When scientists go all bloggy

Carl Zimmer: When scientists go all bloggy

It’s getting harder and harder to remember what it was like to write about science in the pre-Web 2.0 days. Back then (i.e., 2004), I’d come across an intriguing paper, I’d interview the authors, I’d get comments–supportive or nasty–from other experts in the field, and then publish an article distilling everything I’d learned. It would take months or years for the authors to follow up on their work or for other scientists to publish their own papers attacking or supporting the original research….

[via Open Access News]

Ausstellung "Bibliothek Katalonien"

Als Vorgeschmack auf die Frankfurter Buchmesse, deren Gastland in diesem Jahr Katalonien ist, stellt eine Wanderausstellung noch bis November 2007 Werke katalonischer Autoren und Autorinnen in verschiedenen deutschen Bibliotheken vor.
Die ins deutsche übersetzten Bücher zeigen „Ausschnitte der Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart sowie Aspekte der Geschichte, Politik, Architektur, Kunst und Alltagskultur.“

Ab 19. April wird die Ausstellung in der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen Station machen.

DRM doesn't work

Ubuntu founder Mark Shuttleworth: „Note to content owners: DRM doesn’t work“

Some of his „reality bites“:

  1. Any DRM that involves offline key storage will be broken.
  2. The alternative to offline key storage is streaming-only access, and that is equally unprotectable.
  3. Someone will find a business model that doesn’t depend on the old way of thinking, and if it is not you, then they will eat you alive.

You can find more information about digital restriction management on defectivebydesign.org.


Fight DRM, Join the Free Software Foundation

[Via Netzpolitik]

SUB Göttingen gibt SSG "Informations-, Buch- und Bibliothekswesen" auf

Die erste fachliche Nachricht im Blog des b2i [1]nun auch Teil der Biblioblogsuche Biblioblogsuche ist recht ernüchternder Art und für das Bibliotheks- und Informationswesen weitaus bedeutender, als es b2i mutmaßlich jemals werden wird. Die SUB Göttingen gibt ihr Sondersammelgebiet 24.1 auf und verlässt das Projekt b2i (spricht sich ohne ersichtlichen Grund offiziell „bi-tuh-ei“ aus. Weil Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften auch englisch ausgesprochen werden? Oder weil es einfach sagenhaft modern klingt?). Nicht viel genaueres kann man den Postings hier und hier entnehmen.

Was das für die bibliotheks- und informationswissenschaftliche Ausbildung bedeutet, die in Deutschland hauptsächlich an Fachhochschulen mit kleinen Bibliotheken stattfindet, ist kaum zu ermessen. Dazu H.C. Hobohm im b2i-Blog:

Nach dem Ende von DOBI, dem Dokumentationsdienst Bibliothekswesen, das ja die Initialzündung für das Portal bedeutete, und der drastischen Neuorientierung der Fachinformation beim BMBF im letzten Jahr könnte man darin fast einen Trend in der Reihung von Ereignissen und Entwicklungen im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Informationsversorgung der betroffenen Wissenschaftsdisziplinen in Deutschland sehen (der ganz im Gegensatz zur internationalen Entwicklung steht).

Das ist nicht nur fast ein Trend.

Nur seiner Anmerkung, dass eine Entscheidung wie die der SUB Göttingen in „Zeiten knapper Kassen verständlich“ sei, kann ich absolut nicht zustimmen. Wenn eine solch bedeutende Entscheidung von einer einzigen Universitätsbibliothek getroffen werden kann, und dadurch höchstwahrscheinlich nie wieder reparable Bestandslücken entstehen, nur weil gerade Ebbe in der Kasse ist, dann ist das nicht verständlich, sondern extrem kurzsichtig und unverantwortlich. Das schreit geradezu nach einer gesetzlichen Neuregelung der SSG mit einer Finanzierung durch Bundesmittel, die auch langfristig angelegt ist.

References

References
↑1 nun auch Teil der Biblioblogsuche Biblioblogsuche

Zensur in China II

Der ehemalige Betreiber einer regierungskritischen Webseite ist in China wegen Aufwiegelung zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Ningbo im Osten des Landes befand Zhang Jianhong heute für schuldig, mehr als 60 „aufrührerische“ Artikel auf ausländischen Internetseiten veröffentlicht zu haben, wie staatliche Medien berichteten.

Wer sich gegen so etwas engagieren möchte, liegt bei amnesty international und mit einer Mail an seinen Bundestagsabgeordneten sicherlich nicht verkehrt.

[via Heise]

Bibliotheken gegen Zensur

Immer noch wird in zu vielen Ländern zensiert, zum Beispiel in China, und eben auch in Kuba, wie Café Babel berichtet:

In Kuba werden fallen zahlreiche Werke der Weltliteratur unter die Zensur. Ein Verein will durch unabhängige Bibliotheken Abhiilfe schaffen – und wird deshalb vom Regime unter Druck gesetzt.

Eine weitere, eher kuriose Affäre begab sich gerade in den USA. Die aktuelle Ausgabe von Sports Illustrated (Vorsicht, jugendfrei! [1]Keine Waffen weit und breit, kein Gemetzel, nur eine junge Dame im Bikini) wurde auf Geheiß von Time Warner Inc. nicht an Bibliotheken und Schulen ausgeliefert. Begründung laut dieser Presseerklärung der ALA:

“In the past, we have gotten lots of feedback from parents, teachers, and librarians about the content possibly not being appropriate for librarians,”

„Bikinigate“ wurde inzwischen beigelegt.

[via LISNews, Maison Bisson]

References

References
↑1 Keine Waffen weit und breit, kein Gemetzel, nur eine junge Dame im Bikini