Sandra Golda: Einsatz von Flickr in Bibliotheken

Bachelorarbeit von Sandra Golda zum Thema „Einsatz von Flickr in Bibliotheken“. Abstract:

Social Software ist aus dem Alltag von Internetnutzern nicht mehr wegzudenken und hat mittlerweile auch in Bibliotheken Einzug gehalten. Die folgende Arbeit stellt die Fotocommunity Flickr vor und zeigt ihre Einsatzmöglichkeiten in Bibliotheken auf. Anhand von praktischen Beispielen werden Anwendungen erkannt und analysiert, gleichzeitig anschaulich demonstriert. Außerdem werden potentielle Einsätze in Informationseinrichtungen von Flickrs Funktionsvielfalt abgeleitet. Dabei thematisiert die Arbeit Flickr unter anderem als Bilddatenbank, als Instrument für die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit und stellt digitale Bildersammlungen vor. Die Arbeit verdeutlicht damit, wie durch den Einsatz von Social Software Prozesse im Bibliotheksumfeld bereichert werden können.

Zum Volltext.

Feedback für den WISO-Relaunch gefragt!

GBI/Genios möchte WISO relaunchen. Um kritische Reaktionen nach dem Relaunch zu vermeiden werden die Entwürfe schon vorab online und zur Debatte gestellt. Die Kommunikation läuft (zumindest scheint es mir so) primär über Twitter. Leider kommt die Diskussion nicht richtig in Gang, was angesichts der Verbreitung und Relevanz von WISO sehr verwundert.

Der erste Kritikpunkt, der vor einigen Wochen aufkam, waren zu schwache Kontraste im Bereich der Suchergebnisse. An dieser Stelle wurde schon gravierend nachgebessert. Aber das kann doch nicht alles sein! Auf, Ihr Wirtschaftswissenschaftler und Medienbeobachter in Forschung und Lehre, Ihr Datenbankspezialisten in Unternehmen und Bibliotheken. Ihr habt die Möglichkeit, ein Arbeitswerkzeug maßgeblich zu beeinflussen!

Via Twitter wurde übrigens auch schon zugesagt, dass die für Literaturverwaltungsprogramme unbrauchbare Exportfunktion hinsichtlich der Datenqualität auch überarbeitet wird.

Dänen entwerfen kasachische Nationalbibliothek

Die Bjarke Ingels Group (BIG) aus Kopenhagen hat einen Architekturwettbewerb gegen 18 andere Büros gewonnen und kann nun die neue Nationalbibliothek Astana gestalten.

Durch die Verzahnung von Kreis und Spirale entwickeln sich interessante Räume und panoramaartige Ausblicke in die Stadt. Wände werden zum Dach und wieder zur Wand. Die verschiedenen Strukturen verwischen und werden zu einer Gesamtform. In der zentralen Mitte der Bibliothek wird der Himmel fokussiert

Mehr Informationen und auch Bilder gibt es hier.

Twitter in Bibliotheken

Einleitungspräsentation zu einer kleinen internen Fortbildung:

Der Schwerpunkt lag auf der praktischen Nutzung, in den Folien ist natürlich längst nicht alles enthalten, was das Thema hergibt. Spannend wäre, wie alofro ganz richtig meinte, eine Untersuchung, wie die Bibliothekstwittereien aufgenommen werden. Die zahlreichen Twitter-Analyse-Tools werden sicherlich dazu führen, dass dies in den einschlägigen Blogs von Zeit zu Zeit gemacht werden wird. Noch ist es meines Erachtens dafür noch zu früh.

Einige Bibliotheken haben aber schon einen Schlussstrich gezogen und ihren Twitter-Account gelöscht. Oder nur umbenannt? Zumindest einige im LISWiki aufgeführte Accounts (z.B. @FHBibDo, in der Präsentation noch zitiert) sind zur Zeit nicht auffindbar.

Archivare in Buer

DerWesten.de berichtet über die Arbeit zweier ehrenamtlicher Archivare in Gelsenkirchen-Buer.
Besonders nett finde ich den ersten Satz, der ja heutzutage oft nicht mehr so zutrifft:

In der ersten Etage des Gemeindebüros von St. Urbanus herrscht die Ruhe einer Bibliothek.