Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance

Der Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance ist ein erster Schritt in Richtung der Ankündigung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, ihre Schätze offen zugänglich zu machen.

Die Datenbank des Census dokumentiert die in der Renaissance bekannten antiken Bau- und Bildwerke. Das Projekt ist primär darauf konzentriert zu erfassen, welche antiken Monumente wann, wo und in welchem Erhaltungszustand nachweislich bekannt waren. Eine enzyklopädische Erfassung der Rezeption antiker Kunst wird dabei nicht angestrebt.
Den Kernbestand der Daten bilden Quellenmaterialien, die in unterschiedlichen Graden wissenschaftlich erschlossen sind und der weiteren Forschung zur Verfügung stehen.

Die Datenbank insgesamt ist allerdings wesentlich umfangreicher und komplexer. Die insgesamt über 200.000 Einträge betreffen antike Monumente, bildliche und schriftliche Dokumente, Orte, Personen, Zeit- und Stilbegriffe, Ereignisse, Forschungsliteratur und Abbildungen. Die Anzahl der erfaßten Monumente liegt bei ca. 6500, die der Monumenteinträge bei ca. 12.000, die der Dokumenteinträge bei ca. 28.000.

Es gibt auch einen geographischen Zugang (Mashup?) zu den Daten.

Mehr dazu bei Heise.

Für bessere Entwicklung und und gerechteren Zugang zu Wissen in all seinen Formen

Für bessere Entwicklung und gerechteren Zugang zu Wissen in all seinen Formen – Gegen die Vorherrschaft exklusiver Rechte über die Wissenswirtschaft!

Eine Deklaration, die sich zu vier Kernpunkten äußert, organisiert vom Netzwerk Freies Wissen, und hier zu unterschreiben.
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Bibliothekare blockieren Wissenschaftler

Afrikanische Wissenschaftler sehen sich unterschiedlichen Schwierigkeiten gegenüber, wenn sie auf aktuelle Literatur zugreifen wollen. SciDevNet benennt ein paar:

African scientists are making increased use of online scientific journals but many are still not aware of free access, according to a study.

Researchers also warned that slow Internet connections and librarians‘ control over passwords is hindering what access there is.

Eine vorläufige PDF-Version der Studie „Access to electronic health knowledge in five countries in Africa: a descriptive study“ ist bei BioMedCentral abrufbar.

Respondents were concerned about the management of passwords to access electronic journals within their institutions, explaining that it was difficult to obtain passwords from administration or librarians, who either do not make them readily available, or who “may not always be available to provide them”. Others referred to a tension between library staff (as gate-keepers of passwords) and Internet users, for example, a librarian explained “…use of institutional password is not convenient for users…because they need the librarians to access the password…those who heard from their colleagues about HINARI but do not meet us when they come to the library usually get offended”. Another librarian expressed concern that users “appear to be in a hurry” and don’t consult the librarians before accessing websites; and this was perceived as users “boycotting” the librarians. There were several requests described circumventing high subscription fees by using their contacts in overseas institutions to obtain articles from priced journals, including the Cochrane Library.

Ein Nutzer soll die Bibliothek kontaktieren, bevor er auf eine Homepage zugreift? Ein erstaunliches Berufsbild! Der Bibliothekar als prohibitiver Hüter des Wissens sollte doch eigentlich allmählich ausgedient haben.

48 Jahre Informationsfreiheit

Penguins against Censorship - unite, unite!
Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wird heute 48, und somit auch sein
für das Bibliotheks- und Informationswesen wohl wichtigster fünfter Artikel.

Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 (BGBl. S. 1), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28. August 2006 (BGBl. I S. 2034), heißt es:
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Wem gehören Kultur und Wissenschaft?

Alexa Weyrauch-Pung: Wem gehören Kultur und Wissenschaft?

Anläßlich der [extern] aktuellen Entscheidung des Bundesrates gegen Open Access stellt sich erneut die Frage: Wer hat wann und mit welchen Kosten verbunden ein Recht auf den Zugriff auf Kulturgüter und wissenschaftliche Forschungsergebnisse?

Professoren pro Open Access

Golem und Heise berichten über eine Presseerklärung des Aktionsbündnisses Urheberrecht, in der es heißt:

Professoren appellieren an die Politik, der Privatisierung und Kommerzialisierung von mit öffentlichen Mitteln erzeugtem Wissen nicht weiteren Vorschub zu leisten und fordern ein bildung- und wissenschaftsfreundliches Urheberrecht.

Zusätzlich sei hier noch auf zwei Veranstaltungen mit Beteiligung des Urheberechtsbündnisses hingewiesen.

  1. Session IuK 3: Positionen zum Urheberrecht für die Wissenschaft
  2. Podiumsdiskussion: Originale brauchen Kopien – Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft; Haus der Wissenschaft in Bremen, siehe auch der Eintrag im SuUB-Blog

Der Blogeintrag weist auch auf eine sehr lobenswerte Informationsseite der SuUB für die Wissenschaftler der Universität Bremen hin: Neues Urheberrecht behindert freien Zugang zu Informationen.

Europe's Digital Library experts set to focus on copyright today

The EU’s High Level Expert Group on Digital Libraries – which includes, amongst others, stakeholders from the British Library, the Deutsche Nationalbibliothek, the Federation of European Publishers, and Google – will present this afternoon an advisory report on copyright issues to the European Commission. Besides, the group will discuss today how to ensure more open access to scientific research and how to improve public-private collaboration. The work of the High Level Group is part of the European Commission’s efforts to make Europe’s rich cultural and scientific heritage available online. For this, the group advises the Commission on issues regarding digitisation, online accessibility and digital preservation of cultural material.

Hier gibt es die Quelle und die dazugehörige vollständige Presseerklärung.

[via Heise]

Bentham announces OA growth strategy

Siân Harris: Bentham announces OA growth strategy

Bentham Science plans to launch over 300 open-access journals during 2007 with the first 100 journals being launched by May 2007. The journals, collectively known as ‘Bentham Science OPEN’, will cover all major disciplines of science including engineering, mathematics, chemistry, medicine, bio-chemical sciences, pharmaceutical sciences, earth sciences and environmental science. They will be published exclusively online and will be available for free viewing via Bentham Science’s website.

[via Open Access News]

Neue Open-Access-Zeitschriften von BioMed Central

Heise berichtet über den Open-Access-Verlag BioMed Central:

Der 1998 gegründete Verlag verfügt bereits über ein Portfolio von 176 angesehenen wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit dem Schwerpunkt in der Biologie und Medizin wie beispielsweise Bioinformatics, Molecular Biology und Genomics, die den Lesern auf der Grundlage von den Autoren entrichteten Artikelgebühren frei zugänglich sind. Jetzt hat Der Verlag für dieses Jahr die Gründung sieben weiterer Journale in den Fachdisziplinen Physik, Mathematik und Informatik angekündigt

Dafür wurde ein neues Portal namens PhysMathCentral gegründet. Auf der Homepage findet sich auch eine interessante Seite „Start a new journal“ mit einem Angebot an Herausgeber:

PhysMath Central and BioMed Central offer a service to researchers and societies to start independent, open access journals.

Und:

If you already run a journal, PhysMath Central can easily convert it to our open access model, free of charge.