Open Tree of Life

Aus Spiegel Online:

Forscher haben einen riesigen Stammbaum mit allen bekannten Lebensformen der Erde aufgestellt. Das Mammutprojekt umfasst 2,3 Millionen Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroben. Der „Baum des Lebens“ ist frei im Internet abrufbar.

Am Wochenende war der Tree of Life ob der gewaltigen und weltweiten Aufmerksamkeit öfters nicht erreichbar. Aber eigentlich ist er hier erreichbar.

WheatVIVO

Die Agrarwissenschaften sind eine umtriebige und innovative Sparte. Neben AgriVIVO – das anscheinend jetzt AgriProfiles heißt – gibt es mit WheatVIVO nun den Anlauf zu einem zweiten Fach-VIVO aus dem Agrarbereich, das in diesem Fall die weltweite Forschung zu Weizen zusammenführen möchte. Bisher gibt es nur eine Infoseite, aber da wird sicherlich noch mehr kommen.

Wikipedia, #Wikigate und/oder Open Access

SPARC und Wikipedia kündigen einen weltweiten „Editier-Marathon“ zu Artikeln mit Open-Access-Bezug an, der in der Internationalen Open-Access-Week stattfinden soll.

Gleichzeitig, an anderer Stelle in derselben Wikipedia, wird darüber diskutiert, ob eine Zusammenarbeit von Elsevier und Wikipedia angebracht sei. Elsevier möchte 45 „top Wikipedia editors“ mit kostenfreien ScienceDirect-Accounts versehen. Hintergedanke von Elsevier wird erstens kostengünstige Werbung und zweitens kostengünstiges (akademisches) SEO sein. Peter Murray-Rust hat die Debatte zusammengefasst. Auf Twitter wird unter dem Hashtag #Wikigate diskutiert.

[Zweiter Teil via Archivalia]

Der LateX-Kult

Teil der Operation Frühjahrsputz 2015, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

Mehr und mehr ProfessorInnen aus den Ingenieurwissenschaften teilen mir mit, dass sie endgültig keine Lust mehr haben, sich mit LaTeX herumzuplagen. Sie wollen keine Texte setzen, sie wollen Texte schreiben. Leider wird das von Zeitschriften nur zum Teil goutiert, in der Sache bekommen sie aber Unterstützung durch diesen längeren und lesenswerten Text von Josh Parsons zum LaTeX Cargo Cult.

[via @lambo]

VIVO-Workshop am 9. September 2015 in Hannover

die Technische Informationsbibliothek (TIB) lädt am Mittwoch, 9. September 2015, zum Workshop „VIVO als Forschungsinformationssystem in der Praxis“ nach Hannover ein. Das System VIVO, das auf Open Source Software und Linked Open Data beruht, verbreitet sich verstärkt im deutschsprachigen Raum. Der kostenlose Workshop bietet Interessierten die Möglichkeit, sich zu VIVO zu informieren und auszutauschen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 40 begrenzt, um Anmeldung bis zum 30. Juli 2015 wird gebeten.

Am 10.9. findet am selben Ort ein Workshop der DINI AG Forschungsinformationssysteme (FIS) mit Gästen statt. Auf der untenstehenden Seite können Sie sich auch zu dieser Veranstaltung anmelden.

Weitere Infos zu Programm und Anmeldung: http://blogs.tib.eu/wp/vivo/

Word und die Folgen

Teil der Operation Frühjahrsputz 2015, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

In the beginning was the Word:

There is no single cause of the problems with the economics of scholarly communications. The expectation that we can publish more and more research on the same, or lesser, budgets is one factor. The rise of profiteering commercial publishers is another. There is also a group of smaller other aspects, though, one of which I will discuss here.

It may sound overblown, but a crucial stumbling block in reconfiguring the economics of scholarly communications for the digital age is Microsoft Word.

Und nerdige Markups und -downs sind noch lange keine Lösung, solange man sie nicht Otto-Normal-AutorIn vermitteln kann.