b2i in Leipzig

Jetzt gerade wird auf dem Leipziger Kongress für Information und Bibliothek das Wissenschaftsportal b2i vorgestellt. Ein Testzugang und eine Kommunikationsplattform sind auch schon zugänglich.

Ein kurzer, sehr oberflächlicher Test ergibt: Die Suche bleibt noch ab und an hängen, liefert aber ansonsten ordentliche Ergebnisse, auch die Dublettenbereinigung scheint zu funktionieren.

Technische Basis des Portals ist OCLCs iPort:

Die datenbankübergreifende Recherche und Einbindung externer Dienste sind für die Bibliotheken Schlüsselfunktionalitäten für ein modernes benutzerorientiertes Dienstleistungsangebot.
iPort ist die web-basierte Portalsoftware von OCLC PICA für den simultanen Zugriff auf unterschiedliche Ressourcen. Mit iPort können Sie Ihren Bibliotheksbenutzern den Zugriff auf mehr als nur Ihre lokalen Datenbanken anbieten.
iPort ist eine effiziente und elegante Metasuchmaschine. Wenn Sie Ihre Datenbanken über die performante Metasuchmaschine von iPort anbieten, erhalten relevante Ergebnisse unter einer einfachen und intuitiv bedienbaren Oberfläche.
Mit iPort als Basis für Ihr Portal können Sie dieses ganz nach Ihren eigenen Wünschen um weitere Informationen und Links ergänzen, ohne auf weitere professionelle Hilfe oder Unterstützung angewiesen zu sein. iPort ist die neue Portalsoftware von OCLC PICA basierend auf der Decomate Software, die aus dem europäischen Decomate II Projekt resultierte.

Bibliothekarische Unkonferenz?

In Bill Drews Library-2.0-Network dreht sich gerade alles um Unkonferenzen, David Pattern versucht, eine in Großbritannien zu starten und in Melbourne fand schon eine statt (Bilder, Blog).

http://www.gapingvoid.com/Moveable_Type/archives/2006_04.html http://creativecommons.org/licenses/by-nd-nc/1.0/

Ein paar Infos zum Thema:
http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp
http://en.wikipedia.org/wiki/Unconference
http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space

Ein mögliches Thema könnten modulare bibliothekarische Podcasts sein.

Zensur in China II

Der ehemalige Betreiber einer regierungskritischen Webseite ist in China wegen Aufwiegelung zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Ningbo im Osten des Landes befand Zhang Jianhong heute für schuldig, mehr als 60 „aufrührerische“ Artikel auf ausländischen Internetseiten veröffentlicht zu haben, wie staatliche Medien berichteten.

Wer sich gegen so etwas engagieren möchte, liegt bei amnesty international und mit einer Mail an seinen Bundestagsabgeordneten sicherlich nicht verkehrt.

[via Heise]

Bibliotheken gegen Zensur

Immer noch wird in zu vielen Ländern zensiert, zum Beispiel in China, und eben auch in Kuba, wie Café Babel berichtet:

In Kuba werden fallen zahlreiche Werke der Weltliteratur unter die Zensur. Ein Verein will durch unabhängige Bibliotheken Abhiilfe schaffen – und wird deshalb vom Regime unter Druck gesetzt.

Eine weitere, eher kuriose Affäre begab sich gerade in den USA. Die aktuelle Ausgabe von Sports Illustrated (Vorsicht, jugendfrei! [1]Keine Waffen weit und breit, kein Gemetzel, nur eine junge Dame im Bikini) wurde auf Geheiß von Time Warner Inc. nicht an Bibliotheken und Schulen ausgeliefert. Begründung laut dieser Presseerklärung der ALA:

“In the past, we have gotten lots of feedback from parents, teachers, and librarians about the content possibly not being appropriate for librarians,”

„Bikinigate“ wurde inzwischen beigelegt.

[via LISNews, Maison Bisson]

References

References
↑1 Keine Waffen weit und breit, kein Gemetzel, nur eine junge Dame im Bikini

"Google Sprechen Deutsch"

Und noch einmal Google. Im Googleblog wird verkündet:

We’re very happy to launch our first non-English webmaster blog: the German Webmaster-Zentrale Blog. If you speak German, head there to read German versions of the English blog posts, as well as news and tips specifically for the German market. Willkommen!

Unter dem Titel „Webmaster-Zentrale: Offizielle Informationen zum Crawling und zur Indizierung von Webseiten in den Google-Index“ werden nun also deutschsprachige Artikel veröffentlicht. Der erste widmet sich dem Thema „Duplicate Content“. Das hätte man dann ja auch „Dubletten“ nennen können. 😉

Nichts ist faul im Staate Dänemark

„Können Sie sich vorstellen, dass Kulturstaatsminister Neumann anregt, deutsche Bibliotheken mögen ein Serviceangebot entwickeln, das allen Bürgern ermöglicht, kostenlos Filme aus dem Internet herunterzuladen, damit der allgemeine, kostenfreie Zugang zur Information gewahrt bleibt und kommerzielle Unternehmen dieses Recht nicht aushöhlen? Und dass dieses Projekt dann auch noch mit staatlichen Mitteln finanziert wird?“ Florian Nantscheff, der Leiter der Stadtbibliothek Lörrach, weiß, dass seine Frage rhetorischer Natur ist. Dennoch ist sie keineswegs aus der Luft gegriffen – denn: „In Dänemark ist so etwas selbstverständlich!“

Mehr dazu im lesenswerten Bericht bei Bildungsklick.

CeBIT 2007

Am Freitag hatte ich die Gelegenheit (vielen Dank an Imageware für die Karte und das nette Gespräch über Digitalisierungsworkflows!), die diesjährige CeBIT besuchen zu können. Der erste Eindruck nach ein paar Jahren Abstinenz: Die Hallen sind leerer geworden, alles ist wesentlich sachlicher, besonders wenn man mit den Dotcom-Jahren vergleicht. Positiv ist zu vermerken, dass die oft gefürchteten Beutelratten kaum zu sehen waren.

CeBIT 2007
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