Jimmy Wales, Wikipedia-Mitbegründer, will schon im ersten Quartal einen neuen Herausforderer für Google präsentieren:
Wikiasari.
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Librarian 2.0
2.0 wohin man sieht. Nun auch die Bibliothekare. Stephen Abram versucht sich m Sirsi Newsletter an einer Definition des Librarian 2.0. Zitat:
First and foremost, Librarian 2.0 understands his or her users at a deep level – not just as pointers and clickers. Librarian 2.0 understands end users deeply in terms of their goals and aspirations, workflows, social and content needs, and more. Librarian 2.0 is where the user is, when the user is there.
Hier wird kein Librarian 2.0 beschrieben, das sollte eigentlich der/die durchschnittliche BibliothekarIn sein.
[via Bibliotan]
Allegro die Wolfgango Mozart

Das Ende des Mozartjahres bringt noch eine bislang unbekannte Komposition von Wolfgang Amadeus Mozart ans Tageslicht. Wie Drehpunkt Kultur berichtet, handelt es sich dabei um ein 91 Takte umfassendes Klavierstück mit dem Titel „Allegro di Wolfgango Mozart“, das dieser mutmaßlich im Kindesalter komponierte.
Gefunden wurde das unbekannte Werk von Ernst Hintermaier (Leiter des Erzbischöflichen Konsistorialarchivs (hoffnungslos veraltete Homepage)) in einer vor kurzem erworbenen Handschrift. Enthalten war dort unter anderem auch ein bislang unbekanntes Werk von Johann Michael Haydn.
Rund 8300 Bücher der Anna-Amalia- Bibliothek wiederbeschafft
2 Jahre nach dem Brand in der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar sind ca. 8300 der 50.000 zerstörten Bücher wieder beschafft worden. Laut der Bibliothekarin Katja Lorenz stammt ungefähr die Hälfte davon aus Schenkungen, die restlichen Bände wurden bei Antiquariaten, Auktionen oder im Internet erstanden. Bisher wurden für den Ersatz der Bücher ca. 1 Million Euro ausgegeben.
Die Klassikstiftung Weimar rechnet damit, dass in ca. 30 Jahren 70% der völlig zerstörten Bücher ersetzt werden können. Für die Restaurierung der 67.000 beschädigten Bücher werden rund 20 Jahre benötigt.
[via mdr.de]
Film über Barrierefreiheit
Für diejenigen, die eine Beschäftigung mit dem Thema Barrierefreiheit bisher nicht für wichtig hielten: In der ZDF-Mediathek findet sich ein kleines, ursprünglich anscheinend auf 3-Sat ausgestrahltes Filmchen über Barrierefreiheit.
Vorschlagsfunktion und Popularitätsranking im KUG
Oliver Flimm stellt in Inetbib zwei neue Funktionen des Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) vor:
1. Recommender-Funktion
Durch statistische Auswertungen des Ausleihverhaltens im Bestand der USB sowie des Nutzungsverhaltens im KUG Recherche-Portal werden zu einem gegebenen Titel nutzer- bzw. sessionspezifische Überschneidungsmengen mit anderen ausgeliehenen/-gewählten Titeln bestimmt.
2. Popularitaets-Funktionen
Durch aehnliche Auswertungen wird die Popularitaet einzelner Titel
bestimmt. Auf dieser Grundlage werden im KUG nun Top 20 Auswertungen
der meist aufgerufenen Titel fuer alle Kataloge (separat) angeboten
(ueber Recherche->Top 20 oder dem Icon ‚Top 20‘ in der
Einzeltrefferanzeige).
Näheres auf der Seite „Der Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) – Einsatz und technischer Aufbau„.
Die KUG-Funktionen sind realisiert mit der Open-Source-Software OpenBib. Mehr über OpenBib unter anderem hier und hier.
Leser, Nutzer oder Kunde?
Die Unsitte, von Bibliothekskunden zu sprechen und zu schreiben, beschäftigt mich schon etwas länger. Hans-Christoph Hobohm bot sogar eine Fortbildung zum Thema („König Kunde in der Bibliothek?„) an, die sich allerdings eher auf Bibliotheksmarketing konzentriert hat. Auf der siebten Seite seiner Begleitmaterialien (PDF) zu dieser Veranstaltung stellt er „alte“ und „neue“ Begriffe gegenüber. Zum Beispiel „Leser“ vs. „Kunde“. Leider wird der Begriff des Kunden auf den Folien nicht definiert. Ich vermute, dies geschah auch während der Fortbildung nicht. Zumindest wird ebd. auch der Begriff „Nutzerbindung“ gebraucht; eine einheitliche Begriffsverwendung ist nicht zu erkennen. Im ebenfalls von Hobohm erstellten SERVQUAL-Fragebogen ist die Rede von Benutzern. Das sind dann schon 3,5 Begriffe für ein und die selbe Person.
„Leser, Nutzer oder Kunde?“ weiterlesen
Natures Open-Peer-Review-Experiment
Ein Experiment der Nature mit Open-Peer-Review scheitert erstmal. Näheres im Telepolis-Artikel von Florian Rötzer.
Maus für Bibliotheken
Der japanische Hersteller Buffalo hat eine Maus vorgestellt, die sich besonders für (öffentliche) Bibliotheken eignen soll, da sie kein störendes Klickgeräusch mehr verursacht.
Die Maus BOMU SL soll im Januar auf den Markt kommen.
[via guenstiger.de]
"Entmilitarisierung des Himmels"
Was Kirchgänger an den Weihnachtsfeiertagen erwarten könnte, sollten sie „in einer evangelischen Kirche an einen scheinbar besonders aufgeweckten Pfarrer“ und damit an die neue Übersetzung der ,,Bibel in gerechter Sprache‘‘ geraten, verdeutlicht die Süddeutsche Zeitung.