Twitter-Account umbenennen?

Die „Bibliothek der Fachhochschule Hannover“ heißt seit einiger Zeit „Bibliothek der Hochschule Hannover“. Daher müssen nun einige Accounts umbenannt oder umgezogen werden. Zum Beispiel unser Twitter-Account. Das Vorgehen:

  1. Blogposting schreiben, in dem der Hintergrund der Umbenennung beschrieben wird.
  2. Den alten Twitter-Account umbenennen.
  3. Schnell einen neuen Account mit dem alten Benutzernamen anlegen.
  4. Auf dem neuen und dem alten Account bekannt geben, dass eine Umbenennung stattgefunden hat und auf die Hintergründe im Blog verlinken.
  5. Den alten Account so einrichten, dass man über Erwähnungen etc. per E-Mail informiert wird, um eventuelle Anfragen abfangen zu können.

So wurde aus @fhh_bib nun @hsh_bib.

[Inspiriert von Jon Bishop und Amit Agrawal]

Kurrently: Suchmaschine für Twitter & Facebook

Jürgen Plieninger macht in Netbib nicht nur auf die Bibliojobs-Debatte aufmerksam, sondern erwähnt auch Kurrently als geeignetes Werkzeug, die Debattenbeiträge zu verfolgen.

Sucht man dort nach dem Begriff Bibliojobs, erhält man Ergebnisse aus Facebook und Twitter. In Facebook wird aber entweder nicht über das Thema diskutiert, oder es wird in Kurrently nicht alles angezeigt. Falls hier jemand mitliest, der seinen Account noch nicht gelöscht hat, wäre ich für Erkenntnisse aus einem kleinen Versuch dankbar.

Aufstieg und Fall von Digg.com

Dan Rowinski beschreibt auf Readwriteweb die Entwicklung von Digg.com:

Digg was started in late 2004 as a news aggregator that let users vote stories up or down. The “up vote” mechanism is now commonplace on the Web, with popular sites such as Reddit and Hacker News using it as a primary feature. The up vote can be seen in many different social sites these days, with the “Like” from Facebook and “+1” of Google+ as derivatives of the concept.

Interessanter Artikel, auch wenn ich die dortige Definition des mobilen Webs als „Web 3.0“ nicht teile.

Duckduckgo: !bang für Plan3t.info

Vor ein paar Tagen habe ich DuckDuckGo vorgeschlagen, ein !bang für Plan3t.info einzurichten. Kurze Zeit später erreichte mich folgende Mail:

!plan3t is now live on DuckDuckGo!

Nun kann man mit Hilfe des !bangs !plan3t aus Duckduckgo direkt in Plan3t.info suchen. Zum Beispiel führt folgende Eingabe „!plan3t bestandaufbau“ …

… direkt zur Ergebnisliste in Plan3t.info:

Es gibt noch viele weitere !bangs, z.B.:

  • !latex und !tex
  • !wp (WordPress)
  • !wde (Wikipedia DE)
  • Academic: !academic !ads !arxiv !buej !cfp !citeul !collegeconfidential !dlss !duc !jstor !legal !mendeley !novoseek !scholar (!gsc) !searchworks !sep !ted !tsr
  • !pubmed !wolframalpha
  • !yacy

Und viele, viele andere. Base fehlt übrigens noch.

OpenStreetMap in die eigene Webseite einbinden

Nachdem die eigene Bibliothek (oder das eigene Archiv, der Kegelklub oder die Planschbeckenausstellung) in OpenStreetMap (OSM) eingetragen ist, kann man den entsprechenden Kartenausschnitt in seine Webseite einbinden. OpenStreetMap bietet dazu verschiedene Export-Funktionen (einfach auf den entsprechenden Reiter klicken!). Für unseren Zweck nützlich sind zwei davon:

Map Image (shows standard layer)

Auswählen, Maßstab und Bildformat auswählen (z.B. JPG) und exportieren. Das Bild kann dann in das eigene CMS oder auf den eigenen Webspace hochgeladen und in die Webseite eingebunden werden. Für die Stadtbibliothek Nordhorn sieht das dann z.B. so aus:

Stadtbibliothek Nordhorn auf OpenStreetMap

Anklicken zum Vergrößern!

HTML zum Einbinden

Interaktiver ist die Embed-Variante. Hier bekommt man einen Quelltext geliefert, den man einfach in den Quelltext seiner Webseite kopieren kann. Und auch ins CMS, wenn man das darf. Und das sieht dann (für die Zentralbibliothek der Hochschule Hannover) so aus:


Größere Karte anzeigen

  1. „HTML zum Einbinden“ anklicken
  2. „Markierung zur Karte hinzufügen“
  3. Anschließend die Bibliothek auf der Karte markieren
  4. Den Quelltext in die eigene Webseite kopieren. Fertig!

Warum nicht Google Maps?

Vor ca. 4 Jahren habe ich hier beschrieben, wie man einen Lageplan mit Google Maps erstellt und in die Homepage einbinden kann. Den könnte man natürlich auch weiterhin verwenden. Allerdings hat Google die Nutzung von Google Maps unter gewissen Umständen kostenpflichtig gemacht.

Warum es Google egal ist, eine Social-Media-Geisterstadt zu bauen

Einer Studie von Comscore (im Wall Street Journal wiedergegeben) zufolge fällt die monatliche Nutzungszeit von Google+ pro User deutlich geringer aus als die z.B. von Facebook. PC-User verbrachten zwischen September 2011 und Januar 2012 etwa drei Minuten pro Monat in Google+. Facebook kommt dagegen auf sechs bis sieben Stunden. Venturebeat tritt noch einmal mit der Behauptung nach, dass sogar „social networking pariah MySpace“ auf eine durchschnittliche Nutzungszeit von 8 Minuten pro Monat käme.

Gegenüber Venturebeat hat Google auch geäußert, worum es bei Google+ eigentlich geht:

The reality that Google+ is much more than a destination site makes it exceedingly hard for any third-party research firm to monitor or measure its performance. Google thinks about the service not as a site but as a deepening of its relationship to billions of existing users who are already committed to Google’s services like Search, YouTube, Android, etc. By this measure, engagement is already enormous.

Es geht Google also nicht um die Beziehungen der Nutzer untereinander, sondern um Googles Beziehung zu den Nutzern. Das ist wenigstens eine klare Aussage.

Nicht nur in Hamburg sagt man Tschüss.