Google Street View

Unglaubliches gibt es mal wieder bei Google zu berichten.

Street View ist ein neues Feature für Google Maps, mit dem sich 3D-Panoramas in sehr hoher Qualität anzeigen lassen. Man kann bis an Gesichter und Nummernschilder heranzoomen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann die ersten Promis gesichtet werden oder Ehen zerbrechen, weil er/sie in flagranti abgelichtet wurde. Ebenso zwangsläufig wird es zu Klagen von unfreiwillig portraitierten kommen.

Deutsche Städte sind bislang nicht enthalten, auch ist die Nutzung des Dienstes momentan nur möglich, wenn man gl=us an den URL anhängt.

Offizielles Video von Google zum Thema:

Gruselig!

Vielen Dank an Stefan für den Hinweis! Siehe auch Spreeblick, Outer Court und viele, viele andere.

Google und ich (ganz persönlich)

Wer noch keine Google-Paranoia hat, sollte sie sich schleunigst zulegen. Die Suchmaschine mit dem schönen Motto “Don’t be evil” ist schon länger als Datenkrake bekannt. In letzter Zeit mehren sich die Anzeichen, dass Google die eigene Datensammelwut noch auszuweiten gedenkt.
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Google EPIC – Das Netz in 8 Jahren

Die globale elektronische Medienlandschaft im Jahre 2014. Das ist das Thema eines Flash-Films von Robin Sloan und Matt Thompson, der vor einiger Zeit durch die Bloglandschaft fegte.

Bald schon war klar, das sie einige Entwicklungen noch nicht im Auge hatten, und es gab schnell eine erweiterte, etwas positiver gestimmte Version: Epic 2015.

Hier geht’s zum Film.

[via aperto]

Anonyme Kommentare

Ich habe heute zwei Mails erhalten, in denen ich gefragt wurde, ob man bei Infobib anonym kommentieren könne, da es nicht immer opportun sei, wenn die Vorgesetzten bestimmte Meinungen mit bestimmten Personen in Einklang bringen könnten. Ein peinliches Zeugnis für die Diskussionskultur im Bibliothekswesen!

Anonym surfen!
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StudiVZ gehackt

Nachdem Konstantin Urban, Chef von Holtzbrinck Networks, sich jüngst in einem Interview vollmundig zur Systemsicherheit des Studentennetzwerks geäußert hatte, wurde ihm nun das Gegenteil bewiesen:
Vergangene Nacht haben Unbekannte das Blog des StudiVZ übernommen und eigene Texte eingestellt. Nachzulesen bei heise.de

Erst vor wenigen Tagen wurde StudiVZ von der Holtzbrinck Gruppe trotz vermehrter Kritik aufgekauft (wir berichteten). Es wird sich zeigen, ob sich die Verlagsgruppe damit nicht doch ein Eigentor geschossen hat.

Warum Vista nicht in Bibliotheken und Archiven eingesetzt werden darf

Golem.de berichtet über einen Artikel von Peter Gutmann von der Universität von Auckland (Neuseeland).

Die für Bibliotheken, Archive und auch Firmen relevante Passage aus einem Microsoft-Dokument (Zitat nach Golem.de, Microsoft scheint das Dokument aus dem Netz genommen zu haben):

Die geschützte Umgebung in Windows Vista wird, nach Verstreichen einer angemessenen Warn- und Wartefrist, jeden Treiber blockieren, der Premium-Inhalte nicht ausreichend schützt […] Wenn ein- und derselbe Treiber für alle Chips eines Herstellers eingesetzt wird, dann könnte die Blockade des Treibers dazu führen, dass alle Produkte eines Herstellers einen neuen Treiber benötigen.

Was das für Krankenhäuser, Notrufzentralen und andere sicherheitsrelevante Bereiche bedeutet, ist klar. Für Bibliotheken bedeutet es erstmal nur Mehraufwand. Wirklich kritisch ist – gerade für Digitalisierungsunternehmungen – folgende Passage:

Ein anderes, gravierendes Problem sieht Gutmann in der automatischen Verschlechterung von Bildinformationen, falls Premium-Inhalte verarbeitet werden. Die Spezifikation von Vista sieht vor, dass die Darstellungsqualität von digitalen Bildern automatisch verringert wird, sobald eine Komponente des Systems geschützte Inhalte, zum Beispiel Musik, verarbeitet.

Ein Digitalisierer hört nebenbei ein bißchen Musik aus dem Rechner, und – schwupps – sind die in den letzten Tagen digitalisierten Bilder nur noch in einer schlechteren Qualität vorhanden. Man darf gespannt sein, wie die Hersteller von Digitalisierungssoftware darauf reagieren. Folgt der große Umschwung gen Linux/Mac?