Heute abend um 18 Uhr wird Infobib (hoffentlich nur) kurz offline sein. Es werden ein paar Arbeiten am Server statt.
Today at 6 pm Infobib will be down for ca. 1 hour for some maintenance work.
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
Heute abend um 18 Uhr wird Infobib (hoffentlich nur) kurz offline sein. Es werden ein paar Arbeiten am Server statt.
Today at 6 pm Infobib will be down for ca. 1 hour for some maintenance work.
Die Ablieferungsmodalitäten für monographische Netzpublikationen wurden geändert. Es stehen nun zwei Varianten zur Auswahl. Aus einer Mail von der Deutschen Nationalbibliothek:
Variante 1:
Falls Sie das neue Ablieferungsverfahren für monografische Netzpublikationen bereits angewandt haben, können Sie für die Übermittlung periodischer Netzpublikationen sofort über das neue Webformular verfügen.
Für die Ablieferung loggen Sie sich bitte mit Ihrer E-Mail-Adresse, an die dieses Schreiben gerichtet ist, und dem zugehörigen Passwort unter https://portal.d-nb.de ein.
Variante 2:
Falls Sie noch nicht mit dem neuen Ablieferungsverfahren für monografische Netzpublikationen gearbeitet haben, fordern Sie bitte über „Passwort anfordern“ unter Angabe der E-Mail-Adresse, an die dieses Schreiben gerichtet ist, ein Passwort an. An diese E-Mail-Adresse wird dann eine automatisch generierte E-Mail mit dem Passwort versendet. Durch die Anforderung des Passwortes erklären Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung akzeptieren.
Loggen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und dem Passwort unter https://portal.d-nb.de ein. Es ist möglich, Ihr Passwort unter dem Menüpunkt „Mein Konto“ zu ändern. […]
Mehr Infos gibt es hier.
Anmerkung: Das Thema scheint weitgehend aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden zu sein. Nach der ersten Aufregung bei Verabschiedung des Gesetzes zur Pflichtablieferung von Netzpublikationen sah es so aus, als ob die DNB in Arbeit ersticken müsste. Nun kann ich bei einer kurzen Recherche nur ein Blog-Posting zu dieser Änderung finden und leider keinen einzigen Erfahrungsbericht.
Martin Enserink erklärt in der SZ, was hinter ResearcherID steckt und warum die Bemühungen, Autoren eindeutig zu identifizieren, so wichtig sind. Vielleicht wird das Thema ja nun endlich auch für Bibliothekare wichtiger. Stichwort PND…
Auch die Süddeutsche Zeitung schließt sich endlich dem Kreuzzug gegen Open Access an. In einem Artikel bringt Marek Lieberberg das Kunststück fertig, pflastersteinwerfende Deep-Purple-Anhänger in den 70ern mit Verfechtern des OA zu vergleichen. Die Verwechslung mit dem Google-Books-Programm ist ja inzwischen Alltag.
Die lückenlose Digitalisierung der Welt hat mit Googles jüngstem Coup, der Millionen Buchtitel online verfügbar macht, Literatur und Buchhandel mit demselben Virus infiziert, an dem die Musikindustrie zugrunde geht und der die Zeitungslandschaft bedroht. Diese Kapitulation wird von Anhängern der Open Access-Ideologie als Demokratisierung des Wissens bejubelt. In Wahrheit werden Rechte verschleudert, was Googles Allmacht weiter zementiert.
Herr Lieberberg, benutzen Sie doch bitte nur Begriffe, deren Bedeutung Sie kennen. Durch solch hanebüchenen Blödsinn verliert eine Zeitung insgesamt an Glaubwürdigkeit. Mehr zur journalistischen Ahnungslosigkeit und schlechten Recherche beim Thema Open Access gibt es hier.
Aus dem Leben gegriffen:
Die Biblioblogosphäre hat wieder einmal Zuwachs bekommen. Diesmal ist es Adrian Pohl (HBZ), der in seinem neuen Blog Übertext folgende Selbstauskunft gibt:
Ich interessiere mich für das Internet, Bibliotheken, Open Access, Open Data sowie wissenschaftliche Kommunikations- und Erkenntnisprozesse im Allgemeinen. Ich studiere den MALIS an der FH Köln und arbeite im hbz.
Klingt vielversprechend, die ersten beiden Postings sind es auch. Dementsprechend ist Übertext nun auch in den Suchraum der Biblioblogsuche aufgenommen.
[via Jakoblog]
Sebastian Cario vom (gerade etwas dahindämmernden) Enterprise-2.0-Blog hat seine Bachelor-Arbeit mit dem Titel Potenziale von Mikro-Blogging im Unternehmen – Analyse bisheriger Anwendungsbeispiele gerade OA veröffentlicht. Zweitbetreut wurde die Arbeit übrigens von Jakob Voss. Dies wird die passende Lektüre zur Vertwitterung der TIB/UB.
Dem Heidelberger Appell und den vorhergehenden Artikeln in taz und FAZ folgten inzwischen glücklicherweise schon ein paar Appelle an den gesunden Menschenverstand. Hervorheben möchte ich hier nur die Matthias Spielkamps Essay Open Excess: Der Heidelberger Appell im Perlentaucher, Ben Kadens ausführliche Replik und natürlich Joachim Eberhardts Postings zu der Angst des Roland Reuß vor Open Access in drei Teilen (1, 2 & 3). Um den Überblick nicht zu verlieren habe ich eine kleine Materialsammlung rund um die Debatte angelegt, die unter dem Tag heidelberger_appell bei Delicious zu finden ist. Sicherlich nicht vollständig, aber vielleicht für den einen oder anderen ganz nützlich:
Board games, card games, and videogames are, in essence, information, and the human act of telling stories, presented in new formats that involve the player. Games may fulfill a library’s mission to provide cultural, recreational, and entertaining materials; to provide adacemic curriculum support; or to provide resources and support their industry or profession.
Wer dem zustimmt, findet im Librarian’s Guide to Gaming Informationen über die Geschichte der „Gaming Library“, Tools and Resources, Best-Practice-Beispiele und einen Kalender mit Ereignissen aus der Welt der Spiele. Die Seite wird von der ALA angeboten.
Kalle Kanin, der Nabaztag des Nordic Resource Centre for Research and Information on Asia in Dänemark ist vielseitig begabt. Er twittert, aus welchen Ländern er auf seiner Webseite Besuch bekommt. Spannender ist allerdings, dass er auch Amazon-Rezensionen verliest. Man kann Kalle auch in diesem Video in Aktion sehen: