Sammlung Ponickau

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet über die Digitalisierung der Sammlung Ponickau. Das DFG-geförderte Projekt wird von der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle durchgeführt.

„Es handelt sich um eine bedeutende Sondersammlung der ULB, die aus der alten Wittenberger Universitätsbibliothek stammt“, erklärt Projektleiterin Dorothea Sommer, Vize-Direktorin der ULB.

Die ersten Digitalisate sind schon seit längerem online zugänglich, die Sammlung füllt sich nun sukzessive.

[via mz-web.de]

Handy-Bibliothek statt E-Books?

Wie Welt.de berichtet bietet Google eine Bibliothek für das Handy. Bei den angebotenen Titeln handelt es sich hauptsächlich um englischsprachige Werke.

Zugänglich ist die mobile Version der „Google Book Search“, die im Netz unter books.google.com residiert, über ein iPhone oder auch über das Smartphone G1, eine Eigenkreation der Kalifornier, die hierzulande in Kooperation mit T-Mobile vertrieben wird.

Den ganzen Artikel gibt es hier.

Pedoc: Open-Access-Server für die Pädagogik

Die Verlage Barbara Budrich, Vandenhoeck & Ruprecht und V&R unipress kooperieren mit dem Fachportal Pädagogik und stellen Publikationen für den Open-Access-Server Pedocs zur Verfügung. Bislang sind 427 Dokumente abrufbar. Der Schriftenserver wird, wie so viele im deutschsprachigen Raum, mit OPUS betrieben.

[via Börsenblatt]

10. Sun Summit Bibliotheken: Digitalisieren, Archivieren, Publizieren

Am 18. und 19. März 2009 findet an der Uni Kassel das 10. Sun Summit Bibliotheken zum Thema „Digitalisieren, Archivieren, Publizieren“ statt. Kleine Auswahl aus dem wirklich interessanten Programm:

  • Helge Steenweg: Digitalisierung im bibliothekarischen Alltag abseits von Förderprojekten
  • Manfred Thaller: Langzeitarchivierung zwischen Planung und technischer Praxis
  • Volker Conradt: Aggregation, Archivierung und Aufbereitung elektronischer Ressourcen am Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg
  • Sabine Thänert: Archivierung, Verknüpfung und Präsentation komplexer Forschungsmaterialien: Bibliotheken und Archive am Deutschen Archäologischen Institut

Da unter anderem auch Anne Christensen und Jakob Voss zu den Referenten gehören, wird vermutlich auch konferenzgebloggt?

Open Access & Verkaufszahlen

Kleine Zitatesammlung zum Thema „Wie wirkt sich Open Access auf Verkaufszahlen aus?“. Die Mehrzahl der Fundstellen verdanke ich Peter Subers Open Access News. Alles gesammelt bei Delicious. Einige der Zitate beziehen sich auf Google Book Search oder Amazons Search Inside, sind aber dennoch aufgenommen, da sie belegen, dass der durchsuchbare Volltext zu einer erhöhten Sichtbarkeit von Publikationen beiträgt.

Freie Inhalte

Dies ist nur eine kleine und provisorische Auswahl von Anbietern frei lizensierter Inhalte. Alle Angaben ohne Gewähr, die AGBs und Lizenzbestimmungen sind im Einzelnen zu prüfen. Hinweise auf umfangreichere Zusammenstellungen werden gerne (in den Kommentaren) entgegengenommen. Auf Open Source Software wird hier nicht eingegangen.

Was sind „Freie Inhalte“?

Erklärungen von Wikipedia und Freedom Defined.

Lizenzmodelle

Open Access (Freie Inhalte in der Wissenschaft)

E-Learning

  • Connexions: „Connexions is an environment for collaboratively developing, freely sharing, and rapidly publishing scholarly content on the Web. Our Content Commons contains educational materials for everyone — from children to college students to professionals — organized in small modules that are easily connected into larger collections or courses. All content is free to use and reuse under the Creative Commons „attribution“ license.“
  • GNU Edu: „GNU Edu is an international browsing system for educational resources.“
  • OER-Commons „Find Free-to-Use Teaching and Learning Content from around the World Organize K-12 Lessons, College Courses, and more for your Classroom“
  • OpenCourseWare und OpenCourseWare Finder: „An OpenCourseWare is a free and open digital publication of high quality educational materials, organized as courses.“
  • Archive.org: „This library contains hundreds of free courses, video lectures, and supplemental materials from universities in the United States and China. Many of these lectures are available for download.“

Bilder

  • Flickr CC: „Easily find photos on flickr that were released under the creative commons license“
  • Lorm.de: 117 Quellen für kostenlose Fotos. Nicht alle Quellen stellen freie Inhalte zur Verfügung!
  • Wiki Commons: „Sammlung von 3,763,457 frei verwendbaren Mediendateien, zu der jeder beitragen kann.“ (Januar 2009)
  • Open Clip Art: Public-Domain-Clip-Arts, in großen Teilen sehr hohe Qualität.

Musik

  • Werner Icking Musik Archiv: Freie Noten
  • International Music Score Library Project: Ca. 15.000 urheberrechtsfreie Werke. Urheberrechtsfrei nach kanadischem Recht (50 Jahre Schutzfrist)
  • Archive.org: „This library contains over two hundred thousand free digital recordings ranging from alternative news programming, to Grateful Dead concerts, to Old Time Radio shows, to book and poetry readings, to original music uploaded by our users. Many of these audios and MP3s are available for free download.“

Film

  • Archive.org: This library contains thousands of digital movies uploaded by Archive users which range from classic full-length films, to daily alternative news broadcasts, to cartoons and concerts. Many of these videos are available for free download.

Weitere Informationen

CERN fördert Open Peer Review

CERN will mit offenem Peer Review das Open-Access-Modell beflügeln

Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Teilchenphysik und internationale Bibliotheken wollen die Qualität von Fachartikeln, die gemäß dem Open-Access-Prinzip kostenlos übers Internet veröffentlicht werden, verbessern. Sie haben daher ein Konsortium ins Leben gerufen, um eine gemeinsame Begutachtung der in Eigenregie publizierten Texte im wissenschaftsüblichen Peer-Review-Verfahren zu ermöglichen. Seinen Sitz hat das Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics (SCOAP3) am Genfer CERN, einem der weltweit führenden Institute im Bereich der Nuklearforschung und Geburtsstätte des World Wide Web. Kernidee der Vereinigung ist es, die Kosten für das Gegenlesen und Kommentieren der Beiträge durch andere Forscher aus dem gleichen Fachgebiet gemeinsam zu schultern.

Deutscher Teilnehmer des Konsortiums ist unter anderem die TIB.

E-LIS mit E-Prints 3.0

E-LIS – the open archive for Library and Information Science wird vom 17. bis zum 21. November nicht zur Verfügung stehen, da ein Upgrade der Repository-Software E-Prints ansteht. Unter den Features von E-prints 3.0 wird u.a. aufgelistet:

  • Time saving deposits
  • Import data from other repositories and services
  • Autocomplete-as-you-type for fast data entry

Gerade Verbesserungen für Autoren sind dringend notwendig gewesen. Wie das ungefähr aussehen wird, kann man auf dem Demo-Server ausprobieren.

Die Nachricht ging über verschiedene Mailinglisten, aber auf der E-Lis-Seite selbst kann ich keinen Hinweis entdecken.