Europe's Digital Library experts set to focus on copyright today

The EU’s High Level Expert Group on Digital Libraries – which includes, amongst others, stakeholders from the British Library, the Deutsche Nationalbibliothek, the Federation of European Publishers, and Google – will present this afternoon an advisory report on copyright issues to the European Commission. Besides, the group will discuss today how to ensure more open access to scientific research and how to improve public-private collaboration. The work of the High Level Group is part of the European Commission’s efforts to make Europe’s rich cultural and scientific heritage available online. For this, the group advises the Commission on issues regarding digitisation, online accessibility and digital preservation of cultural material.

Hier gibt es die Quelle und die dazugehörige vollständige Presseerklärung.

[via Heise]

Biblioblog Chaoslinie

Zufällig bin ich gerade auf einen zumindest mir neuen Blog gestoßen, der sich zu einem nicht geringen Teil mit bibliotheksrelevanten Themen beschäftigt: Chaoslinie.

Die zur Zeit aufgeführten Kategorien lauten:

  1. Bibliothekarisches
  2. Buchhandel
  3. Chaos – privat
  4. Copyright
  5. Digitale Projekte
  6. DRM
  7. Gedanken zur Informationswelt
  8. Globales Netz
  9. Informations- und Medienkompetenz
  10. Langzeitarchivierung
  11. Leseempfehlung
  12. Musikhandel
  13. Online-Recht
  14. Open Access
  15. Second Life
  16. Softwareanbieter
  17. Urheberrecht
  18. Vermischtes
  19. Web x.0

Chaoslinie ist ab jetzt auch Teil der Biblioblogsuche.

Startschuss zu konsequenter Digitalisierung in Norwegen!

In Norwegen ist der Startschuss zu einem weltweit einmaligen Digitalisierungsprojekt gefallen. Die Nationalbibliothek in Oslo will alle jemals in Norwegen gedruckten Bücher, Zeitungen und Journale digitalisieren. So sollen binnen 15 Jahren mehr als 110 Millionen Buchseiten und 12 Millionen Zeitungsseiten digitalisiert werden.
Die Workflow-Software wird von dem Hamburger Unternehmen CSS GmbH geliefert, die auch Kooperationspartner beim weltweit größten Digitalierungsprojekt historischer Zeitungen, an der Library of Congress sind.

[via openPr.de]

Warum Vista nicht in Bibliotheken und Archiven eingesetzt werden darf

Golem.de berichtet über einen Artikel von Peter Gutmann von der Universität von Auckland (Neuseeland).

Die für Bibliotheken, Archive und auch Firmen relevante Passage aus einem Microsoft-Dokument (Zitat nach Golem.de, Microsoft scheint das Dokument aus dem Netz genommen zu haben):

Die geschützte Umgebung in Windows Vista wird, nach Verstreichen einer angemessenen Warn- und Wartefrist, jeden Treiber blockieren, der Premium-Inhalte nicht ausreichend schützt […] Wenn ein- und derselbe Treiber für alle Chips eines Herstellers eingesetzt wird, dann könnte die Blockade des Treibers dazu führen, dass alle Produkte eines Herstellers einen neuen Treiber benötigen.

Was das für Krankenhäuser, Notrufzentralen und andere sicherheitsrelevante Bereiche bedeutet, ist klar. Für Bibliotheken bedeutet es erstmal nur Mehraufwand. Wirklich kritisch ist – gerade für Digitalisierungsunternehmungen – folgende Passage:

Ein anderes, gravierendes Problem sieht Gutmann in der automatischen Verschlechterung von Bildinformationen, falls Premium-Inhalte verarbeitet werden. Die Spezifikation von Vista sieht vor, dass die Darstellungsqualität von digitalen Bildern automatisch verringert wird, sobald eine Komponente des Systems geschützte Inhalte, zum Beispiel Musik, verarbeitet.

Ein Digitalisierer hört nebenbei ein bißchen Musik aus dem Rechner, und – schwupps – sind die in den letzten Tagen digitalisierten Bilder nur noch in einer schlechteren Qualität vorhanden. Man darf gespannt sein, wie die Hersteller von Digitalisierungssoftware darauf reagieren. Folgt der große Umschwung gen Linux/Mac?