"Hollywood Librarian"

Der Film „Hollywood Librarian“, der bereits auf dem Bibliothekartag in Mannheim Zuschauer anlockte, wird jetzt in einigen deutschen Städten gezeigt. Der Film zeigt klassische Ausschnitte zum Bibliothek, aber es kommen auch ganz „normale“ amerikanische Bibliothekare zu Wort.

Mehr Informationen gibt es auf der amerikanischen Homepage zum Film.

Termine der Vorführungen:
25.10. in der Hessischen Landesbibliothek in Wiesbaden
29.10. in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
24.11. in der Stadtbibliothek Krefeld
25.11. in der SLUB Dresden
03.12. in der Fachhochschule Ludwigshafen
04.12. in der Stadtbibliothek Bielefeld
15.12. in der Hochschule der Medien Stuttgart

Salvador goes digital

Wolfgang Löhnert, ein Wiener Anwalt, der sich seit mehreren Jahren dafür stark macht den Forschungsreisenden Erzherzog Ludwig Salvador bekannter zu machen, hat begonnen, die Büchersammlung Salvadors zu digitalisieren und ins Netz zu stellen.D
er Wahl-Mallorquiner hatte eine vielseitiger Büchersammlung, die bisher kaum in ihrer Gesamtheit betrachtet werden konnte.

Auf der Webseite über den Erherzog kann man nun in den ersten digitalen Büchern blättern, außerdem gibt es ein komplettes Literaturverzeichnis, nebst einiger Leseproben, Zitate o.ä.

[via mallorcazeitung.es]

OpenOffice.org 3.0 ante portas

Golem kündigt OpenOffice.org 3.0 an.

Eine weitere wesentliche Neuerung ist der PDF-Import, mit dem sich existierende PDF-Dateien verändern lassen, auch wenn die originale Quelldatei nicht mehr vorhanden ist. Neu ist auch das Startcenter, das sich nach dem Starten der Anwendung zeigt: Es erlaubt, direkt Dokumente zu öffnen oder neue anzulegen. Bislang startete die Textverarbeitung Writer als Standardapplikation.

Klingt erst einmal richtig gut. Der PDF/A-Support bei OpenOffice.org ist ja ohnehin vorbildlich. Vielleicht tut sich auf diesem Weg nun auch eine Möglichkeit auf, vorhandene PDF-Dateien nachträglich mit eingebetteten Schriften zu versehen?

Der 1. Release-Candidate steht schon zum Download bereit.

Paul Mawhinneys Musikarchiv steht zum Verkauf


The Archive from Sean Dunne on Vimeo.

Paul Mawhinney löst seine Sammlung musikalischer Tonträger (eine der größten der Welt) auf, da er nicht mehr für den Unterhalt aufkommen kann.

Every genre of American music is represented: rock; jazz; country; R&B; blues; new age; Broadway and Hollywood; bluegrass; folk; children’s; comedy; Christmas, and more. No other collection in the world – publicly or privately held – even comes close.

Im ersten Anlauf hat er keinen Käufer gefunden, obwohl er einen sehr moderaten Preis für diese einzigartige Sammlung verlangt. Am liebsten würde er die Sammlung so verkaufen, dass sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird:

The History of American music belongs in a museum or a library; a place where people who love music and have an interest in history and popular American culture can look, listen, touch, read and appreciate this legacy for future generations. It could be part of a stand-alone music museum, a major exhibit in an existing museum, or the basis of a university music library. Cleverly arranged and displayed, and surrounded by additional cultural memorabilia, the collection could even become a tourist attraction.

Although, as the new owner, you are free to do as you please with the collection, We’d love to find a buyer who will keep the collection intact (other than to sell duplicate copies, if so desired) and to keep the music alive for the enjoyment and music lovers, now and for years to come.

If you represent a museum, library, university, or charitable foundation, or you’re a philanthropist interested in purchasing the collection and donating it, please contact the owner’s representatives for more information, pricing and a personal on-site inspection.

Es ist zu hoffen, dass die Sammlung in ein Land wandert, in dem die Copyrightfristen nicht nach ad infinitum verlängert werden, sobald Micky Maus gemeinfrei zu werden droht.

[via nom nom nom]

Word misstraut dem früheren Selbst

Was man beim Wandeln alter Dateien sehr heterogener Herkunft in PDF/A alles erlebt und erfährt, wäre (wenn es nicht ein so unglaublich trockenes Thema wäre) einen Abenteuerroman wert. Ein besonders schönes Fundstück: Microsoft blockiert das Öffnen von mit früheren Versionen von Word hergestellten Dateien durch Word 2007. Unglaublich, aber wahr. Um das zu beheben, muss nun in der Registry gefummelt werden.

Abwärtskompatibel geht anders. Wahnsinn, warum schickst Du mich in die Hölle…

Europeana – Termin November 2008

Viviane Reding hat von den EU-Mitgliedsländern gefordert, Bücher zu digitalisieren, die sich im Besitz ihrer Kultureinrichtungen befinden. In den Bibliotheken Europas lagerten mehr als 2,5 Milliarden Bücher, aber nur etwa ein Prozent des archivierten Materials liege in digitaler Form vor, sagte die EU-Medienkommissarin. Ziel der Aktion ist die Schaffung einer europäische digitale Bibliothek namens Europeana. Sie soll im November 2008 in einer ersten Vorabversion online gehen.

[via zdf.de]

Mehr Informationen gibt es hier und hier.

Älteste Bibelhandschrift online

Die UB Leipzig stellt die älteste Bibelhandschrift in Netz! Ab Donnerstag sind die Seiten des Codex Sinaiticus aus dem 4. Jahrhundert online.

An der Leipziger Universitätsbibliothek wurden in Zusammenarbeit mit Microsoft und Realisierungspartner Xplain 43 der in Leipzig befindlichen Blätter der Bibel digitalisiert. Weitere Blätter befinden sich in der British Library in London, im Katharinenkloster auf dem Sinai und in der Russischen Nationalbibliothek St. Petersburg.

[via leipzig-seiten.de]