Neuer DBV Newsletter

In der 104. Ausgabe vom 16.02.2007 geht es unter anderem um die Themen:
„Gemeinsame Stellungnahme von Bibliotheken und Verlagen ueber Urheberrecht in Bildung und Wissenschaft“ oder auch „Kriegsbedingt verlagertes Kulturgut“.

Paul Raabe wird 80

„Deutschlands bekanntester Bibliothekar“ (FAZ) Paul Raabe feiert heute seinen 80. Geburtstag.
Ihm zu Ehren wird morgen in der Landesbibliothek Oldenburg die Ausstellung „Paul Raabe zum 80. Geburtstag. Ein Lebenswerk in Büchern“ eröffnet.
Außerdem sendet Deutschlandradio Kultur heute um 15:07 Uhr ein Interview mit dem ehemaligen Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

Die Bibliopipe

Das man mit Yahoo Pipes allerlei nette Sachen anstellen kann, hat sich noch nicht wirklich rumgesprochen. Ich habe mich also mal kurz hingesetzt, und versucht, einen aggregierten Feed zu basteln. Und siehe da, es ist gar simpel.

Logo von “Yahoo Pipes”

Der Zeitaufwand betrug insgesamt ca. eine halbe Stunde, und das auch nur, weil ich einen Modulnamen falsch verstanden hatte. Doch zuerst ein paar Erklärungen:
„Die Bibliopipe“ weiterlesen

Gelinkte Bibliotheken in Berlin

Die linke Zeitung über die Bibliothekspolitik der Linkspartei/PDS in Berlin:

Wenn dann auch noch die „unentgeltliche Nutzung der Bibliotheken“ als spektakulärer Erfolg der regierungsbeteiligten Linkspartei.PDS in Berlin hingestellt wird, gleichzeitig aber verschwiegen wird, dass die Berliner Bibliotheken vom rot-roten Senat reihenweise geschlossen werden, entlarvt sich das eigene Politikverständnis als pure Verhöhnung der Wählerschaften – und ganz passend dazu heißt es in der „Dessauer Erklärung“ über die Berliner Regierunsbeteiligung abschließend: „Es zeigt sich: Politisches Engagement und Konzentration auf die zentralen sozialen Fragen zahlt sich unter allen Konstellationen für die Menschen aus…; dies ist auch der Maßstab für Entscheidungen für oder gegen Regierungsbeteiligungen. Deswegen begrüßen wir es, dass die rot-rote Koalition in Berlin fortgesetzt werden kann.“

Berlin ist auf Bibliothekssterben.de sehr oft gelistet.

Altbestand = Altpapier?

Der Donaukurier berichtete gestern bereits über das sofortige Arbeitsverbot für die Leiterin der Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt auf Grund des Verdachts der Vernichtung wertvoller Altbestände aus bayerischen Kapuzinerklöstern als Altpapier.

Die UB Eichstätt war kürzlich erst in die Kritik geraten, weil sie eine Schallplattensammlung aus dem Nachlass des Hannoveraner Musikprofessor Heinrich Sievers an ein Antiquariat „verscherbelt“ hatte [wir berichteten].

Eine Diskussion zum Thema ist aktuell in Inetbib entbrannt und auch in Archivalia hat Klaus Graf einiges zum Thema beigetragen.