Wie gestern per Inetbib berichtet, sind eine Auswahl der Tagungsbeiträge der 9th International Bielefeld Conference online und hier anhörbar.
Autor: sl
Sammlung Ponickau
Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet über die Digitalisierung der Sammlung Ponickau. Das DFG-geförderte Projekt wird von der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle durchgeführt.
„Es handelt sich um eine bedeutende Sondersammlung der ULB, die aus der alten Wittenberger Universitätsbibliothek stammt“, erklärt Projektleiterin Dorothea Sommer, Vize-Direktorin der ULB.
Die ersten Digitalisate sind schon seit längerem online zugänglich, die Sammlung füllt sich nun sukzessive.
[via mz-web.de]
Handy-Bibliothek statt E-Books?
Wie Welt.de berichtet bietet Google eine Bibliothek für das Handy. Bei den angebotenen Titeln handelt es sich hauptsächlich um englischsprachige Werke.
Zugänglich ist die mobile Version der „Google Book Search“, die im Netz unter books.google.com residiert, über ein iPhone oder auch über das Smartphone G1, eine Eigenkreation der Kalifornier, die hierzulande in Kooperation mit T-Mobile vertrieben wird.
Den ganzen Artikel gibt es hier.
Ein Koffer aus Prag
Der Nachlass des Schriftstellers Heinrich Mann ist 50 Jahre nach seinem Tod durch einen Überraschungsfund bereichert worden. Ein in Prag aufgefundener Koffer enthielt bisher unbekannte Briefe, Manuskripte und Familienpapiere, die Lücken in der Heinrich-Mann-Forschung schließen helfen.
Der Inhalt des Koffers wurde jetzt erstmals in der Berliner Akademie der Künste der Öffentlichkeit vorgestellt und von dem Entdecker, dem Literaturwissenschaftler Peter Stein, sowie von dem Romanisten Wolfgang Klein erläutert.
[via börsenblatt.de]
Abwrackprämie für Bücher?
.. ist die undenkbar fragt Ulrich Störiko-Blume (Verlagsleiter des Boje-Verlags) in einem Artikel auf den Seiten des Börsenblatts.
Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels gesucht.
Der Börsenverein ist auf der Suche nach Vorschlägen für Kandidaten, die den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2009 bekommen sollen.
Gesucht wird hierzu:
„eine Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedanken beigetragen hat“
Bis zum 03.03.09 können schriftlich begründete Vorschläge beim Stiftungsrat eingereicht werden, allerdings sind Selbstvorschläge nicht möglich.
Mehr Informationen gibt es in der zugehörigen Pressemitteilung des Börsenvereins.
British Library will das Internet archivieren
Wie der Observer berichtet plant die British Library das Internet zu archivieren, zumindestens den Teil mit einer UK-Domain.
[via www.guardian.co.uk]
Online Bürger-Archiv
Der Vorsitzende des Fördervereins Gottfried August Bürger Molmerswende, Dr. Klaus Damert arbeitet täglich mehrere Stunden am Aufbau eines digitalen Bürger-Archivs.
Er digitalisiert Werke von und über den Dichter und baut auf der Internet-Seite des Vereins eine frei zugängliche Online-Bibliothek auf. „Wir wollen damit nichts verdienen“, so der 67-Jährige.
Mehr dazu gibt es hier.
Virtuelle Fachbibliothek "medien bühne film" ist online
Seit Anfang Januar ist die Virtuelle Fachbibliothek medien bühne film online.
Das Portal bietet neben einer Suche im Gesamtbestand auch die Möglichkeit fachspezifisch in drei Teilportalen (Kommunikations- und Medienwissenschaft/Publizistik, Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft) zu suchen.
Außerdem wird die Möglichkeit zur Recherche in fachrelevanten Bibliothekskatalogen, Datenbanken, E-Journals und nach wissenschaftlich relevanten Internetquellen zu suchen.
Bei der Entwicklung des Portals (von der DFG gefördert), handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der UB Leipzig, der UB Frankfurt a.M., sowie der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam und der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.
[via inetbib]
„Bookmarks – Wissenswelten von der Keilschrift bis YouTube“
Am 15. Januar öffnet die Ausstellung „Bookmarks – Wissenswelten von der Keilschrift bis YouTube“ in Hannover ihre Pforten. Laut Aller-Zeitung.de könnte es die ungewöhnlichste Ausstellung des Jahres werden. Bei der Ausstellung handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Leibniz-Universität, Kestnergesellschaft und Leibniz-Bibliothek.
Es geht um Medientheorie und Kommunikation; bei einer groß angelegten Tour d’Horizon durch die Epochen und ihre Aufzeichnungen stellen die Ausstellungsmacher alte und neue Medien nebeneinander – vom Pergament bis zum Internetportal.
Mehr Informationen gibt es hier, hier,auf der offiziellen Homepage zur Ausstellung und auf der dazugehörigen YOU TUBE-Seite.