Amazon bringt "iPod des Lesens" heraus

Der Internet-Händler Amazon will eigenen Angaben zufolge den Verkauf elektronischer Büchern vorantreiben. Vergangene Woche präsentierte die Firma ein solches mit dem dazugehörigen Lesegerät – Kindle genannt.

Das Lesegerät ist in den USA ab sofort für 399 Dollar zu kaufen. Es ist knapp 300 Gramm schwer und nicht grösser als ein Taschenbuch. Der interne Speicher soll den Inhalt von 200 Büchern fassen können.

Kindle soll neben Büchern auch Zeitschriften, Zeitungen oder Blogs darstellen können.

[via NZZ Online]

Das iPhone als Blog-Server

Ja, die Überschrift stimmt schon. Eigentlich ist ein iPhone ja nur dann sinnvoll, wenn man in einer szenigen Cocktailbar sitzt, nicht raucht (oder sich in einem Nichtraucherbundesland befindet) und irgendwie nicht weiß, womit man total cool herumspielen soll. Rene von Docpool hat sein iPhone ein wenig zweckentfremdet und betreibt nun ein Blog auf seinem iPhone. Es wird wohlgemerkt nicht von dort befüllt. Wenn man die URL http://docpool.org/iphone/ aufruft, ruft man die Seiten direkt von seinem Edeltelephon ab. Wie es geht, hat er hier beschrieben. Es wird tatsächlich ein Apache auf dem iPhone betrieben. Die ToDo-Liste sieht folgendermaßen aus.

  • Ein Demon, der bei veränderter Netzanbindung, den Tunnel neu einrichtet.
  • Managementmode mit dem man Einträge löschen kann.
  • PHP-Script ändern, damit es die Fotos aus dem iPhone läd. (Done)
  • Script sollte Kommentare entgegen nehmen können und idealerweise gleich auf dem iPhone darstellen.
  • Die Menge der Daten sollte überprüft werden für Verbindungen, die nicht so Flat sind…

Für Ungläubige verlinkt Rene extra die entsprechende PHP-Info. Auf meine erstaunte Nachfrage meinte er:

Der blog läuft tatsächlich auf dem iPhone.
Ist noch nicht wirklich stabil, aber es funktioniert eigentlich schon sehr gut. Hatte schon instabilere Server 😉

Dafür packe ich mein 1337-Tag wieder aus! ;o)

Soziale Netzwerke im Internet

In der NZZ ist ein Dossier über soziale Netzwerke im Internet erschienen. Unter anderem wird dort auch die Frage diskutiert, inwiefern das “Zeitalter des Social Networking” die Art und Weise verändert, wie Menschen ihre Beziehungsnetze knüpfen.

Und hier sind die einzelnen Beiträge aufgelistet:

Miro

Joost TV ist ein Versuch, Fernsehen ins Internet zu transportieren. Und nun ist Miro angetreten, dies besser zu machen. Unter dem Motto “Better than Joost” wird u.a. aufgelistet:

Miro Joost
Open to any creator or publisher via RSS, direct download, or free hosting. Must be selected by Joost, must sign contract.
No tracking of what is downloaded or watched. All users are required to register and sign in. Every video a user watches is tracked and recorded.
No DRM. All content has DRM.

Abgesehen davon bietet Miro High Definition, mehr als 10x so viele Kanäle, und noch einige weitere Vorzüge. Und – schwupps – gibt es auch schon ein deutschsprachiges Miro-Blog.

"e-Inclusion – Eine Informationsgesellschaft für alle" – Nationale Tagung des BAKOM in Bern

Am 28. November 2007 findet im Zentrum Paul Klee in Bern eine nationale Tagung zum Thema “e-Inclusion – Eine Informationsgesellschaft für alle” der Koordinationsstelle Informationsgesellschaft des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) statt. Die Tagung stellt das Netzwerk “Digitale Integration Schweiz” sowie Projekte und Initiativen vor, die den Zugang von älteren und behinderten Menschen sowie Migranten zu Informations- und Kommunikationstechnologien fördern. Parallel zur Tagung ist im Zentrum Paul Klee eine Ausstellung zum Thema „Integrative Informationsgesellschaft“ zu sehen. Anlässlich der Tagung überreicht Bundesrat Moritz Leuenberger ebenfalls den Preis für den Gewinner des Wettbewerbes “Ritter der Kommunikation 2007”.

[via news.admin.ch]

OPML, oder: Bibliotheken als Organisatoren wissenschaftlicher Kommunikation

Die Rolle der Bibliothek in der näheren und weiteren Zukunft wird ständig hinterfragt. Bei jedem medialen Umbruch (Radio, Fernsehen, Computer, E-Books) wird das Ende des Buches und somit auch der Bibliotheken als Ort der aktuellen wissenschaftlichen Kommunikation prophezeit. Um es mal aus der Perspektive der Bibliothek zu sagen: Bisher konnten wir unseren Hals ganz gut aus der Schlinge ziehen. Dies war unter anderem möglich, weil neue Medien schnell in das bisherige Konzept des Sammelns und Verteilens eingegliedert werden konnten. Die Bibliotheken waren und sind dabei Getriebene technischer Neuerungen, von ihnen ging und geht dabei kein Impuls zur Veränderung aus. Dies muss nicht so bleiben.
Continue reading “OPML, oder: Bibliotheken als Organisatoren wissenschaftlicher Kommunikation”

Sage-Trial

Gerade ist per Mail ein Angebot hereingeflattert, 460 Sage-Journals bis zum 30. November 2007 zu testen. Wer noch keinen Account hat, kann sich hier registrieren lassen. Obendrauf gibt es noch ein Sahnehäubchen:

Web 2.0 are buzzwords of the moment – so why not try out the new social networking features on SAGE Journals Online during this November trial? These include:

• Connotea
• CiteULike
• Del.icio.us
• Email this article to a friend.

Wow! Weiterleitung per Email. Sagehaft fortschrittlich!