Die „Kleine Bibliotheksgeschichte“ von Uwe Jochum ist soeben in der 3. Auflage erschienen, ergänzt wurde das Werk durch ein Kapitel zum Thema „Hybride Bibliothek“.
[via espace.ch]
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
Die „Kleine Bibliotheksgeschichte“ von Uwe Jochum ist soeben in der 3. Auflage erschienen, ergänzt wurde das Werk durch ein Kapitel zum Thema „Hybride Bibliothek“.
[via espace.ch]
Der Bibliothekskatalog des Geozentrums in Hannover erschließt nicht nur Bücher und graue Literatur, sondern auch Aufsätze.
Mit über 960.000 Zitaten gehört er weltweit zu den größten Literaturdatenbanken, die frei zugänglich sind. Jährlich kommen ca. 20.000 Zitate hinzu.
[via lifepr]

Letzten Freitag hat die ICANN(Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) eine dreiwöchige Frist zur Kommentierung (RFC = Request for Comments) einer neuen Richtlinie eröffnet. Mit dieser Richtlinie sollen neue generische Top-Level-Domains (gTLD) geschaffen werden. Unter einer gTLD versteht man eine Top-Level-Domain, die von einer bestimmten Gruppe verwendet wird. Sie besteht aus drei oder mehr Zeichen und steht für einen Begriff, der diese Gruppe auszeichnet.
Bekannte gTLDs sind zum Beispiel .org, .net, .com oder auch .info (mehr siehe Wikipedia)
„Kampagne zur Netzneutralität: Keep the core neutral“ weiterlesen
Stephens, Michael, Modeling the role of blogging in librarianship. Doctor of Philosophy (Information Science), August 2007, 187 pp., 47 tables, 6 figures, 134 references.
This phenomenological study examines the motivations and experiences of librarians who author professionally-focused Weblogs. The researcher constructed a model of librarianship based on Wilson and Buckland. The results show a close fit between librarian bloggers and the ideals of the field as expressed by two primary library and information science philosophers. A Web survey generated 239 responses to demographic and open-ended questions. Using the results of the survey, the researcher analyzed demographic data and performed a phenomenological analysis of the open-ended questions. A list of category responses was generated from each set of answers via the coding of descriptive words and phrases.
Results indicated the motivations of librarian bloggers are based around themes of sharing, participation in community, and enhanced professional development. Respondents reported feeling more connected to the profession and to colleagues across the world because of blogging. Respondents perceived the librarian blogosphere as a community with both positive aspects – feedback, discussion, and support – and negative aspects – insular voices, divides between technologists and librarians, and generational rifts. Respondents also reported an increased ability to keep current, improved writing skills, and opportunities to speak and contribute to professional journals.
Ideally the study’s findings will contribute to the ongoing investigation of how people are using newer Web technologies. The researcher hopes the study will illustrate the beliefs, motivations, and professional benefits that blogging provides for other librarians and library administrators.
[via Tame the Web]
Jan Jursa macht auf die neue deutsche Webseite des Instituts für Informationsarchitektur aufmerksam. Ziel des Instituts ist die Unterstützung von Einzelpersonen und Organisationen, die auf die Entwicklung und Umsetzung von gemeinsam genutzen Informationslandschaften spezialisiert sind
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Die Seite bietet auch eine Definition der Informationsarchitektur:
Vom Asilomar-Institut fürInformationsarchitektur:
1. Die Designstruktur gemeinsam genutzter Informationswelten.
2. Die Kunst und Wissenschaft der Organisation und Benennung von Websites, Intranets, Online-Gemeinschaften und Software zur Unterstützung von Usability und Contentsuche.
3. Eine aus der Praxis entstandene Community, die sich darauf konzentriert, Design- und Architekturprinzipien in die digitale Welt zu überbringen.Von Informationsarchitektur für das Weltweite Netz (2. Ausgabe):
1. Eine Kombination des Bezeichnens und der Navigationsstruktur innerhalb eines Informationssystems.
2. Das strukturelle Design eines Informationsraumes, um Aufgaben(-Vollendung) und intuitiven Content-Zugang zu erleichtern.
3. Die Kunst und Wissenschaft der Strukturierung und Klassifizierung von Websites und Intranets, um den Nutzern zu helfen, Informationen zu finden und zu ordnen.
Also geht es – grob vereinfacht – um Zugang zu Informationen und Usability?
[via Hot Strudel]
Die Deutsche Bücherei in Leipzig wird zum vierten Mal erweitert.
Der Erweiterungsbau soll mit einer Hauptnutzfläche von knapp 11.000 m² die in den nächsten 20 Jahren benötigte Kapazität schaffen.
Baubeginn soll der kommende Mittwoch sein.
[Via Börsenblatt]
Google im kleinen Schwarzen wird es vorerst nicht geben. Auf die Idee, Energie dadurch sparen zu wollen, da schwarze Webseiten Monitore weniger Strom verbrauchen lässt, antwortet Google im Googleblog:
We applaud the spirit of the idea, but our own analysis as well as that of others shows that making the Google homepage black will not reduce energy consumption. To the contrary, on flat-panel monitors (already estimated to be 75% of the market), displaying black may actually increase energy usage. Detailed results from a new study confirm this.
Warum, steht eben dort. Schade. Dafür gibt es immerhin noch ein paar Tipps, wie man beim Computern wirklich Strom sparen kann.
Die Berliner Morgenpost beleuchtete am Freitag die kulturelle Situation in Weimar.
Trotz Zusicherung weiterer 2,6 Millionen Euro jährlich an die Stiftung Weimarer Klassik ist die Lage „dramatisch“.
„Wenigstens ist jetzt gewährleistet, dass wir wieder normal arbeiten können“, kommentiert der Bibliotheksdirektor Michael Knoche den warmen Gelderregen, der von nun an niedergehen soll. Er hatte in einer für die gemächliche Weimarer Gangart spektakulären Aktion seinen Posten zur Verfügung gestellt für den Fall, dass nicht mehr Finanzmittel fließen würden. „Jetzt können wir endlich dem Restaurierungsstau begegnen“, bemerkt er gedämpft optimistisch und ist schon froh, dass er endlich seinen Plan erfüllen und die acht vakanten seiner insgesamt 52 Stellen besetzen kann.
Unshelved ist den meisten wahrscheinlich bekannt, Shelfcheck war mir allerdings bislang unbekannt.
„Herausforderung Media 3.0“ (PDF) ist eine Studie von Deloitte Deutschland benannt, die sich mit den Verlagsstrategien bezüglich digitaler Inhalte kümmert.
[via Wortgefecht]