Das Buch und sein Haus

In der TU Braunschweig gibt es seit gestern eine Ausstellung zum Thema „Das Buch und sein Haus“ zu sehen.

Die Bibliothek hat im Laufe der Geschichte ihre bauliche Form immer wieder verändert, beeinflusst vom jeweiligen kulturellen und politischen Umfeld.
Die Ausstellung zeigt verschiedene Aspekte der Entwicklung und Perspektive der Bauaufgabe Bibliothek.

Angesehen werden kann sie noch bis zum 21. Dezember.

[via IBI Weblog]

Biblioblog: Bibliotheksebene Bielefeld Weblog

Nicht nur Hannover hat einen regionalen Bibliotheksblog, auch Ostwestfalen gönnt sich diese exquisite Einrichtung.

Hilfe zur Selbsthilfe möchte offensichtlich das mir neue Biblioblog Bibliotheksebene Bielefeld Weblog anbieten. Der selbstgewählte Untertitel lautet dann auch konsequent: Die BE informiert, lesen müssen Sie selbst.

Autoren sind Barbara Bremer, Sebastian Wolf, Gabriele Voltmann-Bauer, Gudrun Kovac, Ingo Christmann-Rzepka, Reinhilt Dolkemeier und Viola Stüven. Das Blog existiert seit Juli und wächst und gedeiht.

"Wie oft haben Sie das Buch noch nicht gelesen?"

Seit 1997 besteht die „Bibliothek der ungelesenen Bücher“ in Wien und ist in einem Raum der „basis wien“ zu finden.
Der Initiator des Kunstprojektes ist Julius Deutschbauer, der Menschen aus Politik und Kultur interviewt, welches Buch sie schon immer lesen wollten, es aber bisher noch nicht getan haben. Deutschbauer kauft diese Bücher, versieht sie mit einem Stempel, mit der Aufschrift:“Dieses Buch wurde von . . . noch nicht gelesen“ und stellt diese in seiner Bibliothek auf.

Dazu erstellt Deutschbauer eine „Bibliothekographie“ der Interviews auf Minidiscs. Jedes Interview wird dem Buch beigestellt und liefert eine Geschichte, die um Fragen nach dem ungelesenen Buch kreist.

[via WienerZeitung]

Und dann ist da noch der Tunnel

NZZ.online berichtet heute über den Gebäudekomplex der Zentralbibliothek Zürich, der eine Besonderheit hat, nämlich einen fast vergessenen Tunnel:

Die Zentralbibliothek Zürich ist einer der betriebstechnisch interessantesten und auch herausforderndsten Gebäudekomplexe der Stadt. Und sie ist bestimmt die einzige Bibliothek der Schweiz, die einen eigenen Tunnel besitzt. Allerdings kann man in ihm keine Bücher lagern.

" the World’s Most Beloved Cat"

Für die Biographie der Bibliotheks-Katze Dewey hat ein Verlag 1,25 Mio. Dollar gezahlt. Die Katze wurde 1988 in der Buchrückgabebox der Stadtbücherei von Spencer, Iowa gefunden und lebte seitdem in der Bibliothek.

Als Dewey im vergangenen Winter 19jährig starb, war er längst eine Berühmtheit. So berühmt, dass seine Memoiren für rund 1,25 Millionen Dollar an den Verlag Grand Central verkauft worden sind.

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