WorldCat Registry

OCLC hat Ende Februar ein neues Produkt präsentiert: WorldCat Registry. Es handelt sich dabei um ein Verzeichnis für Bibliotheken und Bibliotheksverbünde, das als Quelle für verschiedene „Schlüsseldaten“ einer Bibliothek dienen soll, beispielsweise für „institutional identity, services, relationships, contacts“. Als mögliche Vorteile für Bibliotheken sind genannt:

  • Create and manage a profile that centralizes and automates information sharing with vendors and others—you don’t maintain multiple identities, and their data is always up-to-date
  • Get greater Internet visibility for your collection and services through syndication of your data over a variety of Web services including WorldCat.org

Mehr Informationen gibt es in den zugehörigen FAQ.

[Via Library Journal]

Historische Gründe für Recht auf Wissen

Arif versucht in einem Blogposting bei Access to Knowledge (A2K) mit dem Titel historical rights to knowledge das Recht auf universellen Zugriff auf Wissen (oder eher Informationen?) historisch zu begründen. Arif weist auf die Ideengeschichte in der Philosophie hin, und kommt zu dem Ergebnis:

So, we’re basically hoarding knowledge that was developed by the world’s peoples, the same peoples we got the wealth from by stripping self-determination from them, and then costing access to it at a price they can’t afford.

Alles außer Hühnern

Auf der Webseite mit dem schönen Namen Every Topic in the Universe but Chicken wird eine Lösung für das Vandalismusproblem bei Wikipedia vorgeschlagen. Die nicht ganz ernste Idee lautet:

ALL WE NEED TO DO is direct our vandalism entirely to the article about chickens. Imagine a Wikipedia free of vandalism! A WIKIPEDIA FREE OF PAGES THAT SAY JODIE FOSTER IS HISTORY’S GREATEST VILLAIN. I like Jodie Foster. I think she’s great.

Friends, this goal is within reach. I give you a new Wikipedia. A Wikipedia evolved, a Wikipedia that lives here in the real world. A Wikipedia that makes just one tiny concession to vandals, a concession for the greater good. I give you Wikipedia 2.0, otherwise known as Wikipedia: Every Topic In The Universe, Except Chickens (Dot Com).

Innovative Bibliotheksseiten

Marie Radford hat im Library Garden zwei Listen mit innovativen Bibliotheksseiten zusammengestellt.

  1. User 2.0: Innovative Library Sites (Part 1 – Academic Libraries)
  2. User 2.0: Innovative Library Sites (Part 2 – Public Libraries)

In den Kommentaren zu den Listen werden noch verschiedene andere Seiten erwähnt.

Nature Network for innovative librarians

Via Medinfo I learned about a new scientific networking platform called Nature Networks. I registered and formed a new group: Innovative Library.

First topic: „Why networking?“

Maybe this could be the only topic in this group. The simple question is: Should librarians network for scientific reasons?

To me, the library and information sciences always seemed to be very concentrated on national issues. International discussion or even collaboration does not really take place.

Maybe networking tools and platforms like Nature Network could establish a new and innovative culture of sharing and discussion?

I guess it’s worth a try.

Ist der b2i-Guide zeitgemäß?

Über den Sinn und Unsinn von Virtuellen Fachbibliotheken kann man vortrefflich streiten. Der b2i-Guide bietet dazu auch reichlich Angriffsfläche. Gerade eine Virtuelle Fachbibliothek der Bibliotheks- und Informationswissenschaften sollte auf modernste Techniken und einen umfassenden Offenheitsanspruch setzen. Dazu gehörten eigentlich:
„Ist der b2i-Guide zeitgemäß?“ weiterlesen

25 Jahre Handbücher des RRZN

Die phänomenal nützlichen Handbücher des Regionalen Rechenzentrums für Niedersachsen in Hannover gibt es seit nunmehr 25 Jahren. Auf einer Jubiläumsseite wird auf die Geschichte dieser Reihe eingegangen. Auszug:

Im Herbst 1979 berichtete das RRZN auf einer Tagung der HRZ-Leiter (ALWR, heute ZKI) erstmals über seinen Plan, den in den USA standardisierten FORTRAN 77-Sprachumfang, dessen Nachdruckrechte das RRZN erworben hatte, zu übersetzen.

Im Herbst 1981 unterbreitete die TU Berlin Korrekturvorschläge zu einer vom RRZN vorgelegten Nullnummer über FORTRAN und erkundigte sich nach der Möglichkeit, „500 bis 1000“ Exemplare zu erwerben. Im folgenden Jahr 1982 kam die erste Bestellung über 300 Ex. für die RWTH Aachen (mit dem Angebot der Erhöhung auf 500 Exemplare, wenn damit der Druck gesichert würde). Mit diesem (gelben) „FORTRAN 77- Handbuch, CDC-Version“, dessen Druckvorlage das RRZN mit einem Fotosatzgerät erstellt hatte, begann die Zeit der Großauflagen.

Statistik-Tools für IM-Auskunft

In der Mailingliste DIG_REF werden zur Zeit Statistik-Tools für Instant-Messaging-Programme gesucht. Vorgeschlagen wurden bisher:

  1. Für Trillian der Trillian Log Viewer (Vorsicht, die Webseite ist eher retro-chic 😉 )
  2. Für das von mir favorisierte IM-Programm GAIM gibt es von den UNC Libraries ein kleines Tutorial, wie man dort die Statistiken und Transkripte am besten verwalten kann.

Was GAIM so alles kann, erfährt man hier.