JANE – Journal/Author Name Estimator

Wer ein Paper geschrieben hat und nicht weiß, wo es eingereicht werden könnte, ist sicherlich für Hilfestellungen dankbar. Man kann natürlich das DOAJ nach einem passenden Open-Access-Journal durchsuchen. Man kann sich aber auch ein Journal vorschlagen lassen, zumindest wenn man im medizinischen Bereich publizieren möchte. JANE (“Journal/Author Name Estimator”) soll dabei unterstützen.

Have you recently written a paper, but you’re not sure to which journal you should submit it? Or maybe you want to find relevant articles to cite in your paper? Or are you an editor, and do you need to find reviewers for a particular paper? Jane can help!

Just enter the title and/or abstract of the paper in the box, and click on ‘Find journals’, ‘Find authors’ or ‘Find Articles’. Jane will then compare your document to millions of documents in Medline to find the best matching journals, authors or articles.

[via The Tree of Life]

Studie zur Akzeptanz von Open-Access-Zeitschriften veröffentlicht at IBI-Weblog

Karin Weishaupt vom Institut Arbeit und Technik hat in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität zu Berlin eine Online-Befragung zur Akzeptanz von Open Access-Zeitschriften unter knapp 1000 Autor/innen von Aufsätzen in deutschen Open-Access-Zeitschriften durchgeführt.

Erste Ergebnisse der Studie kann man hier einsehen. Zitat:

Das erklärte Ziel dieser Studie: „Dahin wirken, dass alles Gute Gemeingut werde und den Freien alles frei stehe“ (Friedrich Nietzsche)25 – bis dahin bleibt noch viel zu tun; und es wäre wünschenswert, wenn möglichst viele Autor/inn/en sich diesem Motto anschließen und ihre nächsten Beiträge in Open-Access-Zeitschriften veröffentlichen könnten.

Amen.

[via IBI-Weblog]

Offenheit in der wissenschaftlichen Kommunikation

Die Wissenswerkstatt schreibt über den weiten Weg von der Einstellungs- zur Verhaltensänderung, Hürden auf dem Weg zu Open Access. Es geht um die bekannten Schwierigkeiten, Open Access als grundsätzliches Linie wissenschaftlicher Kommunikation umzusetzen: Eine Idee für gut befinden, heißt noch nicht, daß man sich auch für sie einsetzt:

Und so kann es kaum überraschen, daß man bei der Befragung einzelner Wissenschaftler zu ihrem Publikationverhalten feststellt, daß hier Einstellung und Verhalten nur sehr schwach miteinander korrelieren. D.h. konkret: auch wenn Forscher die Open-Access-Idee gutheißen, so bedeutet das keineswegs, daß sie selbst in Open-Access-Zeitschriften publizieren. Hier ist jedem einzelnen Wissenschaftler das Hemd näher als der Rock.

Die Green Road wird in diesem Artikel leider gar nicht angesprochen.

[via Basic Thinking]

Mash-ups für Professoren

Steffan Heuer schreibt in der aktuellen Ausgabe der Technology Review über Mash-ups für Professoren. Der Titel ist irreführend, es geht nämlich nicht um Mash-Ups, sondern um Open Access:

Die Fachverlage Springer und Wiley sowie der Verleger der “Science”, die Technology Review um Stellungnahme bat, wollten sich zum Thema Open Access nicht äußern.
Ihre Gegner werden dafür umso deutlicher: Als “Dinosaurier mit Gnadenfrist” bezeichnet Barbara Cohen die ungeliebten Verlage. Die ehemalige Redakteurin beim Fachmagazin “Nature Genetics” vergleicht das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit mit einer Geburt: “Es dauert eine Weile, ist äußerst schmerzhaft, und man freut sich, wenn das Baby endlich auf der Welt ist. Mit einem entscheidenden Unterschied: Bei Fachartikeln gehört das Kind der Hebamme. Die Verlage bestimmen, welche Besuchsrechte die Eltern haben, und man muss dafür auch noch bezahlen.

Mash-Ups werden nur am Rande erwähnt, als Möglichkeit, jenseits der konventionellen Pfade über Dinge zu publizieren, die in herkömmlichen Journalen nicht veröffentlich würden: Gescheiterte Experimente, Labor-Logbücher (als Beispiele wurden Useful Chemistry und AstroGrid genannt) oder Notizen über ungeklärte Fragen.

Ein paar Links zum Thema:

Bentham announces OA growth strategy

Siân Harris: Bentham announces OA growth strategy

Bentham Science plans to launch over 300 open-access journals during 2007 with the first 100 journals being launched by May 2007. The journals, collectively known as ‘Bentham Science OPEN’, will cover all major disciplines of science including engineering, mathematics, chemistry, medicine, bio-chemical sciences, pharmaceutical sciences, earth sciences and environmental science. They will be published exclusively online and will be available for free viewing via Bentham Science’s website.

[via Open Access News]