Spielerische Bibliothek

Dave schlägt in Selfplagiarism is a style vor, für Bibliotheksschulungen eine Art Bibliotheksspiel zu erfinden. Punkte gäbe es für:

1) bringing a book back on time
2) bonus points for returning a book that fulfils a hold request
3) borrowing a book
4) bonus points for borrowing a book that’s previously had low circulation or not been borrowed recently
5) bonus points for borrowing a book that’s outside of your normal borrowing subject areas
6) using the automated systems for renewing books (e.g. OPAC or telephone renewal system)
7) using the other services provided by the library (e.g. electronic resources)
8) visiting the library

Abzug für:

1) bringing a book back late
2) not paying fines promptly
3) breaching the library policy on acceptable behaviour

Klingt nach einer guten Idee, auch und besonders für Öffentliche Bibliotheken. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich zumindest einige Schüler und Studenten auf die Jagd nach der „High Score“ begeben. Man könnte auch Preise ausloben, vielleicht in Kooperation mit ortsansässigen Unternehmen.

Social Opac = SOPAC

John Blyberg hat den Social Opac (SOPAC) zum Download gestellt, den er für die Ann Arbour District Library gebastelt hat.

So what is the SOPAC? It’s basically a set of social networking tools integrated into the AADL catalog. It gives users the ability to rate, review, comment-on, and tag items.

Details erfährt man am besten in seinem sehr ausführlichen Screencast im Artikel „AADL.org Goes Social„.

Anonyme Kommentare

Ich habe heute zwei Mails erhalten, in denen ich gefragt wurde, ob man bei Infobib anonym kommentieren könne, da es nicht immer opportun sei, wenn die Vorgesetzten bestimmte Meinungen mit bestimmten Personen in Einklang bringen könnten. Ein peinliches Zeugnis für die Diskussionskultur im Bibliothekswesen!

Anonym surfen!
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Menschenleere ULB Düsseldorf

In den aktuellen News feiert die ULB Düsseldorf die Einrichtung eines automatischen Buchrückgabe und -sortiergeräts:

Der neue Buchrückgabeautomat der 3M Deutschland GmbH ermöglicht die Rückgabe von Büchern mit Quittung im Foyer der ULB auch außerhalb der Servicezeiten der Bibliothek – das heißt am frühen Morgen, am späten Abend und am Wochenende.

Dass es beim hauptsächlichen Einsatz außerhalb der Servicezeiten bleibt, ist nicht zu vermuten, wie schon die Einführung der Selbstverbuchungsautomaten gezeigt hat. Im nächsten Satz der Nachricht ist auch frank und frei zu lesen:

Neben der Serviceverbesserung ist die anstehende Reduzierung von Bibliotheksstellen im Umfang von etwa achtzehn Prozent ein zweiter wichtiger Grund für den Einsatz der Buchrückgabeanlage.

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Energiesparen in Bibliotheken

Der Klimawandel schreitet voran, und auch die informationsverarbeitenden Betriebe und Institutionen sind Teil der Ursache. Der Energieverbrauch

In Göttingen setzte man darauf, die Bibliothek für ein paar Tage zu schließen, um Energie zu sparen. Das es auch anders geht, ist einem Artikel der Osthüringer Zeitung zu entnehmen. Dort wird von einer Stromsparaktion der Hermsdorfer Bibliothek berichtet. Ein „Energiedetektiv“ der Stadtwerke Jena-Pößneck untersuchte die Bibliothek nach verborgenen Stromfressern, also zum Beispiel nach Geräten, die sich nicht komplett ausschalten lassen und im Standby-Betrieb immerzu Strom verbrauchen. Dass dies nicht die einzige Möglichkeit ist, durch unter anderem technische Maßnahmen Energie und somit auch Geld zu sparen, ist spätestens seit „Faktor 4“ [1]Faktor vier : doppelter Wohlstand – halbierter Naturverbrauch ; der neue Bericht an den Club of Rome / Ernst Ulrich von Weizsäcker, Amory B. Lovins und L. Hunter Lovins. – München : … Continue reading, dem sehr lesenswerten Buch von Ernst Ulrich von Weizsäcker, Amory B. Lovins und L. Hunter Lovins, bekannt.

Eine sehr interessante Möglichkeit, Stromverbrauch generell zu senken, wäre übrigens, Bibliothekswebseiten und Kataloge schwarz zu färben.

References

References
↑1 Faktor vier : doppelter Wohlstand – halbierter Naturverbrauch ; der neue Bericht an den Club of Rome / Ernst Ulrich von Weizsäcker, Amory B. Lovins und L. Hunter Lovins. – München : Droemer Knaur, 1995

Open Access als Forschungsgebiet

Open Access als Thema wissenschaftlicher Arbeiten wird immer präsenter, meint James Till vom Ontario Cancer Institute im interdisziplinären Open-Peer-Review-Journal Philica (mehr zu Philica hier). Er versucht, diese Behauptung mit dem überdurchschnittlichen Anstieg der Verwendung des Tags „Open Access“ zu belegen:

A chi-square test of association (Lowry, 2006), in which the observed numbers of entries for “open access” in 2006 and 2005 (738 and 104) were compared with those obtained for “internet” (907 and 299) in a 2×2 contingency table, indicated that the difference in the 2006/2005 ratios for these two tags was highly significant at the P < 0.0001 level. These results provide preliminary quantitative evidence that interest in OA is indeed burgeoning, and that frequencies of Connotea tags may provide a useful indicator for tracking these changes.

Zum Artikel: „Tags Indicate That Open Access Is Flourishing“

Und wieder ein OA-Tag mehr.

Die Bibliopipe

Das man mit Yahoo Pipes allerlei nette Sachen anstellen kann, hat sich noch nicht wirklich rumgesprochen. Ich habe mich also mal kurz hingesetzt, und versucht, einen aggregierten Feed zu basteln. Und siehe da, es ist gar simpel.

Logo von “Yahoo Pipes”

Der Zeitaufwand betrug insgesamt ca. eine halbe Stunde, und das auch nur, weil ich einen Modulnamen falsch verstanden hatte. Doch zuerst ein paar Erklärungen:
„Die Bibliopipe“ weiterlesen

Moderierte Kommentare und kurzer Ausfall

In eigener Sache:

  1. Der eine oder andere mag es bemerkt haben: Am Wochenende gab es ein paar technische Schwierigkeiten, die zur Folge hatten, das Infobib zwischenzeitlich nicht erreichbar war.
  2. Kommentare werden ab sofort generell moderiert. Wer schon einen freigeschalteten Kommentar hat, muss nicht erst auf die Moderation warten. Schöner wäre es sicherlich, wenn es auch ohne ginge, aber der Spam-Anteil nimmt mit steigender Infobib-Verbreitung enorm zu. Demnächst wird wohl auch ein zusätzliche Spam-Schutz notwendig sein. hat eine/r der Mitlesenden Erfahrungen mit Mathe-Plugins wie dem Math Comment Spam Protection Plugin? Auf graphische Captchas würde ich aufgrund mangelnder Barrierefreiheit sehr gerne verzichten.
  3. Nebenan bei Netbib gibt’s ein sehr gelungenes neues Layout zu bestaunen. In absehbarer Zeit wird sich hier auch was ändern. Ob das Layout dann zwei- oder dreispaltig wird, ist noch nicht entschieden. Ich würde dreispaltig bevorzugen, aber ich kenne wenige bis gar einigermaßen übersichtliche dreispaltige Seiten. Kennt vielleicht jemand eine hübsche Vorbildseite?