Jugendbuchmesse in Unterfranken

Am 29. und 31. Mai findet in Unterfranken die erste Jugendbuchmesse der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur statt. Sie steht unter dem Motto „Bücherwege – vom Verlag zum Leser„.
Verschiedene Kinder- und Jugendbuchverlage stellen hier ihr Programm vor, wobei die von Lesungen verschiedener Autoren begleitet wird.
Außerdem findet eine Tagung für Fachpublikum statt, bei dem es unter anderem um das Thema „Qualität und Kommerz im Kinderbuch“ geht.

Mord und Totschlag in der National-Bibliothek

„Blutige Geschichten. Ein kulturhistorischer Streifzug durch die Welt der Verbrechen“ so nennt sich eine Ausstellung, die seit heute im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek angesehen werden kann. Noch bis zum 02. November kann man hier,

eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Phänomen Gewaltverbrechen – von Heiligenmartyrien über Meuchel- und Ritualmorde, Kannibalismus, Lynchjustiz bis hin zum Völkermord.

bestaunen.

Hier können schon ein paar Bilder angeschaut werden.

"Bibliothek der verbrannten Bücher" soll nach Augsburg

Die berühmte «Bibliothek der verbrannten Bücher» soll in Augsburg
eine dauerhafte Bleibe finden. Mit knapper Mehrheit sprach sich am
Mittwoch der Kulturausschuss des Bayerischen Landtages für die
schwäbische Stadt als Standort der Privatsammlung des Münchners
Georg Salzmann aus. Die Stadt Nürnberg, die sich ebenfalls um die
Bibliothek beworben hatte, hätte damit das Nachsehen.

[via pr.inside]

"Magnesia Litera" 2008 für "Tschechische Bibliothek"

Wie der idw berichtet, wurde die Sammlung „Tschechische Bibliothek“, die von Hans Dieter Zimmermann und Dr. Eckhard Thiele herausgegeben wird, in Prag mit der „Magnesia Litera“ ausgezeichnet.

Mit dem Preis werden jährlich die besten Bücher und Autoren der Tschechischen Republik geehrt. Die Sammlung stellt die größte Edition tschechischer Literatur außerhalb Tschechiens nach der Wende 1989/90 dar.

SozialMarie für die "Lebende Bibliothek"

Am Donnerstag wurde in Wien die „SozialMarie 2008“ vergeben, der mit 15.000 Euro dotierte Hauptpreis ging an die „Lebende Bibliothek“.

„Living Books“ funktioniert wie eine öffentliche Bibliothek. Die „Bücher“ sind allerdings lebende Personen, die sich einem bestimmten Thema widmen und dabei Einblicke in die Wirklichkeiten geben, die sich hinter dem gedruckten Text verbergen. Sie können von den Lesern für rund halbstündige Gespräche „ausgeliehen“ werden.

[via orf.at]

Thomas-Mann-Preis 2008 für Daniel Kehlmann

Die Hansestadt Lübeck vergibt den, mit 10.000 Euro dotierten Thomas-Mann-Preis in diesem Jahr an den Schriftsteller Daniel Kehlmann.
Der Preis wurde 1975, anlässlich des 100. Geburtstages von Thomas Mann, von der Hansestadt gestiftet und wird seitdem alle drei Jahre an Persönlichkeiten verliehen,

“die sich durch ihr literarisches oder literaturwissenschaftliches Wirken ausgezeichnet haben im Geiste der Humanität, die das Werk von Thomas Mann prägte.”

In der Begründung der Jury für Daniel Kehlmann, der unter anderem mit dem Buch „Ich und Kaminski“ bekannt wurde, heißt es

“Die Ehrung gilt dem scharfsinnigen Essayisten und klugen Geschichtenerzähler, dessen Romane und Novellen mit artistischer Verve und in leichtfüßiger Nachfolge Thomas Manns mit Humor, Ironie und tieferer Bedeutung ihre sehr ernsten Scherze treiben.”

Der Preis wird im Oktober in Lübeck verliehen.

[via Hansestadt Lübeck]