Der Suchschlitz der ETH-Wissensportals kann nun auch als Google Gadget (nicht: Inspector Gadget) eingebunden werden:
[via @ETHBibliothek]
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
Der Suchschlitz der ETH-Wissensportals kann nun auch als Google Gadget (nicht: Inspector Gadget) eingebunden werden:
[via @ETHBibliothek]
Free Technology for teachers stellt Anwendungsmöglichkeiten verschiedener kostenloser Webtechnologien und -dienste in der Lehre vor. Unter anderem geht es dabei auch das aktuell zumindest in den Medien omnipräsente Google Street View. „Create maps to tell a story“ lautet der Ratschlag:
Maps are obviously useful for Social Studies teachers, but did you know that you can also use multimedia maps to tell a story? Google Maps and Google Earth can both be used to create a multimedia story.
View 7 Data Handling Activities in Nottingham in a larger map
Unter den dort genannten Beispielen findet man unter anderem 7 Data Handling Activities in Nottingham von Tom Barrett (in seinem Blog finden sich noch viele weitere Ideen, wie man Technologien gewinnbringend in der Lehre einsetzen kann, auch zur Kommunikation unter Kollegen. Beispiel: Materialien- und Ideensammlung zu „Imaginery Creatures“).
Werden solche oder andere Dienste schon in der „teaching library“ eingesetzt? Wie? In der Materialiendatenbank Informationskompetenz konnte ich nichts derartiges finden. Durch fehlende Lizenzvermerke wäre die Weiternutzung der dort veröffentlichten Dokumente allerdings ohnehin nicht gewährleistet.
Google hat Metaweb übernommen, die unter anderem Freebase betreiben. Freebase soll frei und offen zugänglich bleiben. Eine gute Gelegenheit, mal wieder auf Freebase Parallax hinzuweisen. Wer herumklickend erproben möchte, was dieses ganze Gerede um das Semantic Web soll, dem kann ich einen Besuch sehr empfehlen.
[via Google Blog]
Googles prahlt: Google Chrome schneller als Kartoffeln.
Die angewendeten Verfahren sind allerdings inakzeptabel. Opera zeigt, wie Kartoffel-Wissenschaft wirklich funktioniert:
[via TheNextWeb]
Google soll in Zusammenarbeit mit der italienischen Regierung, bis zu 10 Millionen Werke aus Bibliotheken in Florenz und Rom digitalisieren.
[via sueddeutsche.de]
Das Open Directory Project DMOZ war mal ein unverzichtbarer Bestandteil des Webs, ein moderierter Webkatalog mit hohem Anspruch an Aktualität und Seriösität. Administratoren für spezielle Kategorien sollten dafür sorgen, dass nur geprüfte, „gute“ Webseiten aufgenommen werden. Dadurch baute sich DMOZ einen sehr guten Ruf auf, der natürlich schwarze SEO-Schafe noch und nöcher anzog. Kürzlich konnte man sogar einen DMOZ-Eintrag (für 87 €!) bei Ebay ersteigern.
Dazu kommt, dass manche Kategorien schon seit Jahren nicht mehr gepflegt wurden.
Nichtsdestotrotz wird die Aufnahme einer Webseite in DMOZ nach wie vor von vielen Ranking-Tools und vielleicht sogar noch von Suchmaschinen als Qualitätsfaktor gewertet. Als Beispiel sei seitwert.de genannt.
Wie Webranking.com nun berichtet, soll (eventuell noch in diesem Monat) ein Relaunch stattfinden.
Wird ein Webkatalog wie DMOZ jedoch überhaupt noch noch benötigt? Die Verschiebung von Webkatalogen zu Suchmaschinen fand vor einigen Jahren statt. Aktuell zieht Facebook zumindest in den USA an Google in puncto generierter Traffic vorbei.
Wenn man möchte, kann man also von vier Phasen der „Webseitenfindung“ ausgehen:
Auch wenn sich die Mechanismen geändert haben, ist die Übermittlung von Webfundstücken wieder an ihren Ursprung gelangt. Ein modernes DMOZ müsste sich diesen Gegebenheiten anpassen. Es dürfte also weder Moderatoren noch vorbestimmte Kategorien geben. Beides ist anachronistisch. Ein modernes DMOZ könnte Empfehlungen aus sozialen Netzwerken fischen und stets aktuell in Ad-hoc-Kategorien clustern. Dies entspräche auch dem erklärten Ziel des DMOZ-Projektes:
Anstatt sich dem explosiven Wachstum des Internets entgegenzustellen, stellt das Open Directory Project dem Internet die Mittel zur Verfügung sich selbst zu organisieren. Gleichzeitig mit dem Internet wächst auch die Anzahl der Internet-Bürger. Diese Bürger können jeder einen kleinen Teil des Internets ordnen und das Ergebnis der Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Sie sortieren dabei Schlechtes und Unnützes aus und übernehmen nur qualitativ hochwertige Inhalte.
Ich bin gespannt, wie DMOZ in ein paar Wochen aussehen wird.
[via Blogs-optimieren.de]
Bereits kurz nach dem Start gerät Google Buzz ins Auge des kanadischen Verbaucherschutzes. Dieser soll laut PC Welt ermitteln. Auch dem amerikanischen Verbraucherschutz liege eine Beschwerde vor. Von Beginn an hagelte es Kritik von Datenschützern gegen das neue Google Projekt. [wir berichteten]
Googles neuestes Heilsversprechen, Google Buzz im Werbevideo:
Mehr Infos bei Heise und vor allem in diesem dazugehörigen Foren-Posting von paedubucher. Für mich kommt es schon deswegen nicht in Frage:

Ich entscheide gerne selbst, mit wem ich in welchem Medium Kontakt aufnehme. Ich habe irgendwann jemandem eine Mail geschrieben, und schon stehe ich mit ihm oder ihr in „Buzz“-Kontakt? So etwas als Default-Einstellung anzubieten ist absurd.
Mehr Kritik gibt es hier und hier und (naja) hier und hier und …
HTML 5 ist (oder wird?) eine Weiterentwicklung von HTML. Eine der Zielsetzung bei der Entwicklung war es, „Schnittstellen zur Arbeit mit verknüpften Multimediainhalten zu schaffen“ (Wikipedia). ReadWriteWeb sagt nun schon etwas vollmundig den Untergang von Flash voraus.
Fakt ist: Videos können mit HTML 5 einfacher eingebunden werden als zuvor. Wer sich für die Technik interessiert, mag sich mal den Quelltext dieses Demos ansehen.
Ein anderes schönes Anwendungsbeispiel für HTML 5 ist die HTML 5 Drum Machine von Random Thinking. Damit kann man mit ein bißchen herumklicken zum Beispiel sowas komponieren. Eigenkompositionen werden in den Kommentaren gerne entgegen genommen!
Auch Youtube setzt auf HTML 5. Leider zeitgleich auch auf auf den proprietären (und kostspieligen) Video-Codec H.264 statt eines offenen Formats wie z.B. Theora. Daher bleibt der Firefox erst einmal ausgeschlossen. Dies widerspricht übrigens der offiziellen Google-Politik in Sachen „offene Standards“:
Open will win. It will win on the Internet and will then cascade across many walks of life: The future of government is transparency. The future of commerce is information symmetry. The future of culture is freedom. The future of science and medicine is collaboration. The future of entertainment is participation. Each of these futures depends on an open Internet.
File under „Sonntagsrede“? Mal sehen, was sich nun entwickelt. Die Reaktionen der Youtube-Fans scheinen größtenteils nicht besonders begeistert auszufallen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Youtube freiwillig auf geschätzte 25-30% der Surfer verzichten möchte. Verbreitung = Werbung = Geld. Eine einfache Rechnung, die den Google-Verantwortlichen auch schon durch den Kopf gegangen sein wird.