Benutzerschwund in Schaffhausen

Die Schaffhauser Nachrichten berichten über den Schwund aktiver Bibliotheksbenutzer, den die Stadtbibliothek seit Einführung von Benutzungsgebühren (30 CHF (ca. 18,50€) pro Jahr für Bewohner Schaffhausens, 40 CHF (ca. 24,50 €) für Bewohner des Kantons) beklagen muss. Im Artikel heißt es dazu: Die damit erzielten Einnahmen blieben allerdings unter den Erwartungen: Statt wie budgetiert 90 000 Franken, dürfte pro Jahr wohl höchstens die Hälfte eingenommen werden, teilen die Bibliotheken in ihrem Jahresbericht mit.

Die Zahl der aktiven Benutzer ist um 12,3% auf 8300 Benutzer gesunken. Als weitere mögliche Ursache für den Schwund ist eine umbaubedingte Schließzeit im November genannt.

Klein, aber oho: Innovative Dienstleistungen für kleinere Bibliotheken

In großen akademischen und öffentlichen Bibliotheken entstehen häufig große und manchmal auf großartige Projekte, die den Bibliotheksnutzern das Leben leichter machen oder neue Dienstleistungen näher bringen sollen. Doch auch kleinere Bibliotheken können, häufig mit nur geringem Aufwand, neue und nachhaltig nutzbare Dienstleistungen für ihre Nutzer erbringen. In loser Folge sollen hier bei Infobib ein paar Ideen vorgestellt werden. Einige davon sind schon in Edlef Stabenaus Netbib-Kategorie Pimp My Pica oder anderswo in der Biblioblogosphäre zu finden.

Zwerg by Grimi

Sämtliche Artikel zu diesem Thema werden mit einem speziellen Tag versehen: Klein aber oho!

"Mattering in the blogosphere"

Antworten auf eine Umfrage der ALA unter US-amerikanischen Bibliobloggern von Alice in Infoland und Doug Johnson.

Die Fragen:

1. What differentiates blogging for library media specialists from writing for the generalist biblioblogs?

2. What are your professional objectives for blogging?

3. How much time do you devote to blogging?

4. How does having a professional blog impact your work with students?

5. What are the pitfalls for a school librarian to be writing a blog?

6. How does blogging affect your interaction with nonlibrarian colleagues?

7. What has been the response of your faculty and/or administration to your blog?

8. What is the greatest benefit to blogging about school libraries?

9. How do you see the evolution of blogging (i.e., the growth of online video) as intersecting with the job of school media professionals?

Swim across the ocean!

Easter Egg? Wenn man bei Google Maps versucht, sich eine Wegbeschreibung z.B. von Hannover nach Miami anzeigen zu lassen, bekommt man eine nicht ganz einfache zu befolgende Anweisung (der 34. Punkt, das Bild zum Vergrößern bitte anklicken):

„Swim across the Atlantic Ocean | 5,572 km“:

Auf, auf, in die Fluten!

Der optimale Punkt für den munteren Kopfsprung in die Fluten ist also das Terminal Grande-Bretagne. Gut, dass es Google gibt! Ich wäre sonst womöglich an völlig falscher Stelle ins Meer gesprungen.

Besten Dank an Christian S. für den Hinweis!

Audiobeiträge zu "Google. Und was gibt es sonst noch?"

Zu den Vorträgen der Veranstaltung „Google. Und was gibt es sonst noch?“ ab der FH Wildau sind nun die Vorträge vorbildlicherweise als MP3-Datei veröffentlicht worden.

Die Vorträge im Einzelnen:

  1. Jens Renner (FH Ansbach) – Don’t be evil – wie wir Google nutzen und wie Google uns nutzt
  2. Joachim Griesbaum (Uni Konstanz) – Vergleich von Internetsuchmaschinen & Fachdatenbanken
  3. Gerrit Gragert (Staatsbibliothek Berlin) – Internetdienste von Bibliotheken – es gibt mehr als Google im Netz

Die Tonqualität lässt ab und an zu Wünschen übrig, es fiept, summt, holpert und poltert immer wieder ziemlich laut. Besonders beim Griesbaum-Vortrag ist ab und an merkwürdige Musik(?) im Hintergrund zu hören. Also am Besten nicht per Kopfhörer hören. Insgesamt sind die Dateien allerdings gut benutzbar.

Zusätzlich sind die Folien als PDF verfügbar.

[Via Jürgen Lübeck]

Learning 2.0 in der Charlotte & Mecklenburg County Public Library

Ein interessantes (und unter Creative Commons lizensiertes) Programm mit dem Titel Learning 2.0 hat die Charlotte & Mecklenburg County Public Library entwickelt. Besonders spannend ist die Art und Weise, wie es innerhalb der Bibliothek entwickelt wurde:
„Learning 2.0 in der Charlotte & Mecklenburg County Public Library“ weiterlesen

SUB Göttingen gibt SSG "Informations-, Buch- und Bibliothekswesen" auf

Die erste fachliche Nachricht im Blog des b2i [1]nun auch Teil der Biblioblogsuche Biblioblogsuche ist recht ernüchternder Art und für das Bibliotheks- und Informationswesen weitaus bedeutender, als es b2i mutmaßlich jemals werden wird. Die SUB Göttingen gibt ihr Sondersammelgebiet 24.1 auf und verlässt das Projekt b2i (spricht sich ohne ersichtlichen Grund offiziell „bi-tuh-ei“ aus. Weil Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften auch englisch ausgesprochen werden? Oder weil es einfach sagenhaft modern klingt?). Nicht viel genaueres kann man den Postings hier und hier entnehmen.

Was das für die bibliotheks- und informationswissenschaftliche Ausbildung bedeutet, die in Deutschland hauptsächlich an Fachhochschulen mit kleinen Bibliotheken stattfindet, ist kaum zu ermessen. Dazu H.C. Hobohm im b2i-Blog:

Nach dem Ende von DOBI, dem Dokumentationsdienst Bibliothekswesen, das ja die Initialzündung für das Portal bedeutete, und der drastischen Neuorientierung der Fachinformation beim BMBF im letzten Jahr könnte man darin fast einen Trend in der Reihung von Ereignissen und Entwicklungen im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Informationsversorgung der betroffenen Wissenschaftsdisziplinen in Deutschland sehen (der ganz im Gegensatz zur internationalen Entwicklung steht).

Das ist nicht nur fast ein Trend.

Nur seiner Anmerkung, dass eine Entscheidung wie die der SUB Göttingen in „Zeiten knapper Kassen verständlich“ sei, kann ich absolut nicht zustimmen. Wenn eine solch bedeutende Entscheidung von einer einzigen Universitätsbibliothek getroffen werden kann, und dadurch höchstwahrscheinlich nie wieder reparable Bestandslücken entstehen, nur weil gerade Ebbe in der Kasse ist, dann ist das nicht verständlich, sondern extrem kurzsichtig und unverantwortlich. Das schreit geradezu nach einer gesetzlichen Neuregelung der SSG mit einer Finanzierung durch Bundesmittel, die auch langfristig angelegt ist.

References

References
↑1 nun auch Teil der Biblioblogsuche Biblioblogsuche