Mit wachsender Begeisterung habe ich gerade den in INETBIB veröffentlichten offenen Brief gelesen, den ich hier komplett wiedergebe.
„Offener Brief an Claudia Lux“ weiterlesen
Altbestand = Altpapier?
Der Donaukurier berichtete gestern bereits über das sofortige Arbeitsverbot für die Leiterin der Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt auf Grund des Verdachts der Vernichtung wertvoller Altbestände aus bayerischen Kapuzinerklöstern als Altpapier.
Die UB Eichstätt war kürzlich erst in die Kritik geraten, weil sie eine Schallplattensammlung aus dem Nachlass des Hannoveraner Musikprofessor Heinrich Sievers an ein Antiquariat „verscherbelt“ hatte [wir berichteten].
Eine Diskussion zum Thema ist aktuell in Inetbib entbrannt und auch in Archivalia hat Klaus Graf einiges zum Thema beigetragen.
Geschäftsidee: Sitzplatzreservierung in Bibliotheken
Michael Schaarwaechter weist in INETBIB auf kostenpflichtige Sitzplatzreservierung als eine neue Geschäftsidee für Bibliotheken hin. Mehr: SpiegelOnline
Geschäftsidee: Sitzplatzreservierung in Bibliotheken
Michael Schaarwaechter weist in INETBIB auf kostenpflichtige Sitzplatzreservierung als eine neue Geschäftsidee für Bibliotheken hin. Mehr: SpiegelOnline
Uni Köln erhält indische Bibliothek
Laut taz erhielt das Institut für Indologie und Tamilistik der Universität zu Köln vom Caritasverband eine Bibliothek in der südindischen Sprache Malayalam als Geschenk.
Der Verband hatte die Sammlung in den 60er Jahren für indische Krankenschwestern angeschafft, die wegen eines akuten Pflegenotstands nach Deutschland geholt wurden.
Helau
Nicht mehr ganz neu, aber zu Karneval mal wieder ganz passend. Verkleide Dich als Bibliothekarin 😉
Ask.com über Googles Zuverlässigkeit
Im Ask-Blog wird sehr detailliert und dennoch gut verständlich auseinander gesetzt, was passieren kann, wenn man Googles Gratisprodukte einsetzt. Scott Grieder („Ask.com Group Product Manager“):
„I should have known better than to use a free Google product for business purposes.“
Das Mozilla-Manifest
Mitchell postet in ihrem Blog das Mozilla-Manifest (via Heise). Ich habe das Manifest sehr schnell ins Deutsche übersetzt. Diese Übersetzung erhebt keinerlei offiziellen Anspruch und bedeutet auch nicht, dass ich mich diesem Manifest komplett anschließen würde. Die Worte in Klammern weisen auf Begriffe hin, für die mir spontan keine deutsche Entsprechung eingefallen ist. Wer Vorschläge hat, möge diese in den Kommentaren kundtun.
„Das Mozilla-Manifest“ weiterlesen
Marktgerechte Zeitschriftenpreise
Die Wege des Netzes sind unergründlich. Netbib weist auf Reticon hin, die wiederum durch Damaschke auf folgende Seite aufmerksam geworden sind:
Passend zur Debatte über marktgerechte Zeitschriftenpreise (hier und hier) hat die UB Karlsruhe ihre 10 teuersten Abonnements aufgelistet. Wenn ich mich nicht vertippt habe, bringen es diese paar Blättchen auf einen beachtlichen Kostenberg von 119 768,95 Euro. Ob das die Leistung der Verlage marktgerecht widerspiegelt?
Trendmessung in der Biblioblogosphäre
Self plagiarism is style, aber nur wenn man tatsächlich mal eine gute Idee hatte. Davey Ps Idee ist es, kleine, nicht unbedingt notwendige Tools für Bibliothekare zu erstellen. Dies macht er allerdings durchaus mit style.
Eine Idee, die ich vielleicht nächsten Monat mal für die deutschsprachige Biblioblogosphäre adaptieren werde, präsentierte er in seinem Blog. Es geht um eine Tagcloud, mit der die Häufigkeit von Begriffen in der Biblioblogosphäre dargestellt werden können. Um diese zu implementieren, kann man drei Dateien verwenden:
- cloud.html — Kopie der letzten Tagcloud des Tages
- top100.txt — die 100 meistbenutzten Begriffe mit einer Gewichtung nach Häufigkeit (Grundlage für die Wolke)
- hotwords.txt — die neuesten häufigen Begriffe (die farbigen Begriffe in der Wolke)
Details siehe hier. An diesem kleinen Spielzeug gibt es noch ein paar Dinge zu verbessern. Zum Beispiel ist eine Liste mit Stopwörtern notwendig, um den jeweilig aktuellen Monat nicht unbedingt als allerfettestes anzeigen zu lassen. Und bei der Gelegenheit wäre dann auch einmal generell die Barrierefreiheit von Tagclouds zu prüfen. Diese ist höchst zweifelhaft: Tagclouds werden in allen mir bekannten Fällen einfach über den Schriftgrad oder andere optische Mittel dargestellt. Eine semantische Auszeichnung findet nicht statt.