Geheime Daten in Bibliothek vergessen

Durch schlampigen Umgang mit geheimen Daten macht derzeit Schwedens Militär von sich reden. In einer öffentlichen Bibliothek in Stockholm wurde ein USB-Stick gefunden. Auf ihm fanden sich sicherheitsrelevante Informationen zur Lage in Afghanistan – und Angaben zu selbstgebauten Bomben.

Gegen den vergesslichen Militärmitarbeiter wird nun ein Ermittlungsverfahren eröffnet.

[via welt.online]

Berliner Polizeibibliothek wird 150 Jahre alt

Die Bibliothek der Berliner Polizei wird heute 150 Jahre alt.

Schon das Gebäude in der Otto-Braun-Straße ist so hässlich, dass man es kaum betreten möchte. Wer dann auch noch die Bibliothek der Berliner Polizei besuchen will, hat einen langen, unübersichtlichen und wenig attraktiven Weg vor sich.

Doch ein Besuch lohnt sich trotzdem, denn wenn man die moderne Bibliothek, die auch für Privatnutzer zugänglich ist, erstmal gefunden hat.

[via taz.de]

Büchermangel in Luzern

Die Studenten an Luzerner Bibliotheken müssen vielfach auf die teure Fernleihe zurückgreifen, da es an den eigenen Bibliotheken an Fachliteratur mangelt. Im letzen Jahr gab es mehr als 2000 Bestellungen, die nach Luzern gingen. Teilweise ist es für die Studenten sogar lohnenswerter nach Basel oder Zürich zu fahren und die Bücher vor Ort auszuleihen.

[via Neue Luzerner Zeitung]

Österreichische Nationalbibliothek erwirbt Handke Vorlass

Große Teile des Vorlasses von Peter Handke lagern in Zukunft in der Nationalbibliothek. Zum Preis einer halben Million Euro erwirbt das Haus Aufzeichnungen und Manuskripte, die zwei Schaffensjahrzehnte des Autors dokumentieren. Das gaben Nationalbank-Direktorin Johanna Rachinger und Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) am Montag bekannt.

Das Kulturministerium hat für den Ankauf 375.000 Euro aus dem Literaturbudget reserviert. Sie sehe das als „Förderung für einen großen europäischen Dichter“ und als „Grundstein für eine umfassende Handke-Forschung“, betonte Schmied.

[via wienweb]

Noch ein Wissensportal

Nachdem seit dem Wochenende das angekündigte Wissensportal von Google mit dem Namen „Knol“ diskutiert wird, tritt nun auch die Spiegel-Gruppe mit eigenen Plänen für eine Wissensplattform an die Öffentlichkeit.
So sollen ab dem nächsten Frühjahr unter „wissen.spiegel.de“ Inhalte unterschiedlicher Quellen, wie z.B. Wikipedia, der Bertelsmann Lexika und Wörterbücher oder auch die Inhalte von Spiegel.online, kombiniert werden. Partner ist die Bertelsmann Tochter Wissen Media Group.

Nun bleibt abzuwarten, welche weiteren Wissensportale in nächster Zeit angekündigt werden.

[via heise online]