TED: Effekt oder korrekt?

Vor etwa einem Monat kritisierte Benjamin Bratton im Guardian die beliebten TED-Talks: We need to talk about TED. Besonders kritisch sieht er die Darstellung stark vereinfachter Lösungen für komplexe Probleme. Das Publikum wiege sich in der Sicherheit, die Technik würde es nun schon richten.

Ähnliche Töne schlug ein Artikel auf Salon.com an, der sich nicht nur über die Kreativitäts-Buch-Welle empört, sondern auch über ähnlich gelagerte Vorträge bei den TED-Talks. Vermutlich fällt auch der hier von mir erwähnte Vortrag von Steven Johnson in diese Kategorie.

In einem Reddit-Thread korrigierte nun ein beteiligter Wissenschaftler Angaben aus einem beliebten TED-Talk über die Intelligenz von Krähen.

1. The photos used are mine, and are uncredited. 2. The photos are not of a functional machine. The box was placed at a composting facility that our research birds frequent and is non-functioning (i.e. the components of the machine are not on or even in the machine, it’s just a shell in the photos). We placed cheezits on the box to get birds to land on it simply to see if they could land on the box based on it’s current design, as requested by the TED speaker. The photos were not taken by me to fool anyone, but I certainly feel like they were used to that effect :/ 3. Although the talk doesn’t explicitly say it, it sure implies that the box had been tested on wild birds, it had not. Only stood on by crows interested in cheezits.

Das Thema fand auch seinen Weg in die legendären Corrections der New York Times.

Andreas Dorau besingt die Hamburger Zentralbibliothek

Das neue Album von Andreas Dorau heißt nicht nur „Aus der Bibliothèque“, auch ließ er sich dort von den Musen küssen, worüber er in einem NDR-Interview Auskunft gibt. Das erste Lied des Albums heißt dann auch Hühnerposten und besingt die Hamburger Zentralbibliothek an Hühnerposten 1.

Der erste Abschnitt ist aus dem Lied „Hühnerposten“.

Sat1 hatte auch etwas über das Album und die Bibliothek. Hühnerposten konnte ich online nicht komplett frei zugänglich finden, dafür aber ein anders Lied vom neuen Album: Flaschenpfand.

The Internet Archive Console Living Room

Das Internet Archive ist nun auch im Softwarebereich aktiv und hat in den letzten Tagen ein paar Konsolenklassiker veröffentlicht, die man per Emulation im Browser spielen kann. Echte Klassiker wie Mario Bros (1988) oder Tennis (1983). Hier geht es zum Console Living Room.

Sound ist leider noch nicht dabei, aber der Emulator soll kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Weitere Titel: Ninja Golf, One-on-One-Basketball, Sword and the Sorcerer, etc.

PS: Ob das hier wohl dazu führen wird, dass Archive.org in Großbritannien zensiert wird?

Vier Donaldisten-Tweets

Vier Comic-Zitate des Duos Barks/Fuchs, die man immer und immer wieder sehr gut gebrauchen kann.

Und last but not least der Barks-Fuchssche Beitrag zur Projektevaluation:

Es ist Follow Friday: @GoodDuckPanels.

Big Bang Theory in der Bibliothek

Für eine Serie, in der es hauptsächlich um Wissenschaftler und Hochschulangehörige geht, wird die Bibliothek in Big Bang Theory recht selten erwähnt. Zwei Szenen konnte ich finden:

Im nächsten Ausschnitt ist die Bibliothek eher Kulisse. In der man allerdings tatsächlich Essen darf!

Im Webshop der ALA sind Shamy & The Gang dagegen recht prominent vertreten.

Don't judge a Blindbuch by its cover!

„Blind dates mit einem Buch“ möchte blindbuch.de ermöglichen.

An dieser Stelle wollen wir Bücher auf ihren Kern reduzieren, den Text. Entsprechend schlicht ist die Präsentation: Die Texte – nicht zwingend die ersten Seiten des Buches, sondern besonders markante Passagen – werden “blind” präsentiert, ohne jegliche Angaben zu ihrer Herkunft. So können Bücher tatsächlich anhand ihres Inhaltes beurteilt werden: Der Text gefällt oder nicht.

Die Auszüge aus einem Buch sind in jeweils einem Postings verpackt, an dessen Ende man die Herkunft aufdecken und das Buch (natürlich per Affiliate bei Amazon) bestellen kann. Zum Beispiel dieses hier.

[via c’t 19/2013, S. 184]