Sebastian Cario vom (gerade etwas dahindämmernden) Enterprise-2.0-Blog hat seine Bachelor-Arbeit mit dem Titel Potenziale von Mikro-Blogging im Unternehmen – Analyse bisheriger Anwendungsbeispiele gerade OA veröffentlicht. Zweitbetreut wurde die Arbeit übrigens von Jakob Voss. Dies wird die passende Lektüre zur Vertwitterung der TIB/UB.
Autor: ch
Materialsammlung rund um den "Heidelberger Appell"
- http://delicious.com/CH_/heidelberger_appell (von mir gesammelte Links)
- http://delicious.com/tag/heidelberger_appell (alle Delicious-Links zum Tag „heidelberger_appell“)
Dem Heidelberger Appell und den vorhergehenden Artikeln in taz und FAZ folgten inzwischen glücklicherweise schon ein paar Appelle an den gesunden Menschenverstand. Hervorheben möchte ich hier nur die Matthias Spielkamps Essay Open Excess: Der Heidelberger Appell im Perlentaucher, Ben Kadens ausführliche Replik und natürlich Joachim Eberhardts Postings zu der Angst des Roland Reuß vor Open Access in drei Teilen (1, 2 & 3). Um den Überblick nicht zu verlieren habe ich eine kleine Materialsammlung rund um die Debatte angelegt, die unter dem Tag heidelberger_appell bei Delicious zu finden ist. Sicherlich nicht vollständig, aber vielleicht für den einen oder anderen ganz nützlich:
Librarians's Guide to Gaming
Board games, card games, and videogames are, in essence, information, and the human act of telling stories, presented in new formats that involve the player. Games may fulfill a library’s mission to provide cultural, recreational, and entertaining materials; to provide adacemic curriculum support; or to provide resources and support their industry or profession.
Wer dem zustimmt, findet im Librarian’s Guide to Gaming Informationen über die Geschichte der „Gaming Library“, Tools and Resources, Best-Practice-Beispiele und einen Kalender mit Ereignissen aus der Welt der Spiele. Die Seite wird von der ALA angeboten.
Kalle Kanin, das Rezensionskaninchen
Kalle Kanin, der Nabaztag des Nordic Resource Centre for Research and Information on Asia in Dänemark ist vielseitig begabt. Er twittert, aus welchen Ländern er auf seiner Webseite Besuch bekommt. Spannender ist allerdings, dass er auch Amazon-Rezensionen verliest. Man kann Kalle auch in diesem Video in Aktion sehen:
LibWorld – Slovenia
Mitja Iskrić is blogging since 2004. While studying LIS he started a new blog focusing on student life. After graduation he’s currently not working in a library related environment, but he wants to stay connected with other Slovene librarians and Slovene library development in general. He invited some of his colleagues from the faculty to participate in the project and so they created the Biblioblog in April 2007.
„LibWorld – Slovenia“ weiterlesen
LibWorld reloaded
Organizing LibWorld was not always easy, but mostly fun. So we decided to get the LibWorld train back on the track. We’ll start with Croatia on Monday. The future seems to bring articles from at least three continents.
You are missing a country in our LibWorld series? You know a biblioblogger in exactly that country? Wonderful! Just post the blog URL in a comment and we’ll try to contact her or him.
We’d love to make LibWorld as complete as possible!
GoeScholar wagt erste Schritte zum Dokumentenserver 2.0
Vor knapp 2 Wochen hat die Universität Göttingen ihren Dokumentenserver GoeScholar freigeschaltet. An sich nicht weiter bemerkenswert, haben doch inzwischen zahlreiche Hochschulen ein solches Angebot. Bemerkenswert sind allerdings die Dienste, die unter „Mein GoeScholar“ firmieren. Dort gibt es nämlich eine „Publikationsliste“, ein Feature, das ständig und immer wieder von Autoren nachgefragt wird. Bei GoeScholar ist das nicht ganz so chic durchdesignt wie im Web 2.0 gewohnt, der Dienst ist aber durchaus zweckmäßig. In der Demo-Version kann man sich die Funktionen ansehen. Hübsch auch die Einbindung der „Google-Zitationsrate“.
Ich konnte leider nicht herausfinden, ob die Liste auch als Widget funktioniert. Von Slideshare ist man ja so etwas gewohnt:
Bis dahin dauert es wohl noch ein wenig. Mit ca. 5-10 Jahren Verzug pflegen solche Nützlichkeiten irgendwann ja doch Einzug ins Bibliothekswesen zu halten. Dabei handelt es sich um handfeste Vorteile für Autoren, die die Akzeptanz von OA-Servern weiter verbreiten können.
Neuer Prof. in Potsdam: Felix Sasaki
Am 26. Februar wurde Dr. Felix Sasaki vom W3C die Berufungsurkunde zum Professor der Fachhochschule Potsdam von Staatssekretär Dr. Komusiewicz im Minsiterium für Wissenschaft, Forschung und Kultur überreicht.
Er wird im Fachbereich Informationswissenschaften den Bereich inhaltliche Erschließung verstärken und mit seinen langjährigen Erfahrungen am W3C fruchtbaren Input auf die eine oder andere Weise bringen. Tim Berners-Lee (der Erfinder des WWW und Chef im W3C) lässt ihn sicher ungern gehen.
Webtechnologie und vor allem Metadaten zur Steuerung und Strukturierung des Web werden immer wichtiger in allen drei Berufsfeldern des Fachbereichs. Prof. Sasaki rundet damit das Bild ab, das die drei „Überlastprofessuren“ mit den weiteren Themengebieten: Elektronisches Publizieren/Dokumentenmanagement und Webtechnologie/Semantic Web Anwendungen als neue Facette unserem Lehr- und Forschungsprofil hizufügen.
Mehr über Felix Sasaki gibt’s beim W3C. Er hat auch mal getwittert(?).
[via]
Aufbau einer Informationsinfrastruktur zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft
Rainer Kuhlen und Michael Seadle leiten das in vollem Umfang
genehmigte DFG-Projekt Aufbau einer Informationsinfrastruktur zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft:
Zur Unterstützung der wissenschaftlichen Gemeinschaften in Deutschland soll eine Informationsinfrastruktur zum urheberrechtlichen Wissen für Bildung und Wissenschaft (urhWiss) aufgebaut werden. Sie soll den in Bildung und Wissenschaft als Produzenten und Nutzern von Wissen Arbeitenden bzw. den ihnen zugeordneten Organisationen umfassende Informationen zu den urheberrechtlichen Problemen beim Umgang mit Wissen und Informationen aufbereiten und bereitstellen. urhWiss wird sich entsprechend getroffener Vereinbarungen mit anderen einschlägigen Initiativen und Projekten, z.B. aus dem Open-Access-Umfeld, und mit wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Experten aus dem Urheberrechtsumfeld vernetzen. urhWiss selber soll aus mehreren Komponenten bestehen: Urheberrechtliches Web-Portal für Bildung und Wissenschaft, semantisch organisierter Dokumentserver, virtuelles hypertextuelles Netzwerk zu Ressourcen bestehender urheberrechtsrelevanter Organisationen, Netzwerk von Urheberrechtsexperten, FAQ zu Themen des für Bildung und Wissenschaft einschlägigen Urheberrechts, Autorenwerkzeug zum Einbringen und Verknüpfen zentraler Argumente, kommunikative/soziale Dienste zum kollaborativen Arbeiten der beteiligten Akteure. Im Vorhaben sollen Modelle für die Finanzierung der Informationsinfrastruktur nach Ablauf der Förderung erarbeitet und Netzwerke zu potenziellen finanziellen Unterstützern aufgebaut werden.
Kaum ein Projekt scheint mir so dringend notwendig wie dieses. Besonders die FAQ ist ein Desiderat höchster Priorität. Noch schöner wäre es zwar, wenn das Urheberrecht allgemein verständlich formuliert wäre, aber das ist eine Utopie.
[via Medinfo]
Dominoday in der Bibliothek
Schöne Idee, super Soundtrack!
[via Übungsblog für 13 Dinge]
