Die kubanische Bibliothekarin Odalys Zayas wollte die IFLA-Konferenz in Columbus, Ohio besuchen, bekommt aber kein Visum, da die USA trotz Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen mit Kuba immer noch zahlreiche Sanktionen aufrecht erhält. Mehr Informationen (englisch und spanisch) in der Mailingliste IFLA-L.
Autor: ch
PLoS-Artikel endlich(!) in DOAJ
Aus dem DOAJ-Blog:
Finally, after saying: “It’s coming” for almost a year, DOAJ has added the entire PLoS catalogue to DOAJ. A total of 182,500 articles were added and the harvester is set to go out and collect new articles at 5.30am every morning. The harvester collects the metadata from Europe PMC.
Hier geht’s zum erwähnten PLoS-Katalog im DOAJ. Und von da aus dann in den Findex (via GBV-DOAJ?) und von dort bald in unseren VuFind-Katalog.
Sabine Stummeyer: Open Educational Resources (OER). Aktuelle Entwicklungen und neue Herausforderungen für Bibliotheken im Zusammenhang mit dem Zugang von Flüchtlingen an deutsche Hochschulen
„Open Educational Resources (OER). Aktuelle Entwicklungen und neue Herausforderungen für Bibliotheken im Zusammenhang mit dem Zugang von Flüchtlingen an deutsche Hochschulen.“ von Sabine Stummeyer.
Open Educational Resources (OER) sind offen lizensierte und frei zugängliche Lehr- und Lernmaterialien, deren Inhalte übernommen, angepasst und unter der gleichen Lizenz weiter verbreitet werden dürfen. Sie stellen einen wichtigen Beitrag zum lebenslangen Lernen dar. In Zusammenhang mit dem wechselnden Rollenverständnis von Wissenschaftlichen Bibliotheken hin zu einem Lernort, gewinnen OER zunehmend an Bedeutung. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung und dem Umgang von OER in Wissenschaftlichen Bibliotheken. Dargestellt an ausgewählten Beispielen im Zusammenhang mit dem Studium von Flüchtlingen an der KIRON- Universität und deren Zugang zu deutschen Hochschulen. Abschließend gibt diese Arbeit einen Ausblick auf Bereiche, aus denen Bibliotheken zukünftige Dienstleistungen für Ihre Trägereinrichtungen im Bereich der OER entwickeln können. Die Arbeit basiert auf einer Prüfungsleistung vom 14.02.2016 in der Lehrveranstaltung „Aktuelle Entwicklungen im Informationsmanagement“ unter Frau Dr. Ina Blümel.
Hier geht’s zum Volltext, auch via URN, die zur Veröffentlichung des Postings eigentlich schon freigeschaltet sein sollte. Die Publikation ist Band 3 der Schriftenreihe Digitale Bibliothek – Offene Wissenschaft von Ina Blümel und Christian Wartena.
Über die Kiron-Universität gab es übrigens im Herbst einen ganz netten Artikel auf Zeit Online.
Claudia Heitfeldt: Nutzungsformen digitaler Spiele im Kontext öffentlicher Bibliotheken
„Nutzungsformen digitaler Spiele im Kontext öffentlicher Bibliotheken – Erstellung eines Konzepts zur Verknüpfung digitaler und analoger Spielstrategien“ von Claudia Heitfeldt
Abstract:
Die Aufnahme von Computerspielen in den Bibliotheksbestand stellt viele Einrichtungen vor neue Herausforderungen, da diese Medien vermehrt nicht in physischer Form vertrieben werden. Welche grundlegenden Überlegungen kommen auf Bibliotheken und ihre Mitarbeiter zu, wenn sie Konzepte zum Einsatz digitaler Spiele erarbeiten und mit diesen Medien erfolgreich arbeiten wollen? Anhand von Best-Practice-Beispielen werden innovative Ideen aufgezeigt, die abseits eines reinen Verleihkonzepts Bibliotheken in Spiel- und Lernorte verwandeln, in denen alle Medien gleichberechtigt als Informationsträger nebeneinander eingesetzt werden. Ausgehend von der Geschichte der Computerspiele über die Beleuchtung der Zusammenhänge zwischen der Nutzung digitaler Spiele und der Steigerung von (Lern-)Kompetenzen zeigt diese Arbeit abschließend ein Konzept, wie digitale und analoge Spielstrategien verknüpft und Nutzern ein einzigartiges Spielerlebnis im Bibliotheksraum geboten werden kann.
Hier geht es zum Volltext.
Alle TED-Talks zusammengefasst
TED-Talks sind beliebt, in der Regel unterhaltsam, seit einiger Zeit umstritten und oft sehr schematisch. Pat Kelly hat sich das Format angesehen und ein paar Muster erkannt:
IFLA-Strategieplan 2016-2021
Die IFLA hat einen Strategieplan für 2016-2021 veröffentlich. Dabei geht es um die Ausrichtung in vier Themenfeldern:
- Bibliotheken in der Gesellschaft
- Information und Wissen
- Kulturelles Erbe
- Kapazitätsaufbau
Hier ist das PDF in deutscher Übersetzung.
Nebenbei: Ich frage mich seit vielen Jahren, warum wissenschaftliche Gesellschaften und speziell bibliothekarische Vereinigungen für solch langfristig angelegten Dokumente keine Repositorien inkl. permanenten IDs, Langzeitarchivierung und allem Pipapo verwenden. Max-Planck-Gesellschaft, Wissenschaftsrat, ich sehe (auch) in Eure Richtung.
EU-Kommission will 100% Open-Access bis 2020
Große Neuigkeiten auf europäischer Ebene! Um das nicht alles noch einmal in anderen Worten umschreiben zu müssen, verweise ich einfach mal auf unser Bibliotheksblog: Europäische Kommission: 100 % Open Access bis 2020. Der Text ist übrigens unter CC BY 4.0 nachnutzbar, über einen Link auf unser Blog als Quelle freuen wir uns natürlich.
Weitere Infos und Meinungen zum Thema:
- Guardian: All scientific papers to be free by 2020 under EU proposals
- The Register: EU wants open science publication by 2020 – Axe hovers over journal publishers
- Forbes: The Bad Economics Behind The EU’s Insistence On Open Science Publication By 2020 (Achtung, wenn nur ein Poesiealbums-Spruch angezeigt wird, einfach einmal zurück hierhin und nocheinmal auf den Link klicken.)
Diagramme mit yED
European Council on Open Science
Hier ist ein Paper dazu: Draft Council conclusions on the transition towards an Open Science system (PDF), gibt es auch auf Deutsch (auch PDF).
Hauck, Reingis et al.: Der Umgang mit Forschungsdaten an der Leibniz Universität Hannover
Hauck, Reingis; Kaps, Reiko; Krojanski, Hans Georg; Meyer, Anneke; Neumann, Janna; Soßna, Volker: Der Umgang mit Forschungsdaten an der Leibniz Universität Hannover : Auswertung einer Umfrage und ergänzender Interviews 2015/16
Im Kontext des Projekts „Entwicklung eines institutionellen Konzepts zum Forschungsdatenmanagement an der Leibniz Universität Hannover“ wurden 2015/16 eine universitätsinterne Online-Umfrage und ergänzende Interviews durchgeführt. Deren Ergebnisse ermöglichen einen Einblick in den derzeitigen Umgang mit Forschungsdaten und eine Abschätzung des Bedarfs an Beratung, Schulung und technischer Infrastruktur seitens des wissenschaftlichen Personals. In diesem Bericht werden die Daten präsentiert und ausgewertet.
Hier geht es zum Volltext.
