Statista – Statistikportal

Angeblich über 1 Million Statistiken macht das Statistikportal Statista werbefinanziert und dadurch für den Nutzer kostenfrei zugänglich. Zu Bibliotheken wird nichts gefunden, zu Open Access auch nicht. Die Seite überzeugt jedoch durch nützliche Filter und eine Einbindungsfunktion. Das sieht dann so aus:

Die Statista-Anbieter wollen laut aktueller c’t ihre Datenbasis noch dieses Jahr verdoppeln. Bisher sind u.a. Statistiken von Allensbach und vom Statistischen Bundesamt enthalten.

"Nature Awards for Mentoring in Science 2008" für Deutschland ausgelobt

Since 2005, Nature has sponsored annual awards for outstanding
scientific mentorship. We are pleased to announce that in 2008
Nature will be sponsoring awards for high-achieving mentors
resident in Germany.

Zwei Preise à €10,000 wird es geben, davon je einen für mid-
career
und einen für life-time achievement. Nominiert werden kann bis zum 4. Juli.

Hier gibt es weitere Informationen. Wer keinen Account hat, kann sich hier einen leihen.

Urheberrecht im Alltag

Die Bundeszentrale für politische Bildung stellt den kürzlich erschienenen Titel „Urheberrecht im Alltag: Kopieren, bearbeiten, selber machen“ nun auch als PDF zum Download zur Verfügung.

iRights.info erklärt einfach und verständlich, was man beim Kopieren von CDs beachten muss: Welche Regeln gibt es, wenn man eigene Musik macht, Filme dreht oder Bücher schreibt? Wie funktionieren freie Lizenzen? Wie hat sich das Urheberrecht entwickelt? Und was bedeutet das für Autoren und Nutzer?

[via Netzpolitik]

"Haben Bücher eine Zukunft?"

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2007 beschäftigte sich PricewaterhouseCoopers mit dieser Frage und kam unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Wer viel im Netz surft, liest auch mehr Bücher und umgekehrt.

Die komplette Studie zum Leseverhalten der Deutschen ist nachzulesen unter:

http://www.pwc.de/fileserver/RepositoryItem/tmt_PwC%20Buchm_Studie_4.10.pdf?itemId=3113240

[via Börsenblatt]

Email-Adresse auf Webseiten vor Spambots verstecken

Ein kleiner Tipp zwischendurch: Wer seine Email-Adresse (beispielsweise in einem Impressum) auf einer Webseite angeben muss, erfährt oft nach kürzester Zeit, wie effektiv die Spam-Mafia arbeitet. Um dies zumindest ein bißchen herauszuzögern, kann man seine Email-Adresse für manche Spambots unsichtbar machen. Man muss dazu nur die Emailadresse in Unicode umwandeln.

Damit man das nicht selbst mühsam übersetzen muss, gibt es dazu natürlich Tools noch und nöcher. Zum Beispiel dieses hier.

Wirklich geschützt ist man so leider immer noch nicht, aber man kann die Spam-Menge leicht reduzieren. MEhr zum Thema gibt’s überall im Netz, zum Beispiel bei Wikipedia.

"Wege ins Netz 2008"

Der Wettbewerb „Wege ins Netz“ prämiert 2008 bereits zum fünften Mal vorbildliche Projekte, die Menschen an das Internet heranführen und sie im Umgang mit den Neuen Medien weiterqualifizieren.

Mehr Informationen, zu dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie durchgeführten Wettbewerb, gibt es hier.

VFI-Anerkennungspreis

Den Annerkennungspreis des Vereins zur Förderung der Informationswissenschaft (VFI) erhält Elke Greifeneder für ihre Masterarbeit mit dem Thema „Effektivität und Effizienz von Online-Hilfesystemen in deutschen Universitäts-Opac´s“. In der Begründung der Jury heißt es: “ In dieser Arbeit wird ein bislang nur selten behandeltes Thema, das aber von hoher Relevanz für die praktische Bibliotheksarbeit ist, in überzeugender Weise analysiert und kommentiert.“ Wer sich davon überzeugen möchte, kann dies hier tun.

"Mifare vollständig kompromittiert"

Dirk Fox beschreibt in „Die Mifare-Attacke“ [1] Datenschutz und Datensicherheit 5/2008, S. 348-350 noch einmal den bereits hier erwähnten Mifare-Hack. Sein Fazit:

Die publizierten Analyseverfahren erlauben ein Karten-Kloning mit so einfachen Mitteln, dass auf Mifare Classic basierende Anwendungen als vollständig kompromittiert angesehen werden müssen – bei Anwendungen wie Unternehmens- oder Gebäudezugang wäre eine leere Plastikkarte nahezu ebenso sicher (wiewohl erheblich billiger).

Fox empfiehlt u.a. eine Migration auf sicherere Technologien.

References

References
↑1 Datenschutz und Datensicherheit 5/2008, S. 348-350