Der Buchhandelsriese Barnes & Noble hat die Eröffnung eines E-Book-Onlineshops verkündet. Nach eigenen Angaben soll es, mit rund 700.000 Titeln, der Größte der Welt werden.
[via boersenblatt.net]
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
Der Buchhandelsriese Barnes & Noble hat die Eröffnung eines E-Book-Onlineshops verkündet. Nach eigenen Angaben soll es, mit rund 700.000 Titeln, der Größte der Welt werden.
[via boersenblatt.net]
Der SPD-Politiker Sebastian Edathy hat die Gründung einer „freiwilligen Selbstkontrolle“ (FSK) des Buchhandels angeregt, die, ähnlich wie in der Filmindustrie, NS-verherrlichende oder volksverhetzende Inhalte identifizieren und deren Verbreitung verhindern soll. Das schreibt der „Spiegel“ in seiner neuesten Ausgabe.
[via boersenblatt.net]
Der gebürtige Chinese Di Yang schrieb seine Diplomarbeit mit dem Thema „Rostock liest – ein Konzept für die Stadtbibliothek“ über seine Vorstellung einer Modernisierung der Stadtbibliothek Rostock:
Der Blick gleitet bis in die Wolken. Obwohl der Besucher im Erdgeschoss steht, strömt ihm Tageslicht entgegen.
mehr dazu hier.
In einem Artikel bei sueddeutsche.de berichtet US-Bestsellerautor Malcolm Gladwell das er Ideen für seine Bücher eher in Bibliotheken als im Internet findet, denn
Er bevorzuge das geordnete Chaos einer Bibliothek; dort sei der glückliche Zufall eingebaut, den es online nicht gebe.
Heute erscheint die 25. Auflage des DUDEN – die deutsche Rechtschreibung. Die neue Auflage enthät ca. 135.000 Stichworte, davon rund 5000 Neuaufnahmen wie „twittern“, „fremdschämen“ oder auch „Hybridauto“.
Amazon hat rechtmäßig erworbene E-Books von Kindle-Lesegeräten ungefragt gelöscht und den Kaufpreis zurückerstattet.
Wie Amazon gegenüber der New York Times erklärte, seien die Bücher von einer Firma namens MobileReference in den Kindle-Store eingestellt worden, die die dazu nötigen Rechte nicht besaß.
Ironischerweise handelte es sich bei den gelöschten Werke um George Orwells „1984“ und „Animal Farm“.
Mehr Infos bei heise.de.
Twittern wird ja momentan viel diskutiert. Was bringt einem das twittern oder ist es reine Zeitverschwendung? Sollten Bibliotheken Twitter nutzen usw. Regina Schlager hat einige interessante Beiträge und Quellen zur aktuellen Diskussionen verlinkt.
[via inetbib]
Super, die erste (?) deutsche Adaption des Ask-Clips ist nun online:
Großartige Öffentlichkeitsarbeit für EconDesk!
[Im Kellergeschoss gefunden]
Via Abgeordnetenwatch wurde der Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Bartels (Dr. phil., Magister der Politischen Wissenschaft, Soziologie und Volkskunde, Journalist
) gefragt, warum er als einer von zwei Mitgliedern des Bundestags (die andere ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger) den Heidelberger Appell unterschrieben habe. Im Wortlaut:
Haben Sie sich mit der Unterzeichnung des Heidelberger Appells bewusst auch gegen Open Access ausgesprochen?
Und falls ja: Warum lehnen Sie Open Access ab?
Bartels antwortet, dass OA im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich aufgrund der dort üblichen Publikationstrukturen durchaus einen wünschenswerten Fortschritt darstellen mag
. Allerdings:
Für den sozial- und geisteswissenschaftlichen Bereich sehe ich das aber anders. Hier wollen und sollen wissenschaftliche Autoren mit ihren Aufsätzen und insbesondere Büchern erfolgreich sein, auch in bescheidenem Maße ökonomisch. Die Möglichkeit, wirtschaftlich verwertbares Wissen zum Patent anzumelden, haben sie im Gegensatz zu ihren natur- und ingenieurwissenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen nicht.
Frei übersetzt: OA ist nur da wünschenswert, wo die Autoren eh kein privates finanzielles Kapital aus ihrem öffentlich finanzierten Werk schlagen können. Welche Möglichkeit haben Grundlagenforscher, ihr Wissen zu versilbern? Wieviel Patente meldet der durchschnittliche Fledermausforscher jährlich an? Je nachdem, wie diese Fragen beantwortet werden, könnte also die SPD-Empfehlung zu Open Access für die jeweilige Fachdisziplin ausfallen.
Bartels, ist übrigens für die SPD stellvertretendes Mitglied im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Da wird es doch gleich doppelt so spannend, was die Parteien auf die Fragen der Hochschulrektorenkonferenz u.a. zu Open Access antworten werden.
It’s when you come to hate working on something so much that it inspires a surge of productivity that leads to completion. Most projects that involve this methodology include a procrastination phase.
[via Twitter]