Africa must use digital libraries

Teil der Operation Frühjahrsputz 2013, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

Africa must use digital libraries

Africa stands to gain the most from the open access movement. But factors such as the continent’s regulatory environments, the changing role of librarians, weak commitment to institutionalising open access and problems of sustainability have made implementation slow and awareness limited.

Im Artikel wird auch angesprochen, was das für die dortigen BibliothekarInnen bedeutet.

Psy/Alex in der Stabi Hamburg

Die Hamburger Stabi hatte Besuch von alex.tv für die Dreharbeiten zur deutschen Version von Psys Gentleman. Dazu im Stabi-Blog:

Die anwesenden Nutzerinnen und Nutzer im Informationszentrum haben in den Nachmittagsstunden etwas verwundert Dreharbeiten an der Auskunftstheke und an den Kopierern zur Kenntnis genommen.

[via Textundblog]

Forrest Wright: "What do Librarians Need to Know About MOOCs?"

Erschienen in D-LIB. Abstract:

Over the past several months, the proliferation of MOOCs (Massive Open Online Courses) has been hailed as a potent defense against the rising cost and insular culture of attending a traditional college. The courses, which are generally taught by experts with affiliations to elite universities, are characterized by their unique pedagogy and unlimited enrollment. To date, no course has been accepted for transfer credit at a major on-campus institution; however some administrators and higher-education experts predict their gradual integration into university curriculum. This article examines the MOOC phenomenon, identifying aspects that academic librarians should consider in the coming years, including how these courses interact with scholarly resources and library services. Methods for integrating library services in these courses are evaluated, with recommendations for the best course of action.

Link: http://dx.doi.org/10.1045/march2013-wright

Der Harlem Shake in der Bibliothek

Martin Weigert beschreibt auf Netzwertig, wie ein tolerierter Urheberrechtsverstoß dem Urheber einen Geldsegen beschert. Es geht um den Harlem Shake.

Jeder kann mitmachen. Es braucht lediglich eine kleine Gruppe von Freunden, Kollegen oder Bekannten, ein paar möglichst dämliche Masken oder Verkleidungen und eine Kamera. Ein Protagonist lässt sich mehrere Sekunden lang mit einer eigenwilligen Tanzbewegung filmen, inspiriert von dem aus der HipHop-Welt stammenden Harlem Shake, während andere Akteure ihn scheinbar ignorieren. Es folgt ein Schnitt, woraufhin sämtliche Darsteller mit teilweise äußerst übertriebenen Tänzen oder sich wiederholenden Bewegungen gezeigt werden. Nach 30 Sekunden ist alles vorbei.

Es gibt inzwischen zehntausende von Harlem-Shake-Videos. Und natürlich auch einige, die in Bibliotheken gedreht wurden. Zum Beispiel:

Deutsche Bibliotheken konnte ich nicht finden. Ich habe auch nicht besonders lange gesucht. Aber Unis. Zum Beispiel die Uni Bayreuth:

Zarwell, Lisa-Marie: "Die Bedeutung von Nachlässen in Bibliotheken …"

Zarwell, Lisa-Marie: “Die Bedeutung von Nachlässen in Bibliotheken – dargestellt am Nachlass Robert Michel und Ella Bergmann-Michel in der Bibliothek im Sprengel Museum Hannover”

Abstract:

Schriftliche Nachlässe werden in deutschen Bibliotheken in einer langen Tradition gesammelt und verwaltet. In der vorliegenden Bachelorarbeit werden die Besonderheit von schriftlichen Nachlässen und die Entwicklung der Nachlassbearbeitung erläutert.
Zunächst werden zur Einführung in die Thematik Begriffsdefinitionen, die Bedeutung sowie die Entwicklungen in der Bearbeitung von Nachlässen dargelegt. An die Einführungen werden die Frage nach der Zuständigkeit zur Übernahme eines Nachlasses und der damit zusammenhängende Kompetenzstreitfall angeknüpft.
Im Folgenden wird die Erwerbung thematisiert. Dazu werden die verschiedenen Erwerbungsarten vorgestellt und die möglichen rechtlichen Probleme in der Erwerbung aufgezeigt. Die Bearbeitung von Nachlässen wird anhand von Kassation, Ordnung, Erschließung und Maßnahmen zur Bestandserhaltung dargestellt. Die Thematik der schriftlichen Nachlässe wird mit Aspekten und Fragen der Nutzung abgeschlossen.
Der theoretischen Abhandlung folgt die Dokumentation der Ordnung und Erschließung der Fotografien-Sammlung aus dem Nachlass von Robert Michel und Ella Bergmann-Michel, die mit der Vorstellung des Künstlerpaares und dessen Nachlass beginnt. Danach folgt die Erläuterung der praktischen Aufgabe im Hinblick auf Zielsetzung, Ausgangssituation, Vorbereitung und Durchführung. Abgeschlossen wird die Dokumentation mit Empfehlungen für die zukünftige Bearbeitung der Fotografien und des gesamten Nachlasses.

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Eckhardt, Anna: "Museen und Bibliotheken – ihr Kooperationspotential in der kulturellen Bildungslandschaft …"

Eckhardt, Anna: “Museen und Bibliotheken – ihr Kooperationspotential in der kulturellen Bildungslandschaft im Kontext einer öffentlichkeitswirksamen Marketingstrategie”

Abstract:

Im Rahmen der aktuellen Bildungsdebatte profilieren sich in zunehmendem Maße Museen und Bibliotheken als Akteure der kulturellen Bildung. Durch ihre ausdifferenzierten Angebote agieren sie dabei sowohl auf den formellen und außerschulischen Bildungs- wie auch unterhaltenden Freizeitmärkten, jeweils sowohl auf politischer sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Makro-, Meso- und Mikroebene. Dabei bietet sich insbesondere den vielen Museen, die über eine eigene Museumsbibliothek verfügen, eine signifikant potenzierte Möglichkeit, im Rahmen einer professionellen Öffentlichkeitsarbeit durch die Konzeptionierung ihrer Bibliothek zu einem Informations- und Kommunikationszentrum und deren Positionierung in der Produkt- und Kommunikationspolitik der Marketingstrategie des Museums, ihren (potentiellen) heterogenen Zielgruppen erweiterte und additive Angebote und dadurch neuartige Zugänge zu offerieren sowie die Einrichtung dadurch im Stadtraum öffentlichkeitswirksam neu zu verorten, indem eine derart strukturell und programmatisch revisionierte und professionell geführte Museumsbibliothek der Gesellschaft weitere Lern- wie auch Kommunikationsräume im Sinne eines Kulturzentrums eröffnet. Eine solch autonome und allseits anerkannte Museumsbibliothek, die als zentrale Abteilung des Museums eng mit den anderen Handlungsbereichen der Einrichtung, insbesondere jedoch der Museumspädagogik und der Kommunikationsabteilung zusammenarbeitet, bietet dem Museum des Weiteren durch ihre hybride Scharnierfunktion als museale wie auch bibliothekarische Einrichtung eine ideale Möglichkeit, sich als Ort der kulturellen Bildung innerhalb der (kulturellen) Bildungslandschaft der Region mit weiteren Anbietern dieser Ressorts, vor allem jedoch Bibliotheken und Schulen, kooperativ und öffentlichkeitswirksam zu vernetzen.

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Umfrage zum Code of Ethics

Es wird um Teilnahme an einer Umfrage zum Code of Ethics gebeten:

Im Jahr 2007 verfasste der Dachverband BID (Bibliothek & Information Deutschland) ethische Grundsätze für Bibliotheks- und Informationsberufe.
Die Masterarbeit am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin untersucht, wie es heute – sechs Jahre nach dieser schriftlichen, ethischen Grundsteinlegung – um die Rezeption und den Kenntnisstand der Grundsätze steht.

Folgende Links führen zur Umfrage:

http://content.wuala.com/contents/berufsethik/ethik_umfrage/berufsethik.html

http://file2.npage.de/012671/96/html/berufsethik.htm

Weitere Infos finden sich in seiner Inetbib-Mail.

Bibliothek Achmed Baba in Timbuktu zerstört?

Die Wut ist groß auf die Islamisten in Mali. Nicht nur ihre Gräueltaten gegen die Einwohner sorgen für Zorn. Gewaltige Entrüstung löste auch die Nachricht aus, dass die Islamisten die Bibliothek in der Wüstenstadt Timbuktu angesteckt und damit offenbar Tausende Schriften zerstört haben.

Mehr auf Tagesschau.de.

Neues Biblioblog: Bibfobi statt Fobikom

Das dynamische Fobikom-Duo bloggt nun wieder! Und zwar im Blog “Fortbildung in Bibliotheken : Up to date Bleiben in Skills und Inhalten”. Aus der Selbstbeschreibung:

In gewisser Weise ist “Fortbildung in Bibliotheken” ein Nachfolger des FobiKom-Blogs, es schreiben hier Ilona Munique und Jürgen Plieninger über Lernen, Selbstlernen, eLearning, Fortbildung, Weiterbildung … in Bibliotheken und darüber hinaus.

Zu finden ist das Blog unter bibphobie bibfobi.wordpress.com.

[via Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW]

Bezahlschranken sind eine Motivationsbremse

In einigermaßen regelmäßigen Abständen werden Beiträge aus der Libworld-Reihe in Journals oder Büchern zitiert. Ich erfahre davon meistens über Alerts, z.B. bei Google Scholar. Was ich selten erfahre ist der eigentliche Inhalt der Publikation über den Abstract hinaus. Fast immer handelt es sich um Closed-Access-Publikationen. Natürlich ließe sich an die Artikel gelangen. Die Möglichkeiten sind zahlreich. Ich könnte die meist geforderten 25 – 39 US$ zahlen, 1) Haha. Hat das überhaupt schon mal jemand gemacht? Oder ist das eher ein symbolischer Preis? ich könnte die Fernleihe bemühen, ich könnte nach eventuellen Embargo-Zeiten nach OA-Versionen suchen. Und noch vieles mehr.

Will ich das? Ich will ja nur schnell nachsehen, in welchem Kontext die Libworld-Publikation (aktuell der Finnland-Artikel von Reetta Saine, der anscheinend in diesem Artikel zitiert wurde) erwähnt wird. Dafür so ein Aufwand? 2) Besonders unverständlich ist das bei Publikationen der IFLA, die sich oft an ein Publikum aus Schwellen- und Entwicklungsländern richten.

Zusammenfassung: Bezahlschranken sind Zugangsschranken sind Entdeckungsverhinderer sind innovations- und wissenschaftsfeindlich.

References   [ + ]

1. Haha. Hat das überhaupt schon mal jemand gemacht? Oder ist das eher ein symbolischer Preis?
2. Besonders unverständlich ist das bei Publikationen der IFLA, die sich oft an ein Publikum aus Schwellen- und Entwicklungsländern richten.