sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird:

The History of American music belongs in a museum or a library; a place where people who love music and have an interest in history and popular American culture can look, listen, touch, read and appreciate this legacy for future generations. It could be part of a stand-alone music museum, a major exhibit in an existing museum, or the basis of a university music library. Cleverly arranged and displayed, and surrounded by additional cultural memorabilia, the collection could even become a tourist attraction.

Although, as the new owner, you are free to do as you please with the collection, We’d love to find a buyer who will keep the collection intact (other than to sell duplicate copies, if so desired) and to keep the music alive for the enjoyment and music lovers, now and for years to come.

If you represent a museum, library, university, or charitable foundation, or you’re a philanthropist interested in purchasing the collection and donating it, please contact the owner’s representatives for more information, pricing and a personal on-site inspection.

Es ist zu hoffen, dass die Sammlung in ein Land wandert, in dem die Copyrightfristen nicht nach ad infinitum verlängert werden, sobald Micky Maus gemeinfrei zu werden droht.

[via nom nom nom]