Innovative Bibliotheksseiten

Marie Radford hat im Library Garden zwei Listen mit innovativen Bibliotheksseiten zusammengestellt.

  1. User 2.0: Innovative Library Sites (Part 1 – Academic Libraries)
  2. User 2.0: Innovative Library Sites (Part 2 – Public Libraries)

In den Kommentaren zu den Listen werden noch verschiedene andere Seiten erwähnt.

Spielerische Bibliothek

Dave schlägt in Selfplagiarism is a style vor, für Bibliotheksschulungen eine Art Bibliotheksspiel zu erfinden. Punkte gäbe es für:

1) bringing a book back on time
2) bonus points for returning a book that fulfils a hold request
3) borrowing a book
4) bonus points for borrowing a book that’s previously had low circulation or not been borrowed recently
5) bonus points for borrowing a book that’s outside of your normal borrowing subject areas
6) using the automated systems for renewing books (e.g. OPAC or telephone renewal system)
7) using the other services provided by the library (e.g. electronic resources)
8) visiting the library

Abzug für:

1) bringing a book back late
2) not paying fines promptly
3) breaching the library policy on acceptable behaviour

Klingt nach einer guten Idee, auch und besonders für Öffentliche Bibliotheken. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich zumindest einige Schüler und Studenten auf die Jagd nach der „High Score“ begeben. Man könnte auch Preise ausloben, vielleicht in Kooperation mit ortsansässigen Unternehmen.

Social Opac = SOPAC

John Blyberg hat den Social Opac (SOPAC) zum Download gestellt, den er für die Ann Arbour District Library gebastelt hat.

So what is the SOPAC? It’s basically a set of social networking tools integrated into the AADL catalog. It gives users the ability to rate, review, comment-on, and tag items.

Details erfährt man am besten in seinem sehr ausführlichen Screencast im Artikel „AADL.org Goes Social„.

Energiesparen in Bibliotheken

Der Klimawandel schreitet voran, und auch die informationsverarbeitenden Betriebe und Institutionen sind Teil der Ursache. Der Energieverbrauch

In Göttingen setzte man darauf, die Bibliothek für ein paar Tage zu schließen, um Energie zu sparen. Das es auch anders geht, ist einem Artikel der Osthüringer Zeitung zu entnehmen. Dort wird von einer Stromsparaktion der Hermsdorfer Bibliothek berichtet. Ein „Energiedetektiv“ der Stadtwerke Jena-Pößneck untersuchte die Bibliothek nach verborgenen Stromfressern, also zum Beispiel nach Geräten, die sich nicht komplett ausschalten lassen und im Standby-Betrieb immerzu Strom verbrauchen. Dass dies nicht die einzige Möglichkeit ist, durch unter anderem technische Maßnahmen Energie und somit auch Geld zu sparen, ist spätestens seit „Faktor 4“ [1]Faktor vier : doppelter Wohlstand – halbierter Naturverbrauch ; der neue Bericht an den Club of Rome / Ernst Ulrich von Weizsäcker, Amory B. Lovins und L. Hunter Lovins. – München : … Continue reading, dem sehr lesenswerten Buch von Ernst Ulrich von Weizsäcker, Amory B. Lovins und L. Hunter Lovins, bekannt.

Eine sehr interessante Möglichkeit, Stromverbrauch generell zu senken, wäre übrigens, Bibliothekswebseiten und Kataloge schwarz zu färben.

References

References
↑1 Faktor vier : doppelter Wohlstand – halbierter Naturverbrauch ; der neue Bericht an den Club of Rome / Ernst Ulrich von Weizsäcker, Amory B. Lovins und L. Hunter Lovins. – München : Droemer Knaur, 1995

33 reasons why libraries and librarians are still extremely important

Will Sherman hat auf DegreeTutor.com eine Liste mit 33 Punkten erstellt, die die immense Wichtigkeit von Bibliotheken und deren hauptberuflichen Insassen belegen sollen. Ein paar Punkte in Auswahl:

1. Not everything is available on the internet
15. Google Book Search “don’t work”
20. Wisdom of crowds is untrustworthy, because of the tipping point
28. Libraries are stable while the web is transient
30. Not everyone has access to the internet
31. Not everyone can afford books

Shermans Fazit:

Society is not ready to abandon the library, and it probably won’t ever be. Libraries can adapt to social and technological changes, but they can’t be replaced.

Einige Punkte sind unnötig defensiv; dennoch ein lesenswerter Artikel.

Modulare und gemeinsame bibliothekarische Podcasts

Anne Christensen sammelt in Ihrem Netbib-Artikel 10 Ideen für den Bibliotheks-Podcast einige schöne Vorschläge, wie man einen bibliothekseigenen Podcast gestalten kann. In der sehr lebhaften Diskussion, die auf den Artikel folgt(e), bildete sich die Idee heraus, ein modulares, von oder für mehrere Bibliotheken gestaltetes Angebot könne sinnvoll sein. Klaus Graf wies darauf hin, dass in Wikisource schon einige Audiodateien zur freien Verfügung stünden. Beispielsweise gelesene Gedichte, wie das von Fontanes Herr Ribbeck auf Ribbeck im Haveland.
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"Ich dachte, ich gebe es besser zurück, bevor ich nochmal zehn Jahre warte"

Ein Bewohner des US-Bundesstaates Michigan hat nach 47 Jahren ein entliehenes Buch seiner Ortsbibliothek zurückgebracht, zusammen mit den Säumnisgebühren, die sich auf 172 US-Dollar beliefen.

Der Leser hatte sich das Buch als Neuntklässler ausgeliehen. Allerdings räumte er ein, es trotz der langen Leihfrist nicht zu Ende gelesen zu haben.

[via SF]