Registrierungspflicht für Blogger

Vor knapp 3 Wochen berichtete Heise, dass sich iranische Blogger registrieren lassen müssen, wenn sie Ihren Blog weiterhin legal betreiben wollen. Dies scheint in den USA auf Zustimmung getroffen zu sein. Gulli.de berichtet:

Einmal mehr über die Schiene „Lobbying“ sollen in den USA kritische Blogger mundtot gemacht werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wird augenblicklich diskutiert. Inhalt: politisch kritisches Bloggen soll mit Lobbyismus gleichgesetzt werden. Wer mehr als 500 tägliche Leser hat, gilt als Lobbyist und muss sich entsprechend namentlich registrieren, andernfalls sollen Haftstrafen drohen.

Petition for guaranteed public access to publicly-funded research results

If I can believe the Webalyzer statistics almost a third of the infobib.de readers are from non-english non-german speaking countries. Therefore I want to make a first english posting. It won’t be the last one:

There is an ongoing EU petition for guaranteed public access to publicly-funded research results.

Sign it! Spread it!

Sign

You can find further information on open access on the petition’s site, in Peter Suber’s blog or in his (who signed the petition, too, of course) „Overview to Open Access„.

Wichtig: Unterschreiben!

Es wurde hier und woanders oft genug gefordert: Freier Zugang zu allen mit öffentlichen Geldern finanzierten wissenschaftlichen Arbeiten! Nun hat die Euroscience workgroup on scientific publishing (unterstützt von DFG, JISC, SPARC-Europe, SURF, DEff) eine Petition veröffentlicht, die eben dies fordert.

Unterschreiben und weitersagen!

Open-Access-Petition unterschreiben

Auf der Petitionsseite selbst oder bei Zugang zum Wissen gibt es erläuternde Informationen zum Thema:

A1: Garantierter öffentlicher Zugang zu mit öffentlichen Mitteln geförderten wissenschaftlichen Ergebnissen kurz nach der Publikation;.
A2: Neue Publikations-Geschäftsmodelle sollten wettbewerblich erprobt werden.
A3: Wissenschaftliche Zeitschriften sollten auch bzgl. weiterer Kriterien analysiert und gerankt werden (Qualität der Dissemination wie Authorisierung, Archivierung, Copyright Vorkehrungen, Einbindung in Abstract- und Index-Dienste, etc.
A4: Garantie des freien Zugangs und der Langzeit-Archivierung für alle Zeit.
A5: Entwicklung interoperabler Werkzeuge, um die Sichtbarkeit von Wissen, sowie den Zugang und die Dissemination zu verbessern.
B1: Förderung wettbewerbsfreundlicher Strategien.
B2: Überprüfung der Auswirkungen eventueller zukünftiger Übernahmen und Fusionen von kommerziellen wiss. Verlagen auf ihre Auswirkung auf die Preise.
B3: Förderung der Entwicklung des elektronischen Publizierens.
C1: Gründung eines Advisory Committees
C2: Förderung weiterer Untersuchungen, insbesondere zur rechtlichen Sicherung der Verbreitung wissenschaftlichen publizierten Materials, zur ökonomischen Analyse alternativer Formen der Verbreitung wiss. Informationen, und zur weiteren technischen Entwicklung.

Bislang sind wir etwa 900 Unterzeichner. Wer nicht genau weiß, warum er/sie das unterzeichnen sollte, findet bei Peter Suber (der natürlich auch unterzeichnet hat) genügend Argumente: „Open Access Overview“

[via Inetbib]

Die Zukunft des PDF

Vom 8.-9. März 2007 findet die 1. PDF/A-Konferenz (Konferenzprogramm) in Stuttgart statt. Derweil sorgt sich Jürgen Lübeck um die zukünftige Eignung des Formates für die Langzeitarchivierung:

Mit der Version 8 wird Adobes Format interaktiv! Wenn Dokumente veränderbar sind, wie können diese dann noch eindeutig referenziert werden? Ein Zeitstempel wird nicht genügen, wenn ältere Versionen nicht verfügbar bleiben.

„Die Zukunft des PDF“ weiterlesen

Seniorensuchmaschine Eons

Unter dem Namen Eons ist ein Portal mit Suchmaschine („Cranky“) für Menschen „50 plus everything“ an den Start gegangen. Man gibt sich betont modern, Seiten können bewertet werden und auch eine Personalisierung der Homepage ist möglich. Die Zielgruppe wird wohl nur durch eine etwas größere Schrift und starke Farbkontraste auf den Seiten speziell angesprochen.

SPAM hält diese Entwicklung (gen Seniorensuchmaschinen) für „aberwitzig„:

Bevor man maschinell nach weiteren Senioren suche, solle lieber über eine sinnvolle Endnutzung der bereits gefundenen nachgedacht werden.

[Via Spam]