Investorengeld für ResearchGate

ResearchGate, eines der führenden sozialen Netzwerke für Wissenschaftler, konnte sich zum zweiten Mal Gelder einer illustren Investorenrunde sichern. […]

Mit dem Geld sollen vor allem neue Features in das Netzwerk implementiert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Verfahren zur Messung wissenschaftlicher Reputation auf der Basis qualitativen Feedbacks, zusätzlich sollen Funktionen zum Austausch wissenschaftlicher Informationen ausgebaut werden.

[via Heise]

Anwar et al.: AQAK : A library anxiety scale for undergraduate students

AQAK: A library anxiety scale for undergraudate students / Anwar, M. A. … – In: Journal of Librarianship and Information Science. – (2012).
DOI: http://dx.doi.org/10.1177/0961000611425568

The library environment has drastically changed since 1992 when Bostick’s Library Anxiety Scale was developed. This project aimed to develop a scale specifically for undergraduate students. A three-stage study was conducted, using students of Kuwait University. A variety of statistical measures, including factor analysis, were used to process the data. A test re-test was undertaken to estimate the reliability of the scale. The resulting scale, named AQAK, consists of 40 statements clustered into five factors which are: (1) Library resources, (2) Library staff, (3) User knowledge, (4) Library environment, and (5) User education. This new scale with a Cronbach’s alpha value of 0.904 is 90 percent reliable. The gender of the participants, the type of high school attended, and the college where they are studying have no relationship with library anxiety.

Citavi-Zitierstil nach Wikipedia-Vorlage:Literatur

Endlich gibt es die Wikipedia-Vorlage:Literatur als Citavi-Zitationsstil! Nun kann man also Zitationen aus Citavi direkt in Wikipedia kopieren. Das sieht dann z.B. so aus (Zeilenumbrüche zwecks besserer Lesbarkeit hinzugefügt):

{{Internetquelle
|url=http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:960-opus-3136
|titel=Internetbasierte Krankenhaussuche: Informationsbedarfe der Patienten, Qualitätsindikatoren der Krankenhausbehandlung und Anforderungen an Suchmaschinen
|autor=Gert Freiwald ''et al.''
|datum=2009}}

Die Verwendung dieser Vorlage führt u.a. dazu, dass die erfassten Titel für Literaturverwaltungsprogramme via COinS verfügbar werden.

Am Rande sei erwähnt: Citavi hat (neuerdings?) ein Vorschlagsformular für Zitationsstile.

CfP: Bibliometrie 2012 an der UB Regensburg

Die Universitätsbibliothek Regensburg veranstaltet vom 18. bis 20. September 2012 die 1. Internationale Bibliometrie-Konferenz und Fachmesse „Bibliometrie2012“. Schwerpunkt ist die Bibliometrie in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Bibliometrie und Rankings sind zentrale Themen in jedem Wissenschaftsbetrieb geworden. Wissenschaftler, Institutsleiter, Rektoren, Präsidenten, Kanzler und politische Entscheidungsträger sind auf quantitative Kennzahlen zur Erfüllung ihrer Aufgaben angewiesen. Die Quantifizierung des wissenschaftlichen Outputs ist damit fast zur Gretchenfrage im Wissenschaftsmanagement geworden. Während in den Naturwissenschaften und der Medizin bereits eine Vielzahl sinnvoller Indikatoren entwickelt wurde und eine belastbare Datenbasis verfügbar ist, ist die Situation in den Geistes- und Sozialwissenschaften eine völlig andere. Aufgrund heterogener Publikationskulturen und fehlender Datenbasis ist die Bibliometrie in diesen Disziplinen noch ganz am Anfang.

Deadline für Einreichungen in deutscher oder englischer Sprache: 15. April 2012. Details auf der Konferenzseite im Reiter „Einreichung“.

ETH-Bibliothek: Stellungnahme zur Klage der STM-Verlage

Wie schon erwähnt hat die International Association of Scientific, Technical and Medical Publishers (STM) gegen den Dokumentlieferdienst der ETH Zürich geklagt. Wolfram Neubauer, Direktor der ETH-Bibliothek, äußerte sich nun in einer Stellungnahme zur Klage.

STM-Mitglieder sind u.a.:

  • Börsenverein des deutschen Buchhandels
  • Crossref
  • Elsevier
  • IEEE
  • Springer
  • Thieme
  • Thomson Reuters
  • Wiley

Live in the library 18: Anais Mitchell – Tailor

Time to revive the „live in the library“ series! Let’s start with folk singer Anais Mitchell. She did a gig at the Westminster reference Library on February, 15th. There are several recordings of this concert at Youtube. Here’s a song called „Tailor“:

If you find nice clips of live gigs in libraries please tell me in the comments! All songs will be tagged with „live in the library„.

Elsevier verleiht E-Lehrbücher

Die Lehrbuchsammlung als Kerngeschäft und Zukunftssicherung der wissenschaftlichen Bibliotheken? Elsevier sieht das nicht so und wirbt für eLibrary student flat und mediscript Online plus Lernsystem. Für 60 Euro pro Semester gibt es folgendes Angebot:

  • Wählen Sie aus 40 Bestsellern der Studienliteratur Ihre 10 Favoriten aus, z.B. den Sobotta, das Physikum von Buchta oder Innere Medizin von Renz-Polster.
  • Nutzen Sie diese 10 Titel für 6 Monate online und offline.
  • Ein Monat vor Ablauf der 6 monatigen Laufzeit können sie für das nächste Semester neue Titel auswählen.

[via Medinfo]

Libcatcode.org

Eines Tages begab es sich, dass sich eine Programmiererin (m/w) und ein Bibliothekar (m/w) trafen. Der Bibliothekar sprach: „Du hast Deinen Code in meinen Metadaten!“
Die Programmiererin antwortete: „Deine Metadaten sind in meinem Code!“

So oder ähnlich soll sich die Gründung von Libcatcode.org zugetragen haben. Libcatcode ist eine Q&A-Seite für alle Fragen rund um „cataloging/coding integration and dialogue“.

Die Software dahinter ist übrigens OSQA von Bitnami, das auch für die Answers-Sektion von Semanticweb.com eingesetzt wird.

"The Five Stars of Online Journal Articles — a Framework for Article Evaluation"

David Shotton: „The Five Stars of Online Journal Articles — a Framework for Article Evaluation“
D-Lib Magazine Volume 18, Number 1/2

I propose five factors — peer review, open access, enriched content, available datasets and machine-readable metadata — as the Five Stars of Online Journal Articles, a constellation of five independent criteria within a multi-dimensional publishing universe against which online journal articles can be evaluated, to see how well they match up with current visions for enhanced research communications. Achievement along each of these publishing axes can vary, analogous to the different stars within the constellation shining with varying luminosities. I suggest a five-point scale for each, by which a journal article can be evaluated, and provide diagrammatic representations for such evaluations. While the criteria adopted for these scales are somewhat arbitrary, and while the rating of a particular article on each axis may involve elements of subjective judgment, these Five Stars of Online Journal Articles provide a conceptual framework by which to judge the degree to which any article achieves or falls short of the ideal, which should be useful to authors, editors and publishers. I exemplify such evaluations using my own recent publications of relevance to semantic publishing.

Zum Artikel: http://dx.doi.org/10.1045/january2012-shotton

Elsevier vs. Wissenschaft

Liane Haensch macht in ihrer Stimme auf zwei Kampagnen aufmerksam. Die eine Kampagne geht von Elsevier, Thieme und Springer aus, die den Dokumentenlieferdienst der ETH-Bibliothek untersagen lassen will.

Die zweite Kampagne ist von Wissenschaftlern initiiert und richtet sich gegen die Praktiken von Elsevier: The Cost of Knowledge. Man kann auf der Webseite seinen Unwillen erklären, für Elsevier tätig zu werden als Autor, als Herausgeber oder als Reviewer.

Zu „The Cost of Knowlegde“ gibt es auch sonst eine Menge zu lesen. Ich hebe hier mal die Mail von BC Kämper in Inetbib hervor.

Die Resonanz auf die Aktion reicht von Mathematikern (und nochmal Mathematikern) zu Historikern, von Linguisten über Biologen zu Webwissenschaftlern.

Unterzeichnet hat übrigens auch Scott Aaronson, der Verfasser dieses amüsanten Reviews von John Willinskys „Access Principle“.