Citavi-Zitierstil nach Wikipedia-Vorlage:Literatur

Endlich gibt es die Wikipedia-Vorlage:Literatur als Citavi-Zitationsstil! Nun kann man also Zitationen aus Citavi direkt in Wikipedia kopieren. Das sieht dann z.B. so aus (Zeilenumbrüche zwecks besserer Lesbarkeit hinzugefügt):

{{Internetquelle
|url=http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:960-opus-3136
|titel=Internetbasierte Krankenhaussuche: Informationsbedarfe der Patienten, Qualitätsindikatoren der Krankenhausbehandlung und Anforderungen an Suchmaschinen
|autor=Gert Freiwald ''et al.''
|datum=2009}}

Die Verwendung dieser Vorlage führt u.a. dazu, dass die erfassten Titel für Literaturverwaltungsprogramme via COinS verfügbar werden.

Am Rande sei erwähnt: Citavi hat (neuerdings?) ein Vorschlagsformular für Zitationsstile.

"Some real nasty things" auf Twitter

Hey, so some real nasty things are being said about you here http://abc.xy i cant believe what was said..

Sollte diese Nachricht via Twitter als Direktnachricht (DM) hereinkommen, den Link nicht anklicken! Da ich diese DM inzwischen auch von mehreren Bibliotheken erhalten habe, verweise ich direkt zu jemandem, der einschlägige DM-Texte gesammelt hat.

Google Search Plus = Antitrust?

Danny Sullivan hat auf Searchengineland.com eindrucksvoll dargelegt, welchen Einfluss Google+ auf die Suchergebnisse hat. Und wie relevant es für Unternehmen wird, künftig auf Google+ vertreten zu sein. Eric Schmidt behauptet allerdings etwas anderes:

Did he [Eric Schmidt, Anm. des Verf.] think Google was favoring itself too much with the suggestions of Google Plus?

“No.”

Da bleibt nur noch, sich MG Siegler anzuschließen:

How on Earth is Google going to avoid antitrust inquiries with their new Search+ features announced today? If Facebook, Twitter, etc, have any decent presence in DC, the ball began rolling a few hours ago.

Die juristische Aufarbeitung der Browserkriege könnte hier einen Nachfolger finden.

Update: Ich sehe gerade, dass mit „Social Network Wars“ bereits ein Name gefunden ist.

Google Maps wird teuer

Ab sofort verlangt Google Geld für die Nutzung der Maps-API.

Mit etwas Verzögerung hat Google seine Pläne umgesetzt , die Nutzung der Maps-API nicht mehr uneingeschränkt kostenlos zu gestatten. Wer jetzt damit Karten auf seiner Website darstellt, muss für je 1000 Abrufe mindestens 4 US-Dollar zahlen. Als Abruf gilt jeweils das Laden der JavaScript- oder Flash-API durch die Webseite, das Laden einer Karte per Static-Maps-Schnittstelle sowie der Zugriff auf ein Panoramabild via Street-View-Image-API.

Es gibt zwar „Bagatellgrenzen“, die für viele Bereiche sicherlich ausreichen. Aber will man sich wirklich darauf verlassen, dass die eigenen Seite dauerhaft unpopulär bleiben?
Wer nicht zahlen will oder kann, bitte hier entlang.

[via Heise]

Google+ on Air

Google hat einige Neuerungen für Google+ vorgestellt. Unter anderem gibt es nun die Möglichkeit, Videochats (Hangouts) aufzuzeichnen oder öffentlich zu streamen. Laut der Ankündigung klingt es allerdings so, dass sich „öffentlich“ nur auf die bei Google+ eingeloggte Öffentlichkeit bezieht. Auch sind weitere, teils schon erwartete Erweiterungen angekündigt:

  • Bildschirmfreigabe: Fotos zeigen, Highscores teilen, zusammen Code schreiben — mit anderen teilen, was auf dem Bildschirm zu sehen ist
  • Sketchpad: Zusammen zeichnen, etwas entwerfen oder auch bloß kritzeln
  • Google Text & Tabellen: Gemeinsam ein Dokument verfassen, etwas planen oder eine Präsentation halten
  • Hangouts mit Namen: Live und öffentlich mit anderen Google+ Nutzern über ein Thema diskutieren

Skype bekommt ernsthafte Konkurrenz. Und Bibliothekare neuen Stoff für Workshops zum kollaborativen Arbeiten. Vielleicht ja auch in Google+.

Plan3t.info – der neue Planet ist da

Dieses Posting ist von Edlef Stabenau ordnungsgemäß nach CC-BY aus Netbib übernommen:

Nachdem letzte Woche etwas klammheimlich der Start erfolgte, aber schon einige sehr interessante Stimmen ein sehr breites Themenspektrum abdecken, auch hier der Hinweis auf den Planet.info.

Er soll den alten Planet Biblioblogs ablösen, hat aber ein neues und interessantes Feature:

Dazu werden nun verschiedene KollegInnen aus der Bibliotheks-Sphäre ihre Stimme ergreifen. Jeweils eine “Stimme” pro (Werk)Tag wird lesenswerte Bücher, Blogs, Artikel, Podcasts, Videoclips, Vorträge ansagen, vielleicht auch von Erfahrungen mit kommerzieller und nichtkommerzieller Bibliothekssoftware berichten oder was auch immer die Stimme für empfehlenswert oder diskussionswürdig hält.

Alle weiteren Informationen dazu finden sich auf der Seite Was ist das hier?. An einigen Funktionalitäten wird z.Zt. noch ein wenig herumgeschraubt…

Relativ wichtig sind die 2 wichtigen Feeds: Wer nur an den Stimmen interessiert ist, nutzt diese Adresse: http://plan3t.info/category/stimmen/feed/, wer an allen aggregierten Weblogs inkl. der Stimmen interessiert ist, nutzt diese: http://plan3t.info/category/aggregator/feed/

Ergänzung:
Eine „Stimme“ von mir gibt’s auch schon: „Woher die guten Ideen kommen“

Man darf sowohl die Stimmen als auch das Startposting übrigens auch gerne kommentieren…

Neuer Hype-Cycle von Gartner

Nach dem neuen Hype-Cycle von Gartner befindet sich Gamification gerade in der Phase, in der Early Adoptors ausprobieren. Social Analytics wird dagegen schon von den Massenmedien wahrgenommen, Augmented Reality hat den größten Hype überstanden und wird nun erst einmal Erwartungen enttäuschen. QR-Codes und App-Stores sind dagegen inzwischen gereifte Technologien.

Mehr Infos unter anderem bei ReadWriteWeb.

Bibcharts der ZBW

Die ZBW möchte darstellen machen, ob und wie Bibliotheken im Social Web sichtbar sind. Dazu wurden nun die Bibcharts ins Leben gerufen. Aus den FAQ:

Was sind die BibCharts?
Die Bibcharts sind ein monatlich erstelltes Ranking, das anzeigt, wie viele Follower auf Twitter beziehungsweise Fans bei Facebook Bibliotheken und Informationszentren im deutschsprachigen Raum verzeichnen.

Dass die Visualisierung von Followerzahlen Aufmerksamkeit für Social Media erregen könnte, ist richtig. Dass diese Aufmerksamkeit auf wesentliche Aspekte des Social Web – also zum Beispiel Transparenz, Interaktion oder Kommunikation – gelenkt wird, ist dagegen eher nicht zu vermuten. Statt dessen wird hier suggeriert: „Size matters! Ohne Followerzahlen im höheren dreistelligen Bereich sind wir gescheitert!“

Dass zum Beispiel auch die Interaktion mit einigen wenigen Multiplikatoren hinreichende Motivation für fortgesetztes Engagement sein kann, geht in dieser Darstellungsweise unter. Eine Sammlung von Fallbeispielen oder Anekdoten, was „Erfolg“ im Social Web ausmacht, wäre daher ein weitaus sinnvollerer Ansatz gewesen.

Sollten die Bibcharts eine breitere Aufmerksamkeit erfahren, ist eher von einer erneuten Zahlenfixierung der „Entscheider“ auszugehen. Jürgen Plieninger meint milde:

Es ist ein Ranking, es gibt ein Bild, man kann vergleichen und Überlegungen anstellen, wie man es selbst umsetzen könnte und ob der Aufwand sich lohnt. Nicht mehr und nicht weniger.

Dies ist wünschenswert, setzt aber voraus, dass Möglichkeiten und Schwachstellen solch einer Liste jedem Betrachter einleuchten.

Mehr zum Für und Wider eines solchen Rankings in den Kommentaren des ZBW-Blogs.