Historische Gründe für Recht auf Wissen

Arif versucht in einem Blogposting bei Access to Knowledge (A2K) mit dem Titel historical rights to knowledge das Recht auf universellen Zugriff auf Wissen (oder eher Informationen?) historisch zu begründen. Arif weist auf die Ideengeschichte in der Philosophie hin, und kommt zu dem Ergebnis:

So, we’re basically hoarding knowledge that was developed by the world’s peoples, the same peoples we got the wealth from by stripping self-determination from them, and then costing access to it at a price they can’t afford.

Ist der b2i-Guide zeitgemäß?

Über den Sinn und Unsinn von Virtuellen Fachbibliotheken kann man vortrefflich streiten. Der b2i-Guide bietet dazu auch reichlich Angriffsfläche. Gerade eine Virtuelle Fachbibliothek der Bibliotheks- und Informationswissenschaften sollte auf modernste Techniken und einen umfassenden Offenheitsanspruch setzen. Dazu gehörten eigentlich:
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Open Access als Forschungsgebiet

Open Access als Thema wissenschaftlicher Arbeiten wird immer präsenter, meint James Till vom Ontario Cancer Institute im interdisziplinären Open-Peer-Review-Journal Philica (mehr zu Philica hier). Er versucht, diese Behauptung mit dem überdurchschnittlichen Anstieg der Verwendung des Tags “Open Access” zu belegen:

A chi-square test of association (Lowry, 2006), in which the observed numbers of entries for “open access” in 2006 and 2005 (738 and 104) were compared with those obtained for “internet” (907 and 299) in a 2×2 contingency table, indicated that the difference in the 2006/2005 ratios for these two tags was highly significant at the P < 0.0001 level. These results provide preliminary quantitative evidence that interest in OA is indeed burgeoning, and that frequencies of Connotea tags may provide a useful indicator for tracking these changes.

Zum Artikel: “Tags Indicate That Open Access Is Flourishing

Und wieder ein OA-Tag mehr.

Berichterstattung über Open Access

Silicon.de berichtet über die Initiative der EU zur Förderung von Open Access (vgl. Netzpolitik, Archivalia und Verweisungsform). Von einer ausgewogenen Berichterstattung kann keine Rede sein, die Argumentation der Verlagsseite wird kritiklos übernommen. Dies ist in vielen Zeitungen der Fall, und hier wird deutlich, wie wichtig eine gut organisierte Öffentlichkeitsarbeit pro Open Access ist.
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APE 2007

Das Börsenblatt meldet: In Berlin findet die Konferenz “Academic Publishing in Europe (APE 2007) – Innovation & Publishing” statt, die sich mit den “Möglichkeiten des Publizierens in Zeiten des Internets” befasst. Gemeint sind unter anderem Open-Access-Strategien.

Schirmherrin ist Anette Schavan und in der sehr kurzen Meldung steht natürlich wieder eine Meldung, dass “Der Schutz des Urheberrechts […] die unverrückbare Basis aller Planungen und künftigen Projekte sein” muss. Warum dass dauernd betont werden muss, ist mir schleierhaft.

EU-Petitions: Wer unterzeichnet?

Ein kleines Lob an die Bibliothekare: Von den ersten 3000 Unterzeichnern der EU-Petition für offenen Zugang zu Forschungsergebnissen in der EU (inzwischen sind es schon 8430) haben sich immerhin 413 als BibliothekarInnen zu erkennen gegeben. Sehr schwach ist die Beteiligung der Physiker (211) und Geisteswissenschaftler (167).

337 der Unterzeichner stammen aus Deutschland. Damit stellt Deutschland die bis dato in absoluten Zahlen zweitgrößte Unterzeichnergruppe nach Großbritannien mit 379 Unterzeichnern.

[Quelle: Summary Statistics at c3000 signatures (PDF)]

Zur Petition lässt sich sonst noch sagen:

Unterschreiben und weitersagen!

Open-Access-Petition unterschreiben

Anmerkung: Ja, dieses Posting hat den Charakter einer Wasserstandsmeldung.

B.I.T. online Innovationspreis 2007

Der Innovationspreis 2007, der im Rahmen des Bibliothekartags in Leipzig übergeben wird, geht in diesem Jahr an:
Christina Oehlke (FH Darmstadt) für ihre Arbeit mit dem Thema “Digitale Buchformen in Bibliotheken”, an Christina Bertram (HAW Hamburg) für die Arbeit zum Thema “Online-Collaboration mit Wikis in Bibliotheken – Konzept zur Nutzung eines Wikis im Projekt “Lernort Bibliothek” des Goethe-Institutes Athen” und Julia Hinz und Jochen Stier (FH Köln) für die Arbeit mit dem Thema “Open Access in der deutschen Bibliotheks-, Informations- und Dokumentationsszene”.

Der von der Fachzeitschrift B.I.T.online gestiftete Innovationspreis wird von der Kommission Aus- und Fortbildung des Berufsverbands Information Bibliothek (BIB) jährlich vergeben. Prämiert werden hervorragende Abschlussarbeiten aus bibliothekarischen / informationswissenschaftlichen Studiengängen.