Wer schon immer mal seine eigenen Schöpfungen in den gewöhnlich prüfungsrelevanten gelben Heftchen sehen wollte, hat nun die Möglichkeit dazu. Im Boschblog wird ein Notizbuch im Reclam-Stil vorgestellt und gleich noch verlost.
Wie Spiegel.online heute berichtet plant Google einen eigenen Webbrowser, der den Namen Chrome trägt und ab heute in einer Testversion downloadbar sein soll.
Wiedermal ein heißer Tipp von Bernie Sloan via Dig_Ref. Er macht auf ein Wikikonzept aufmerksam, in dem jedes Zeichen mit einem Autoren verknüpft ist. Dies soll das Problem der Autorenschaft bei der kooperativen Arbeit an Dokumenten lösen:
Reporting in Nature Genetics, scientist Robert Hoffmann develops the first Wiki where authorship really matters. Based on a powerful authorship tracking technology, this next generation wiki links every word to its corresponding author. This way readers can always know their sources and authors receive due credit.
Wie’s funktioniert, kann man auch in diesem Filmchen erfahren.
Die nationalrätliche Kommssion für Wirtschaft und Abgaben (WAK) möchte die Buchpreisbindung in der deutschsprachigen Schweiz wieder einführen. Mehr Informationen zum Thema sind z.B. unter den folgenden Artikeln aus der NZZ Online zu finden:
Besim Karadeniz freut sich, dass es TiddlyWiki in eine Liste mit 15 Open-Source-Wikis geschafft hat. Als ich dort sah, dass TiddlyWiki, das ich bislang nicht kannte, komplett in Javascript erstellt ist und keine Datenbankanbindung benötigt, war ich ein wenig skeptisch. Diese Skepsis hat sich jedoch gerade in helle Begeisterung gedreht. Noch einfacher wird das Erstellen eines Wikis frühestens mit der Realisierung des Holo-Decks.
Vom eingangs erwähnten Besim Karadeniz gibt es übrigens auch eine deutsche Version. Und gerade sehe ich, das ich natürlich nicht der Erste bin, der dieses kleine Tool entdeckt…
Dieses Bild stammt aus „The CMS experiment at the CERN LHC“, das von mehr Autoren geschrieben wurde, als die Biblioblogosphäre Finger hat. Zusammengerechnet.
Was lernen wir daraus? Open Access der einen oder anderen Art macht sich breit, CMS ist nicht gleich CMS, und man sollte jetzt Conrad-Aktien kaufen, bevor der LHC-Boom so richtig startet.
Vom 29. – 31.08. findet in Wuppertal der „NRW-Tag“ statt. Vertreten ist dort u.a. die Bergische Universität Wuppertal. Am Stand der Universitäts-Bibliothek und des Hochschulsports können sich die Besucher am Projekt „bike for books“ beteiligen:
Nach je fünf Minuten Training ermöglicht ein Sponsor der Bibliothek den Kauf eines Buches.
Über das Programm Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) stellt die EU in den nächsten beiden Jahren innerhalb des 7. Forschungsrahmenprogramms (FP7) Fördergelder in Höhe von 2 Milliarden Euro für europäische kooperative Projekte und den Aufbau von Netzwerken im IKT-Bereich zur Verfügung. Bibliotheken sind insbesondere als Antragsteller innerhalb des Challenge 4 angesprochen: Hier werden u. a. der Aufbau von digitalen Bibliotheken und Content, das technologiegestützte Lernen und Forschungsprojekte zur Langzeitarchivierung gefördert.
Paul Mawhinney löst seine Sammlung musikalischer Tonträger (eine der größten der Welt) auf, da er nicht mehr für den Unterhalt aufkommen kann.
Every genre of American music is represented: rock; jazz; country; R&B; blues; new age; Broadway and Hollywood; bluegrass; folk; children’s; comedy; Christmas, and more. No other collection in the world – publicly or privately held – even comes close.
Im ersten Anlauf hat er keinen Käufer gefunden, obwohl er einen sehr moderaten Preis für diese einzigartige Sammlung verlangt. Am liebsten würde er die Sammlung so verkaufen, dass sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird:
The History of American music belongs in a museum or a library; a place where people who love music and have an interest in history and popular American culture can look, listen, touch, read and appreciate this legacy for future generations. It could be part of a stand-alone music museum, a major exhibit in an existing museum, or the basis of a university music library. Cleverly arranged and displayed, and surrounded by additional cultural memorabilia, the collection could even become a tourist attraction.
Although, as the new owner, you are free to do as you please with the collection, We’d love to find a buyer who will keep the collection intact (other than to sell duplicate copies, if so desired) and to keep the music alive for the enjoyment and music lovers, now and for years to come.
If you represent a museum, library, university, or charitable foundation, or you’re a philanthropist interested in purchasing the collection and donating it, please contact the owner’s representatives for more information, pricing and a personal on-site inspection.
Es ist zu hoffen, dass die Sammlung in ein Land wandert, in dem die Copyrightfristen nicht nach ad infinitum verlängert werden, sobald Micky Maus gemeinfrei zu werden droht.