Cablegategame: Verschlagwortung durch Crowdsourcing

Paul studiert Computer Sciences in den Niederlanden und er hat das Crowdsourcing-Spiel Cablegategame umgesetzt, mit dem Wikileaks-Cables getagged werden können. Er selbst hat mit den Daten gar nichts besonderes vor, sondern möchte sie frei zur Verfügung stellen. Aus den FAQ:

What are you going to do with this data?
Nothing, I’m hoping that other people know how to do the cool analysis part of this exercise. If you are that person than please go ahead and download the datasets.

Die Tags sind unterteilt in 5 Kategorien: Topic, Organization (Group), Name, Event und Place.

Auszug:

05BRASILIA1067|topic|Agriculture|1
05BRASILIA1067|group|Wto|1
08LISBON1808|topic|Allegation Of Nuclear Material Smuggling – Portugal|2
08LISBON1808|event|7/24/08|1
08LISBON1808|place|Chernobyl|3
07HAMBURG73|group|Consul General|1
07HAMBURG73|place|Hamburg|6
08LISBON1808|event|July 24,2008|3
07HAMBURG73|group|Scientology|4
09BERLIN168|name|Angela Merkel|7

Einen anderen, maschinellen Ansatz der Erschließung verfolgt der CableBot. Sicherlich gibt es noch zahlreiche andere Versuche, die Cables zu erschließen. Besonders interessante Ansätze bitte in die Kommentare!

[Cablegategame via @kprobiesch]

DGI-Praxistage 2011: „Information: gift or poison? – Die Kompetenz entscheidet!“

Aus einer Pressemeldung des DGI:

Am 7. und 8. April werden die DGI-Praxistage 2011 mit dem Thema „Information: gift or poison? Die Kompetenz entscheidet!“ im Best Western Queens Hotel Karlsruhe starten. Die DGI-Praxistage 2011 laden zum intensiven Erfahrungsaustausch und werden vor allem Problemstellungen, Anwendungen und Entwicklungen aus dem Arbeitsalltag behandeln, also wie es im Untertitel heißt, Trends, Updates, Change, Management, thematisieren. Die DGI-Praxistage 2011 richten sich an Information Professionals und Entscheider aus allen Geschäftsfeldern in Unternehmen, aber auch an alle, die mehr über den kompetenten Umgang mit Informationen in Unternehmen erfahren wollen. Mit einem neuen Konzept, das viel Raum für Diskussionen und den Austausch kontroverser Positionen lässt, will die DGI ihren Mitgliedern, Interessenten und Partnern Gelegenheit zur aktuellen Fortbildung und persönlichen Begegnung bieten. Lassen Sie sich diese nicht entgehen!

Programm, Anmeldung und weitere Informationen: dgi-praxistage.de.

Agroforestree Database

Möchte man herausfinden, welche Baumarten wo zu welchem Zweck angepflanzt werden können, kann man die Agroforestree Database nutzen.

The database provides detailed information on 670 agroforestry tree species in order to help field workers and researchers in selecting appropriate species for agroforestry systems and technologies. For each species, the database includes information on identity, ecology and distribution, propagation and management, functional uses, pests and diseases and a bibliography.

Zusätzlich lässt sich noch nach „einheimischen“ und „exotischen“ Pflanzen filtern. Ist man also auf der Suche nach zur Produktion von Futter geeigneten Baumarten in Uganda und möchte Neophyten vermeiden, kommt man schnell auf eine Vielzahl von Arten, unter anderem Dalbergia melanoxylon, Vitellaria paradoxa oder Warburgia ugandensis (PDF-Dateien).

Manche Staaten sind in der Datenbank wesentlich besser erschlossen als andere. Uganda oder Kamerun sind mit vielen Einträgen dabei, Estland dagegen kaum. Getragen wird die Datenbank vom British Department for International Development (DFID), der Europäischen Union und dem World Agroforestry Centre.

Stephanie Löwensen: Kompetenzanforderungen für Informationsmanager in Bibliotheken 2010

Bachelorarbeit von Stephanie Löwensen zum Thema “Kompetenzanforderungen für Informationsmanager in Bibliotheken 2010”.

Abstract:

Die vorliegende Arbeit untersucht die Kompetenzanforderungen des aktuellen Arbeitsmarktes an Informationsmanager mit Bachelor-Abschluss. Dazu erfolgt eine statistische Erhebung von Stellenangeboten, die von Oktober 2008 bis einschließlich Mai 2010 über die bibliothekarische Diskussionsliste InetBib ausgeschrieben wurden. Nach Beschreibung der Auswertungselemente, interpretiert die Verfasserin die Ergebnisse zunächst quantitativ. Die aus den Ergebnissen gewonnenen Erkenntnisse bezüglich der Erwartungen des Arbeitsmarktes werden festgehalten und münden in einem Kompetenzprofil eines idealtypischen Informationsmanagers. In einem abschließenden Kapitel erarbeitet die Verfasserin unter Berücksichtigung der Untersuchungsergebnisse Empfehlungen für das Curriculum der Fachhochschule Hannover.

Zum Volltext.

Infobib auf dem Catwalk

By Jennifer R. (CC-BY-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by/2.0))

Nach ein paar Jahren optischer Konstanz wollen wir Infobib ein wenig an die Sehgewohnheiten des neuen Jahrzehnts anpassen. In den nächsten Wochen werden wir in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen neue WordPress-Themes ausprobieren. Es ist also möglich, dass mal ein Menüpunkt nicht sofort zu finden ist. Nehmen wir in Kauf. Wer darüber meckern möchte, kann dies gerne in den Kommentaren machen.

Was in den Kommentaren auch abgegeben werden kann, sind Vorschläge für nette Themes, die wir auch ausprobieren sollen. Wenn Ihr, werte Lesende, also ein tolles WordPress-Theme kennt, das wir unbedingt mal ausprobieren sollten: Her mit dem Link! Bedingung ist, dass das Theme unter einer freien Lizenz (GPL, Creative Commons etc.) verfügbar ist. Screenshots der jeweiligen Themes packen wir dann hier ins Posting.

Eventuell starten wir auch eine Abstimmung, an deren Ergebnis wir uns nicht unbedingt binden werden. Mal sehen, wie’s kommt. So, und nun geht’s los mit Theme ….

  1. Theme Squareroot
  2. Theme Carrington Blog
  3. Theme Redline
  4. Theme Grid Focus

PS: Zur Erinnerung noch ein Screenshot des bisherigen Themes (das übrigens auf dem Tulip Theme basierte):

Google DataWiki

Google legt momentan ein flottes Tempo vor. Über den nGram Viewer wurde inzwischen anderswo so viel geschrieben, das spare ich mir erstmal. Auf Shared Spaces wurde hier noch gar nicht eingegangen. Aber DataWiki kann man hier nicht unerwähnt lassen. Es handelt sich hierbei um ein Wiki für strukturierte Daten. In eigenen Worten

With DataWiki it should be easy to:

* create and edit structured data
* create simple mashup applications in a few minutes
* define formats in terms of others, e.g. Missing Person reports = vCard (who) + GeoRSS (last seen) + string (current status note)
* share information with other systems via built-in federation
* enable easy input/output from a variety of endpoints, e.g. via Twitter, ODK or SMS from a remote location

Es gibt ein Gästebuch, an dem man ein wenig probieren kann. Einträge erstellen und suchen (z.B. nach Hans Dampf) kann man auch hier:

Finden Erstellen
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Homepage:


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Homepage:

Eine kleine Dokumentation gibt es auch, ebenso die Möglichkeit, DataWiki (Open Source) selbst zu installieren. Man kann seine Daten also in der Cloud lagern, muss aber nicht.

Wer sehen möchte, was in Googles Laboren noch alles entwickelt wurde und wird, sollte sich diesen kurzen Überblick ansehen.

1932: Taschentelefon mit Sprachsteuerung

Aus: Kästner, Erich (1987): Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee. Unter Mitarbeit von Horst Lemke. 48. Aufl. Hamburg: Dressler, S. 106

Ein Herr, der vor ihnen auf dem Trottoir langfuhr, trat plötzlich aufs Pflaster, zog einen Telefonhörer aus der Manteltasche, sprach eine Nummer hinein und rief: „Gertrud, hör mal, ich komme heute eine Stunde später zum Mittagessen. Ich will vorher noch ins Laboratorium. Wiedersehen, Schatz!“ Dann steckte er sein Taschentelefon wieder weg, trat aufs laufende Band, las in einem Buch und fuhr seiner Wege.

Die Android- oder iPhone-Debatte war 1932 zwar noch nicht aktuell, aber die Vision eines sprachgesteuerten Handys bestand offensichtlich schon.

Update: Kaum veröffentlicht, trudelt schon eine Mail herein, dass dies doch auch schon im Wikipedia-Kapitel zur Geschichte des Mobiltelefons zu finden sei. Richtig, war mir nicht bekannt. Sonst habe ich Wikipedia allerdings fast durch, Dubletten werden hoffentlich nicht mehr vorkommen.