Ein Wiki-Roman

Konrad Paul Liessmann sieht Wikis als Nachfolger wissenschaftlicher Schreibkollektive in der DDR [1] Im Telepolisinterview: „Die besten Kopisten konnten nicht lesen“:

Schreibkollektive waren etwa eine große Errungenschaft der DDR-Wissenschaft. Das vergisst man heute alles. Ich besitze selbst Bücher aus dieser Zeit, in denen keine Namen von Autorinnen und Autoren genannt wurden, sondern nur etwa „Schreibkollektiv des Instituts XY der Universität Jena“ oder so. Das ist also keine originäre Idee der neuen Medien, sondern war früher ein gesellschaftspolitisches Konzept – mit wenig Erfolg.

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References

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↑1 Im Telepolisinterview: „Die besten Kopisten konnten nicht lesen“

E-Learning auf der CeBIT

Heise Online berichtete gestern über die Umstrukturierung der Computermesse CeBIT. Demnach soll es 2008 unter dem Titel „Learning & Knowledge Solutions“ einen eigenständigen Ausstellungsbereich zum Thema E-Learning geben.

Gezeigt werden dort unter anderem Lösungen zu Government Learning, Mobile Learning, HR Self-Service-Lösungen, Simulation, Zertifizierung und Best-Practice-Anwendungen.

Mailaktion zur Urheberrechtsänderung morgen im Bundestag

Text&Blog-Markus macht aufmerksam:

Als Unterzeichner der Göttinger Erklärung zum «Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft» bin ich auch im Verteiler des gleichnamigen Aktionsbündnisses. Heute früh erhielt ich eine Mail von Prof. Dr. Rainer Kuhlen, dem Sprecher des Aktionsbündnisses “Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft”, verbunden mit einem Appell heute noch (!) eine E-Mail an die Mitglieder des Bundestages zu senden, um Sie auf meine Haltung zur am Donnerstag im Bundestag anstehenden Entscheidung über die zweite Anpassung des Urheberrechtsgesetzes hinzuweisen.

Näheres bei ihm.

Das Wichtigste für alle, die schon wissen, worum es geht:

Ein Beispieltext ist als RTF, PDF oder ODT erhältlich, und die Mail sollte möglichst sofort an mail[at]bundestag.de geschickt werden. Wer es nicht herunterladen möchte, kann auch hier den Volltext bekommen:
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Libworld – Austria

This week we want to see what’s up in our neighbourhood and take a look at the biblioblogosphere in Austria. Austria is a country of early adopters, as it seems. In his blog „Bibliothek 2.0“ Mark Buzinkay writes that for example the Library of the Medical University of Vienna pioneers work in realising a library 2.0 concept. WLAN, a library blog, data query via PDA, a PDA mailinglist, and the scheduled composition of a wiki as an in-house information tool are innovative services the library provides.

Our guest author Monika Bargmann will point out if the biblioblogosphere in Austria is surfing the same tide. She is working in the library of the University of Applied Sciences as a librarian and cybrarian. Through her private main blog she is also known as Library Mistress.

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GPLv3 veröffentlicht

Golem berichtet über die neue Version der freien Softwarelizenz. Wichtigste Veränderungen betreffen zum Beispiel die nun mögliche zeitliche Begrenzung der Lizenz, Regelungen zu DRM zu Softwarepatenten.

Beim Thema Softwarepatente legt die GPLv3 fest, dass wer Softwarepatente auf seine GPL-Software hält, nicht gegen Lizenznehmer (sprich die Anwender) vorgehen darf. Die Patentbestimmungen sind vor allem auch in Hinblick auf den Microsoft-Novell-Deal interessant. Die FSF hatte nach Bekanntwerden der Zusammenarbeit zwischen den Software-Anbietern daran gearbeitet, ähnliche Abkommen in Zukunft zu verhindern. Nun wird allen Firmen, die nach dem 28. März 2007 solche Abkommen schließen, die Verbreitung von unter der GPLv3 lizenzierter Software untersagt. Der Novell-Deal wird so abgesegnet, da sich der hierin beinhaltete Schutz vor Patentklagen laut FSF gegen Microsoft zu Gunsten der gesamten Open-Source-Gemeinschaft ausgelegt werden kann.

Eine gute Einführung in das Thema „Freie Softwarelizenzen“ liefert ein Hintergrundartikel auf Heise Open. Und der Volltext der GPLv3 ist natürlich auch einsehbar.

World Royalty Fee Map

World Royalty Fee Map

Over half (53%) of the value of all royalty and license fees paid in 2002 were received in one territory: the United States. Large proportions of these fees were also received in Japan and the United Kingdom.

These fees are the payments made by someone who wants to use an idea, invention or artistic creation that legally belongs to someone else. To receive these fees a copyright or patent is needed, which may remain active for years after the initial invention. Thus of the US$44 billion received as royalty and license fees in the United States in 2002, much will be revenue from work that was completed prior to that year.

Quelle: Worldmapper

Gefunden auf Commonspage.net, einem empfehlenswerten Blog zum Thema freies Wissen.