Mehr als 1000 Medien entliehen

Ohio.com berichtet von einem Fall, indem eine Frau mehr als 1000 Medien auf insgesamt 34 verschiedene Bibliotheksausweise ausgeliehen und nicht zurück gebracht hat. Teile der Bücher, VHS, DVD, Spiele usw. waren auch nicht ausgeliehen und wurden in der Bibliothek schon so lange vermisst, dass sie zum Teil schon als gestohlen oder Verluste eingetragen waren.
Die Polizei benötigte einen Pickup-Truck um alle Medien in die Bibliothek zurückzubringen.

"Bibliothek der verbrannten Bücher"

Die private „Bibliothek der verbrannten Bücher“ des Kaufmanns Georg P. Salzmann in seinem Wohnhaus in Garching umfasst rund 10.000 Bände. Sie wurde in Jahrzehnten intensiver Sammeltätigkeit zusammengetragen und ist als Quellensammlung in dieser Bestandsdichte nicht nur in Deutschland, sondern weltweit einmalig. Sie versammelt nahezu vollständig die Erstausgaben sowie alle weiteren Werke jener rund 100 deutschen Schriftsteller und Publizisten, deren Bücher bei der von den Nazis organisierten sog. Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in zahlreichen Städten Deutschlands ins Feuer geworfen wurden. Diese Bücher wurden kurz darauf in offiziellen Listen publiziert und ihr Verkauf wurde verboten.

Morgen gibt es eine Pressekonferenz, mit dem Thema warum die Universitätsbibliothek Augsburg als künftigen Standort der Privatsammlung von Georg P. Salzmann geeignet wäre.

[via idw]

"Biblio(t)räume – Bibliotheksarchitektur heute"

Die Hessische Landesbibliothek in Wiesbaden zeigt seit heute in ihrem Foyer eine Ausstellung mit dem Titel „Biblio(t)räume – Bibliotheksarchitektur heute„. Die Ausstellung zeigt zahlreiche interessante Beispiele der neueren Bibliotheksarchitektur.
Wie zum Beispiel wiedermal das vielfach gelobte und preisgekrönte „Berlin Brain“ nach einem Entwurf von Norman Foster.

[via Wiesbadener Tageblatt]

Geheime Daten in Bibliothek vergessen

Durch schlampigen Umgang mit geheimen Daten macht derzeit Schwedens Militär von sich reden. In einer öffentlichen Bibliothek in Stockholm wurde ein USB-Stick gefunden. Auf ihm fanden sich sicherheitsrelevante Informationen zur Lage in Afghanistan – und Angaben zu selbstgebauten Bomben.

Gegen den vergesslichen Militärmitarbeiter wird nun ein Ermittlungsverfahren eröffnet.

[via welt.online]

Büchermangel in Luzern

Die Studenten an Luzerner Bibliotheken müssen vielfach auf die teure Fernleihe zurückgreifen, da es an den eigenen Bibliotheken an Fachliteratur mangelt. Im letzen Jahr gab es mehr als 2000 Bestellungen, die nach Luzern gingen. Teilweise ist es für die Studenten sogar lohnenswerter nach Basel oder Zürich zu fahren und die Bücher vor Ort auszuleihen.

[via Neue Luzerner Zeitung]

Sozialwissensschaftlicher Bestand der FU Berlin soll fast halbiert werden

Im Zuge der Neustrukturierung der UB der Freien Universität Berlin soll nun auch die Fachbibliothek Politik- und Sozialwissenschaften, in die UB integriert werden. Rund 300.000 Bücher und Zeitschriften aus der Zeit vor der Wende, fast 50 Prozent des derzeitigen Bestandes von ca. 770.000 Medieneinheiten, sollen dann an die Humanistische Universität Vilnius abgegeben werden.

Innerhalb der Fachschaft und auch unter den Bibliotheksmitarbeitern löst dies Unmut aus, da es dann weniger Staffelungen innerhalb des Bestandes und somit längere Wartezeiten geben wird.

Im Januar wird der Fachschaftsrat über das weitere Vorgehen beraten.

[via taz]

Nachlass von Walter Boehlich kommt nach Potsdam

Das Institut für europäisch-jüdische Studien hat heute mitgeteilt, dass die Bibliothek des im Jahr 2006 verstorbenen Literaturkritikers Walter Boehlich nach Potsdam ans Moses Mendelssohn Zentrum kommt. Ein entsprechender Vertrag mit den Erben sei unterzeichnet worden.
Nach der Sanierung Stadt- und Landesbibliothek soll die Bibliothek, die rund 10.000 Bände aus den Gebieten deutsche Literatur und romanische Literaturen, Literaturwissenschaft und Philosophie enthält, dort zugänglich gemacht werden.

[via berlinerliteraturkritik.de]